Biometrische Überwachung im öffentlichen Raum aussetzen
Die Grünen fordern einen sofortigen Stopp biometrischer Überwachung im öffentlichen Raum und lehnen die Zusammenarbeit mit Firmen wie Palantir ab. Überwachungsmaßnahmen sollen unabhängig geprüft werden und ihren Nutzen belegen müssen. Aus Sicht der Partei schafft mehr Überwachung nicht von selbst mehr Sicherheit und gefährdet die Freiheit.
Die Grünen wollen keine Überwachung mit Gesichts-Erkennung auf Straßen und Plätzen. Sie wollen nicht mit Firmen wie Palantir arbeiten. Fachleute sollen prüfen, ob Überwachung wirklich hilft. Statt mehr Technik soll es mehr Vorbeugung und Ansprechpartner vor Ort geben.
Das Moratorium soll sofort gelten. Bestehende und geplante Überwachungsmaßnahmen sollen unabhängig und offen ausgewertet werden, wobei der Sicherheitsgewinn nachvollziehbar belegt sein muss. Neue Technik soll nur zum Einsatz kommen, wenn sie nachweislich die Sicherheit erhöht. Eine Überwachungsgesamtrechnung soll alle Maßnahmen zusammen bewerten, damit Grundrechtseingriffe verhältnismäßig bleiben. Statt digitaler Überwachung setzt das Programm auf Prävention und Präsenz vor Ort.
Originalzitat anzeigen (Seite 74)
„Wir setzen uns für ein Moratorium für biometrische Überwachung im öffentlichen Raum ein und lehnen die Zusammenarbeit mit intransparenten Anbietern konsequent ab.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Ein Moratorium für biometrische Überwachung und eine Nachweispflicht für Überwachungsmaßnahmen begrenzen die Mittel der Sicherheitsbehörden zugunsten der Bürgerrechte.