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Grüne zu Europa

Aus dem Programm „Wahlprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV für die Landtagswahl 2026 (Klare Kante für Mensch und Natur in MV)“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 112 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 3 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Europa in Bildung und Austausch sichtbarer machen

Die Grünen wollen Europa im Alltag in Mecklenburg-Vorpommern sichtbarer machen. Die europäische Idee soll in Schulen, Hochschulen, Ausbildung und Erwachsenenbildung gestärkt werden. Partnerschaften und Austauschprogramme sollen wachsen.

Die Grünen wollen, dass die Menschen in MV mehr von Europa merken. Schulen und Hochschulen sollen mehr über Europa vermitteln. Es soll mehr Partnerschaften mit Orten in anderen Ländern geben. Auch Auszubildende sollen leichter ins Ausland gehen können.

Nach dem Programm sind Austauschmöglichkeiten bisher nicht für alle erreichbar, und Europa bleibt für viele Menschen unsichtbar. Die Grünen wollen deshalb auch zivilgesellschaftliche Initiativen stärken, die Europa in ländlichen Räumen erfahrbar machen. Partnerschaften zwischen Städten, Schulen und Regionen sollen ausgebaut werden. Die Teilnahme an Programmen wie Erasmus+ soll für Auszubildende und junge Fachkräfte einfacher werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 107)
„Dafür stärken wir die europäische Idee in Bildung, Ausbildung und Zivilgesellschaft und bauen länderübergreifende Begegnungen durch Partnerschaften und Austauschprogramme weiter aus.“
Seite 107 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Die Verankerung der europäischen Idee und der Ausbau von EU-Austauschprogrammen stärken die Bindung an die EU schrittweise.

EU-Fördermittel gezielter nutzen und Anträge erleichtern

Die Grünen wollen eine Strategie für den Einsatz von EU-Fördergeld entwickeln, damit vor allem ländliche Regionen stärker profitieren. Antragsteller sollen mehr Beratung und eine höhere Kofinanzierung durch das Land erhalten. Regionale Programme wie LEADER sollen im nächsten EU-Haushalt erhalten bleiben.

Die EU gibt Geld für Projekte in den Regionen. Die Grünen wollen dieses Geld besser nutzen. Wer einen Antrag stellt, soll mehr Hilfe bekommen. Das Land soll bei EU-Projekten mehr Geld dazugeben. Kleine Förder-Programme für Dörfer sollen bleiben.

Nach dem Programm sind EU-Fördermittel oft schwer zugänglich. Die geplante Strategie soll ländliche Räume gezielt unterstützen und Innovation, Digitalisierung sowie Klimaschutz voranbringen. Gemeinden, Vereine, Firmen und Forschungseinrichtungen sollen durch mehr Kofinanzierung und zusätzliche regionale Beratung, etwa die Europalots*innen, begleitet werden. In den Verhandlungen über den kommenden mehrjährigen EU-Haushalt wollen sich die Grünen dafür einsetzen, dass LEADER und andere einfach zugängliche Förderungen für kleine Projekte weiterlaufen. Das Land soll diese Mittel auch künftig selbst vergeben und mitgestalten können.

Originalzitat anzeigen (Seite 107)
„EU-Fördermittel wollen wir gezielter einsetzen und Kommunen, Vereine, Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Beantragung besser unterstützen.“
Seite 107 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine höhere Kofinanzierung durch das Land bedeutet mehr öffentliche Fördermittel für Projekte.

  • Europaeher mehr EU

    EU-Förderprogramme sollen stärker genutzt und im nächsten EU-Haushalt fortgeführt werden, was gemeinsame EU-Finanzen schrittweise stützt.

Partnerschaft mit Polen im Grenzraum vertiefen

Die Grünen wollen die Zusammenarbeit mit Polen ausbauen und den Grenzraum stärker als gemeinsame Region behandeln. Dazu gehören die Euroregion Pomerania, die Metropolregion Stettin, bessere Verkehrsverbindungen und mehr Sprach- und Schulaustausch. Das Programm sieht darin Chancen für Wirtschaft und Zusammenhalt, besonders in Vorpommern.

Die Grünen wollen enger mit Polen zusammenarbeiten. Die Region an der Grenze soll gemeinsam wachsen. Es soll bessere Bahn-Verbindungen nach Polen geben. Mehr Schüler sollen Polnisch lernen können. Schulen sollen Partner in Polen haben.

Nach dem Programm sind Verkehrsverbindungen oft nicht ausgebaut, und der Austausch hängt zu stark vom Einsatz Einzelner ab. Die Euroregion Pomerania soll gestärkt werden, ebenso Kooperationen zwischen Kommunen, Hochschulen und Unternehmen. Die Metropolregion Stettin soll als gemeinsamer Raum für Wirtschaft, Arbeit und Natur weiterentwickelt werden. EU-Mittel aus Interreg sollen gemeinsame Projekte zu Naturschutz, Demokratie und wirtschaftlicher Entwicklung finanzieren. Grenzüberschreitende Bahn- und Verkehrsverbindungen sollen ausgebaut werden, und Polnischunterricht sowie Schulpartnerschaften erhalten weiter Förderung.

Originalzitat anzeigen (Seite 108)
„Dafür stärken wir die Euroregion Pomerania als Motor der deutsch-polnischen Zusammenarbeit und entwickeln die Metropolregion Stettin als gemeinsamen Wirtschafts-, Arbeits- und Naturraum weiter.“
Seite 108 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit über Euroregion und Interreg vertieft die europäische Verflechtung schrittweise.

Was sagen die anderen Parteien zu Europa?

Alle Programme in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich