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Grüne: Wahlprogramm zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026

Wahlprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV für die Landtagswahl 2026 (Klare Kante für Mensch und Natur in MV)

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 112 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Die Grünen stellen Klima- und Naturschutz in den Mittelpunkt: Mecklenburg-Vorpommern soll bis 2035 treibhausgasneutral werden, Klimaschutz soll als Staatsziel in die Landesverfassung, und Wind- und Solarenergie, Netze und Speicher sollen schneller ausgebaut werden. Die Ostsee, Moore, Wälder und Gewässer sollen stärker geschützt werden, neue Öl- und Gasbohrungen lehnt die Partei ab. Im Verkehr sieht das Programm einen landesweiten Stundentakt für Bus und Bahn, einen gemeinsamen Verkehrsverbund und ein kostenloses Deutschlandticket für unter 27-Jährige vor. Hinzu kommen kleinere Gruppen in Kitas, weniger Pflichtstunden für Lehrkräfte, mehr sozialer Wohnungsbau, regionale Gesundheitszentren und eine bessere Finanzausstattung der Kommunen. In der Innen- und Gesellschaftspolitik setzen die Grünen auf mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz, weniger Überwachung, ein Landes-Antidiskriminierungsgesetz und die Abschaffung der Bezahlkarte für Geflüchtete.

Die Grünen wollen das Klima und die Natur stärker schützen. Das Land soll bis 2035 klimaneutral sein. Das heißt: Es soll dem Klima dann nicht mehr schaden. Es soll mehr Strom aus Wind und Sonne geben. Busse und Bahnen sollen überall mindestens einmal pro Stunde fahren. Junge Menschen unter 27 Jahren sollen kostenlos fahren. Die Grünen wollen auch mehr günstige Wohnungen, kleinere Kita-Gruppen und Ärzte in der Nähe.

Einordnung des ganzen Programms

konservativ
konservativ, mehr Staatkonservativ, mehr Marktprogressiv, mehr Staatprogressiv, mehr MarktGrüne
progressiv
mehr Staatmehr Markt

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,9), aus 69 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 64 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 3 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-0,8), aus 11 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 10 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher progressiv (-1,1), aus 19 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich progressiv, 17 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 5 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 26 Punkten

    Punkte je Stufe: 2 deutlich Klimaschutz zuerst, 23 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationeher offen (-1,2), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 3 deutlich offen, 9 eher offen, 0 ausgewogen, 0 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wirtschaft

9 Punkte

Energieintensive Industrie mit Ökostrom ansiedeln

Die Grünen wollen Bedingungen schaffen, unter denen sich Industrien mit hohem Stromverbrauch in Mecklenburg-Vorpommern niederlassen. Das Programm begründet das mit dem im Land reichlich vorhandenen, preiswerten Strom aus erneuerbaren Quellen, den es als Standortvorteil sieht.

Manche Fabriken brauchen sehr viel Strom. Die Grünen wollen solche Fabriken ins Land holen. Sie sagen: In MV gibt es viel billigen Öko-Strom. Das soll neue Arbeitsplätze bringen.

  • Klimaausgewogen

Zusammenarbeit mit Metropolregion Hamburg ausbauen

Die Grünen wollen, dass Mecklenburg-Vorpommern enger mit der Metropolregion Hamburg und den norddeutschen Nachbarländern zusammenarbeitet. Davon sollen vor allem Innovationen und neue Arbeitsplätze auf dem Land profitieren.

Hamburg und sein Umland sind wirtschaftlich stark. Die Grünen wollen enger mit dieser Region zusammenarbeiten. Auch mit den Nachbar-Ländern im Norden. So sollen neue Arbeitsplätze entstehen, vor allem auf dem Land.

Öffentliche Aufträge an Tarif und Region binden

Die Grünen wollen, dass öffentliche Aufträge und Fördergelder stärker bei Unternehmen im Land ankommen. Bei der Vergabe sollen Tarifstandards, gute Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit durchgängig beachtet werden. Das Programm sieht darin einen Weg, Mittelstand und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.

Der Staat vergibt viele Aufträge an Firmen. Die Grünen wollen, dass mehr Firmen aus MV diese Aufträge bekommen. Die Firmen sollen faire Löhne nach Tarif zahlen. Sie sollen auch auf die Umwelt achten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Strategie für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft schaffen

Die Grünen wollen eine Landesstrategie für Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft, an der alle Ministerien mitwirken. Ein landesweiter Reparaturbonus soll das Reparieren von Elektrogeräten günstiger machen. Ziel ist, dass Wertschöpfung im Land bleibt und Arbeitsplätze entstehen.

Die Grünen wollen weniger Müll und mehr Wieder-Verwertung. Dafür soll das Land einen Plan machen. Wer ein Elektro-Gerät reparieren lässt, soll Geld dazu bekommen. Auch Firmen mit Rohstoffen aus der Natur sollen Hilfe bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Förderprogramme für nachhaltiges Wirtschaften auflegen

Die Grünen wollen neue Landesprogramme, die Betriebe beim umwelt- und klimaschonenden Wirtschaften unterstützen. Dazu zählen ein Programm für betriebliches Umweltmanagement und eines für sozial-ökologische Gründungen. Nachhaltiges Wirtschaften soll nach dem Programm zum Standard werden.

Die Grünen wollen Firmen helfen, die Umwelt und Klima schonen. Dafür soll es neue Förder-Programme vom Land geben. Auch neue Firmen mit sozialen und ökologischen Zielen bekommen Hilfe. Gründerinnen und Gründer sollen mehr Geld bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Bürokratie für Mittelstand und Handwerk abbauen

Die Grünen wollen es einfacher machen, ein Unternehmen zu gründen, zu führen und zu übergeben. Landesgesetze sollen vorab auf ihre Praxistauglichkeit geprüft und Förderprogramme für kleine und mittlere Betriebe vereinfacht werden. Das Programm sieht Bürokratie als Bremse für den Mittelstand.

Kleine Firmen und Handwerker haben viel Papier-Arbeit. Die Grünen wollen das einfacher machen. Neue Gesetze sollen vorher im Alltag getestet werden. Firmen sollen ihre Daten nur einmal an Ämter geben müssen.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Maritime Wirtschaft und Häfen modernisieren

Die Grünen wollen Werften, Häfen und maritime Start-ups fördern und Forschung enger mit der Praxis verbinden. Schwerpunkte sind Schiffsrecycling, Offshore-Windkraft, erneuerbare Antriebe und klimafreundliche Schifffahrt. So sollen Werften verlässliche Aufträge bekommen und Arbeitsplätze langfristig erhalten bleiben.

MV hat viele Werften und Häfen. Die Grünen wollen sie moderner machen. Alte Schiffe sollen hier zerlegt und verwertet werden. Neue Firmen rund ums Meer bekommen Förder-Geld. Häfen sollen bessere Bahn-Anschlüsse bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Tourismus nachhaltig und ganzjährig gestalten

Die Grünen wollen das Landestourismusgesetz neu fassen und auf Nachhaltigkeit sowie Akzeptanz bei den Einheimischen ausrichten. Fördergeld für touristische Projekte soll an ökologische und sozialökonomische Kriterien geknüpft werden. Ganzjahresangebote sollen die Saison verlängern und stark besuchte Regionen entlasten.

Viele Menschen machen Urlaub in MV. Die Grünen wollen ein neues Gesetz für den Tourismus. Der Tourismus soll die Natur schonen. Es soll das ganze Jahr über Angebote geben. Weniger Plastik und Dünger sollen in die Ostsee kommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Forschung stärker in die Praxis bringen

Die Grünen wollen Hochschulen enger mit Wirtschaft, Gesellschaft und Regionen verbinden, damit Forschungsergebnisse häufiger angewendet werden. Dazu gehören eine Transferstrategie, Unterstützung für Gründungen aus Hochschulen und eine Landesstrategie für klimaneutrale Hochschulen.

An Hochschulen entstehen neue Ideen. Die Grünen wollen, dass diese Ideen öfter in Firmen ankommen. Wer aus der Hochschule heraus eine Firma gründet, soll Hilfe bekommen. Die Hochschulen selbst sollen klimaneutral werden.

  • Wirtschaftausgewogen
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Arbeit und Soziales

6 Punkte

Fachkräfte durch Zuwanderung und Rückkehr gewinnen

Die Grünen wollen Welcome Center zu Anlaufstellen für eingewanderte Fachkräfte und Rückkehrende ausbauen und ausländische Abschlüsse schneller anerkennen. Geflüchtete sollen während einer Ausbildung einen sicheren Aufenthaltsstatus haben. Zudem sollen Schulen und Hochschulen enger mit Betrieben zusammenarbeiten.

In MV fehlen viele Fachkräfte. Die Grünen wollen Menschen aus dem Ausland und Rückkehrern besser helfen. Geflüchtete in einer Ausbildung sollen sicher bleiben dürfen. Schulen und Firmen sollen enger zusammenarbeiten.

  • Migrationeher offen

Freiwilligendienste statt Pflichtdienst ausbauen

Die Grünen lehnen Pflichtdienste für junge Menschen ab und wollen stattdessen die Freiwilligendienste stärken. Es soll mehr Plätze und eine deutlich höhere Vergütung geben, damit ein solcher Dienst nicht vom Einkommen der Familie abhängt.

Die Grünen wollen keinen Pflicht-Dienst für junge Menschen. Sie wollen freiwillige Dienste stärken. Es soll mehr Plätze geben. Die Freiwilligen sollen deutlich mehr Geld bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Wohnungslosigkeit mit Housing First bekämpfen

Die Grünen wollen Housing-First-Modelle im ganzen Land fördern. Wohnungslose Menschen sollen zuerst eine eigene Wohnung erhalten, weil stabile Wohnverhältnisse aus Sicht des Programms die Voraussetzung für Teilhabe, Gesundheit und Integration sind.

Manche Menschen haben keine Wohnung. Die Grünen wollen ihnen zuerst eine eigene Wohnung geben. Das nennt man Housing First. Danach lassen sich andere Probleme leichter lösen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Armut mit Landesbericht strukturell bekämpfen

Die Grünen wollen Armut als strukturelles Problem angehen und nicht als persönliches Versagen behandeln. Grundlage soll ein regelmäßiger Bericht über Armut und Reichtum im Land sein, aus dem gezielte Maßnahmen folgen. Dazu kommen Nachbarschaftstreffs in jeder Kommune.

Die Grünen wollen Armut im Land bekämpfen. Ein Bericht soll regelmäßig zeigen, wo Armut und Reichtum sind. Daraus sollen passende Hilfen entstehen. Jeder Ort soll einen Nachbarschafts-Treff bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Hürden beim Zugang zum Arbeitsmarkt abbauen

Die Grünen wollen, dass mehr Menschen Arbeit finden und dauerhaft behalten. Dazu planen sie ein Landesprogramm für Langzeiterwerbslose, frühe und verbindliche Sprachförderung sowie Programme für Qualifizierung und Wiedereinstieg. Der öffentliche Dienst soll auf Befristungen ohne Sachgrund verzichten.

Nicht alle Menschen haben gleiche Chancen auf Arbeit. Die Grünen wollen ein Programm für Menschen, die lange ohne Arbeit sind. Zugewanderte sollen früh Deutsch lernen können. Der Staat soll als Arbeitgeber Stellen nicht ohne Grund befristen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Migrationeher offen

Inklusion mit Kompetenzzentrum und Behindertenbeauftragten stärken

Die Grünen wollen ein Landeskompetenzzentrum gründen, das einheitliche Standards für die Eingliederungshilfe schafft. Außerdem soll es eine Behindertenbeauftragte oder einen Behindertenbeauftragten für das Land geben, und Barrieren im Alltag sollen abgebaut werden.

Die Grünen wollen Menschen mit Behinderungen besser unterstützen. Ein neues Zentrum soll für gleiche Regeln bei der Hilfe im ganzen Land sorgen. Es soll eine Beauftragte oder einen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen geben. Ämter sollen Hilfen in Leichter Sprache anbieten.

  • Gesellschafteher progressiv

Finanzen und Steuern

5 Punkte

Bundesmittel direkt an Kommunen weitergeben

Die Grünen wollen Geld des Bundes ohne Umweg über Landesförderprogramme an Städte und Gemeinden weiterreichen. Damit sollen aufwendige Antragsverfahren entfallen und die Mittel dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Bundesmittel sollen zudem konsequent abgerufen werden.

Der Bund gibt dem Land Geld. Die Grünen wollen dieses Geld direkt an Städte und Gemeinden geben. Bisher müssen Gemeinden oft schwierige Anträge stellen. Das soll aufhören. So kommt das Geld schneller an.

Neue Kreditspielräume nur für Zukunftsinvestitionen nutzen

Die Grünen wollen die durch die geänderte Schuldenbremse entstandenen Spielräume für Investitionen in Bildung, Verkehr, Umwelt- und Klimaschutz verwenden. Kredite für laufende Konsumausgaben lehnt die Partei ab. Zugleich soll besser nachvollziehbar werden, wofür öffentliches Geld ausgegeben wird.

Das Land darf jetzt mehr Schulden machen als früher. Die Grünen wollen dieses Geld nur für die Zukunft ausgeben. Zum Beispiel für Schulen, Verkehr und Klima-Schutz. Für laufende Ausgaben soll es keine Schulden geben. Das Land soll öfter berichten, wofür es Geld ausgibt.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Landeseigene Grundstücke nicht verkaufen, sondern verpachten

Die Grünen lehnen es ab, Grundstücke des Landes zu verkaufen. Stattdessen sollen die Flächen im Erbbaurecht vergeben werden, also gegen regelmäßige Zahlung für lange Zeit zur Nutzung überlassen werden. Das soll dem Land dauerhaft planbare Einnahmen bringen und eine nachhaltige Nutzung sichern.

Das Land besitzt Grundstücke. Die Grünen wollen diese Grundstücke nicht verkaufen. Andere dürfen sie aber lange nutzen und zahlen dafür. Das nennt man Erbbau-Recht. So behält das Land seinen Boden und bekommt regelmäßig Geld.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Steuerbetrug und Geldwäsche stärker bekämpfen

Die Grünen wollen Steuerhinterziehung und Geldwäsche entschiedener verfolgen und dafür Finanzämter, Steuerfahndung, Staatsanwaltschaften und Justiz besser ausstatten. Aus Sicht des Programms ist Steuerbetrug unfair gegenüber allen, die ehrlich zahlen, und entzieht dem Gemeinwesen Geld.

Manche Menschen zahlen ihre Steuern nicht ehrlich. Dann fehlt Geld für Schulen, Straßen und Kitas. Die Grünen wollen das stärker bekämpfen. Die Behörden sollen dafür mehr Personal und bessere Technik bekommen. Das Land soll enger mit anderen Behörden zusammenarbeiten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Kommunen mit direkten Zuweisungen besser ausstatten

Die Grünen wollen Städten, Gemeinden und Landkreisen so viel Geld geben, dass diese ihre Aufgaben auf Dauer erfüllen und selbst gestalten können. Dazu soll mehr Geld direkt zugewiesen werden, statt es an Förderprogramme zu binden. Überträgt das Land Aufgaben, soll es sie auch bezahlen.

Die Grünen wollen den Städten und Gemeinden mehr Geld geben. Das Geld soll direkt kommen. Es soll weniger komplizierte Förder-Programme geben. Wenn das Land den Gemeinden eine Aufgabe gibt, soll es auch dafür zahlen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Wohnen

6 Punkte

Planungs- und Bauverfahren beschleunigen

Die Grünen wollen Genehmigungen für den Wohnungsbau vereinfachen und schneller machen. Vorhandene Gebäude sollen besser genutzt werden, etwa durch Aufstockungen und die Umwandlung leerer Gewerberäume. Lange Verfahren verschärfen aus Sicht des Programms die Wohnungsnot.

Die Grünen wollen, dass Bauen schneller geht. Bau-Anträge soll man überall digital stellen können. Leere Gebäude sollen zu Wohnungen werden. Die Bau-Ämter sollen genug Personal bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Soziale Wohnraumförderung aufstocken und reformieren

Die Grünen wollen das Landesprogramm „Wohnungsbau Sozial“ spürbar aufstocken und umbauen. Günstigere Darlehen und höhere Zuschüsse sollen mehr Sozialwohnungen ermöglichen, die lange preisgebunden bleiben. Laut Programm scheitert bezahlbarer Wohnraum oft an der Finanzierung.

Die Grünen wollen mehr Geld für Sozial-Wohnungen geben. Das sind Wohnungen mit günstiger Miete. Wer solche Wohnungen baut, soll billigere Kredite bekommen. Die Mieten sollen möglichst lange günstig bleiben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Bestandsgebäude, Dorfkerne und Wohnungstausch fördern

Die Grünen wollen mit neuen Landesprogrammen alte Gebäude sanieren, Dorfkerne beleben und Bestandsimmobilien für junge Familien zugänglich machen. Ein Aktionsprogramm für Wohnungstausch sowie die Förderung von Seniorenwohnformen und Mehrgenerationenwohnen sollen dafür sorgen, dass Wohnungen besser zu den Lebensumständen passen.

Die Grünen wollen alte Häuser in Dörfern wieder nutzen. Junge Familien sollen Hilfe beim Kauf alter Häuser bekommen. Es soll Beratung zum Wohnungs-Tausch geben. Ältere Menschen sollen passende kleinere Wohnungen finden. Dann werden große Wohnungen für Familien frei.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Landesbodenfonds einrichten und Erbbaurecht bevorzugen

Die Grünen wollen einen Landesbodenfonds schaffen, aus dem Kommunen günstige Kredite für den Kauf von Grundstücken und Gebäuden erhalten. Öffentliche Flächen sollen künftig vorrangig im Erbbaurecht vergeben statt verkauft werden. Damit will die Partei Bodenspekulation begrenzen und sozialen Wohnungsbau steuern.

Die Grünen wollen einen Boden-Fonds für das Land. Daraus bekommen Gemeinden günstige Kredite. Damit können sie Grundstücke und Häuser kaufen. Öffentliche Flächen sollen nicht mehr verkauft werden. Man soll sie stattdessen für lange Zeit verpachten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Mietpreisbremse und Zweckentfremdungsverbot durchsetzen

Die Grünen wollen die Mietpreisbremse in angespannten Wohnungsmärkten konsequent anwenden und das Mietrecht strenger durchsetzen. Ein kontrolliertes Zweckentfremdungsverbot soll hinzukommen. Das Programm begründet dies mit stark steigenden Mieten in Städten und Tourismusregionen.

Die Grünen wollen die Mietpreis-Bremse überall dort nutzen, wo Wohnungen knapp sind. Die Mietpreis-Bremse begrenzt die Miete bei neuen Verträgen. Wohnungen sollen auch nicht einfach zu Ferien-Wohnungen werden. Das soll kontrolliert werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Baukosten durch einfachere Vorschriften senken

Die Grünen wollen die Landesbauordnung vereinfachen und technische Standards auf Nutzen und Wirtschaftlichkeit prüfen. Die Stellplatzpflicht soll gelockert werden. Hohe Baukosten treiben laut Programm die Mieten und bremsen den Wohnungsbau; Qualität und Sicherheit sollen dabei gewahrt bleiben.

Bauen ist teuer. Die Grünen wollen die Bau-Regeln im Land einfacher machen. Bauherren sollen weniger Auto-Stellplätze bauen müssen. Häuser aus fertigen Teilen sollen gefördert werden. So soll Bauen billiger werden.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Familie

5 Punkte

Kleinere Gruppen in Krippe, Kita und Hort

Die Grünen wollen, dass eine Fachkraft in Krippe, Kita und Hort künftig weniger Kinder betreut. Weil weniger Kinder geboren werden, sollen Erzieherinnen und Erzieher nicht entlassen, sondern für kleinere Gruppen eingesetzt werden.

In Kitas sind die Gruppen oft zu groß. Die Grünen wollen kleinere Gruppen. Es werden weniger Kinder geboren. Trotzdem sollen alle Erzieherinnen und Erzieher bleiben. So haben sie mehr Zeit für jedes Kind.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Recht auf Ganztagsplatz und beitragsfreie Kita

Die Grünen wollen jedem Kind einen Anspruch auf einen vollen Ganztagsplatz geben und an der beitragsfreien Kita festhalten. Betreuung soll sich nach dem Bedarf der Familien richten, und Eltern sollen keine aufwendigen Anträge mehr stellen müssen.

Die Kita soll für Eltern weiter kostenlos bleiben. Jedes Kind soll ein Recht auf einen Platz für den ganzen Tag haben. Eltern müssen dann weniger Anträge ausfüllen. Auch Kinder mit Behinderung sollen überall dabei sein können.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Kinderrechte verankern, Kinderschutz und Jugendarbeit ausbauen

Die Grünen wollen Kinderrechte in die Landesverfassung schreiben und junge Menschen stärker an Entscheidungen beteiligen. Der vorbeugende Kinderschutz soll ausgebaut werden, unter anderem mit Childhood-Häusern für Kinder, die Gewalt erlebt haben. Jugendkultur soll gefördert werden, damit weniger junge Menschen abwandern.

Die Grünen wollen Kinder-Rechte in die Verfassung des Landes schreiben. Junge Menschen sollen mehr mitbestimmen. Kinder, die Gewalt erlebt haben, sollen Hilfe an einem sicheren Ort bekommen. Es soll überall Jugend-Clubs und Sport-Stätten geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Familienzentren und Beratung flächendeckend sichern

Die Grünen wollen die soziale Infrastruktur für Familien ausbauen. Die 16 Modellzentren für Kinder und Familien sollen dauerhaft bestehen und nach und nach im ganzen Land entstehen. Beratungsstellen sollen überall ausreichend finanziert werden.

Die Grünen wollen Familien stärken. Es gibt 16 Zentren für Kinder und Familien. Diese sollen bleiben und es sollen mehr werden. Beratung bei Schulden, Sucht und anderen Sorgen soll es überall geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Familien bei Sorgearbeit entlasten

Die Grünen wollen Sorgearbeit besser organisieren, anerkennen und entlasten. Geschwisterkinder sollen während des Mutterschutzes ganztags betreut werden können, und Familien sollen Anlaufstellen in ihrer Nähe bekommen. Nach Ansicht des Programms gibt es ohne faire Verteilung der Sorgearbeit keine Gleichberechtigung.

Viele Menschen kümmern sich um Kinder oder pflegen Angehörige. Die Grünen wollen diese Menschen entlasten. Es soll Anlauf-Stellen in der Nähe geben. Geschwister sollen ganztags betreut werden, wenn die Mutter im Mutterschutz ist.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Bildung

13 Punkte

Ausbildung mit Start-Bonus und Wohnraum attraktiver machen

Die Grünen wollen die Bedingungen für Auszubildende verbessern, unter anderem mit besser ausgestatteten Berufsschulen und bezahlbarem Wohnraum. Neu eingeführt werden soll ein zinsloses Darlehen von 1.500 Euro zum Ausbildungsbeginn. Das Programm begründet das mit dem künftigen Bedarf an Fachkräften.

Die Grünen wollen die Ausbildung in MV besser machen. Berufs-Schulen sollen mehr Personal und Technik bekommen. Azubis sollen günstige Wohnungen finden. Zum Start gibt es 1.500 Euro als Darlehen ohne Zinsen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Hochschulen verlässlich finanzieren und sanieren

Die Grünen wollen die Grundfinanzierung der Hochschulen an steigende Kosten koppeln und ein Investitionsprogramm über mehrere Jahre für Gebäude und Infrastruktur auflegen. Das Programm begründet dies mit einem Sanierungsstau und der Sorge, das Land verliere sonst an Innovationskraft und Attraktivität.

Die Grünen wollen den Hochschulen mehr Geld geben. Das Geld soll mitwachsen, wenn die Kosten steigen. Alte Gebäude sollen saniert werden. So sollen die Hochschulen besser planen können.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Mehr Dauerstellen in der Wissenschaft schaffen

Die Grünen wollen an den Hochschulen mehr unbefristete Stellen einrichten und die Arbeitsbedingungen für Promovierende verbessern. Laut Programm sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler so verlässlich planen können und im Land bleiben.

Viele Forschende haben nur Verträge auf Zeit. Die Grünen wollen mehr feste Stellen an den Hochschulen. Auch Doktoranden sollen bessere Bedingungen bekommen. So sollen Forschende im Land bleiben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Psychische Gesundheit von Studierenden fördern

Die Grünen wollen eine Strategie für das ganze Land entwickeln, die die psychische Gesundheit von Studierenden stärkt. An jedem Hochschulstandort sollen die psychosozialen Beratungsangebote ausgebaut werden, damit Studierende bei hohem Druck Unterstützung finden.

Viele Studierende haben seelische Belastungen. Die Grünen wollen dafür einen Plan für das ganze Land machen. An jeder Hochschule soll es mehr Beratung geben. Studierende sollen mit ihrem Druck nicht allein bleiben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Hochschulen internationaler ausrichten

Die Grünen wollen Mecklenburg-Vorpommern als internationalen Studienstandort stärken und dafür internationale sowie englischsprachige Studiengänge mit einem Landesprogramm fördern. Das Programm verweist auf sinkende Zahlen bei Studienanfängern und den Bedarf an Fachkräften.

Die Grünen wollen mehr Studierende aus anderen Ländern gewinnen. Dafür soll es mehr Studiengänge auf Englisch geben. Das Land soll weltweit für seine Hochschulen werben. So sollen auch mehr Fachkräfte ins Land kommen.

  • Migrationeher offen

Lehrkräfte entlasten und Teams an Schulen aufbauen

Die Grünen wollen die Pflichtstunden der Lehrkräfte senken und an allen Schulen multiprofessionelle Teams ermöglichen. Das Programm begründet dies damit, dass die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern zu den höchsten in Deutschland gehöre.

Lehrerinnen und Lehrer sollen weniger Stunden unterrichten müssen. Andere Fachleute sollen an den Schulen mithelfen. Zum Beispiel aus Sozialarbeit und Psychologie. So haben Lehrkräfte mehr Zeit für guten Unterricht.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Schulen mehr Eigenständigkeit geben

Die Grünen wollen, dass Schulen stärker selbst über Schwerpunkte, Angebote und Bewertungsformen entscheiden. Rahmenpläne und Stundentafel sollen schlanker werden. Das Programm begründet dies damit, dass Schulen oft selbst am besten wüssten, was guten Unterricht ausmacht.

Die Grünen wollen den Schulen mehr Freiheit geben. Schulen sollen eigene Schwerpunkte wählen können. Die Lehrpläne sollen kürzer werden. Es soll weniger einzelne Fächer geben.

Gemeinsames Lernen bis Klasse 6, Abitur wahlweise

Die Grünen wollen, dass Kinder bis zur sechsten Klasse gemeinsam und möglichst an derselben Schule lernen. Das Abitur soll nach 12 oder nach 13 Jahren möglich sein. Das Programm verweist auf Studien, nach denen häufige Schulwechsel dem Bildungserfolg schaden.

Kinder sollen bis zur 6. Klasse zusammen lernen. Das soll möglichst an einer Schule sein. Das Abitur soll nach 12 oder 13 Jahren möglich sein. Die Schüler sollen wählen können.

Inklusion an Schulen besser ausstatten

Die Grünen halten am gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf fest. Dafür sollen Schulen mehr Personal und eine passende Ausstattung bekommen.

Kinder mit und ohne Behinderung sollen zusammen lernen. Dafür sollen Schulen mehr Personal bekommen. Auch Gebäude und Technik sollen dazu passen.

  • Gesellschafteher progressiv

Mitbestimmung und mentale Gesundheit an Schulen stärken

Die Grünen wollen Schülerinnen und Schüler verbindlich an Entscheidungen beteiligen und ihnen ein eigenes Budget geben. Zugleich sollen Beratung und Programme für die seelische Gesundheit ausgebaut werden. Aus Sicht des Programms lernt nur Verantwortung, wer Demokratie in der Schule erlebt.

Schüler sollen an ihrer Schule mehr mitreden. Jede Schule soll Geld bekommen, über das die Schüler selbst entscheiden. Es soll Beratung bei seelischen Problemen geben. Lehrer sollen mehr über digitale Medien lernen.

Land an Kita- und Schulessen beteiligen

Die Grünen wollen, dass das Land einen Teil der Kosten für das Essen in Kitas und Schulen übernimmt, wenn es nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zertifiziert ist. Das soll Familien entlasten. Zudem sollen Schulküchen gefördert werden.

Das Land soll für das Essen in Kitas und Schulen mitbezahlen. So sollen Familien weniger zahlen. Schulen sollen eigene Küchen bekommen. Kinder sollen frisches, warmes Essen erhalten.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Jura-Studium an der Uni Rostock wieder einführen

Die Grünen wollen an der Universität Rostock erneut einen Jura-Studiengang anbieten, der mit dem Ersten Staatsexamen abschließt. Begründet wird das mit dem Bedarf an mehr Richterinnen, Richtern und Anwälten im Land, damit Gerichtsverfahren schneller ablaufen.

Die Grünen wollen wieder ein Jura-Studium in Rostock. Jura ist das Fach für Recht und Gesetze. Das Land braucht mehr Richter und Anwälte. Dann sollen Verfahren vor Gericht schneller gehen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Altersgerechte Aufklärung in Kita und Schule ausbauen

Die Grünen wollen altersgerechte Aufklärung schon in Kitas verankern und sexualpädagogische Angebote stärken. Das Programm sieht Aufklärung als Teil von Bildung und Kinderschutz: Wer gut informiert sei, könne Grenzen erkennen und sich besser vor Übergriffen schützen.

Kinder und Jugendliche haben Fragen zu Körper und Beziehungen. Die Grünen wollen dazu mehr Aufklärung in Kitas und Schulen. Die Aufklärung soll zum Alter der Kinder passen. Die Grünen sagen: Wissen schützt Kinder vor Übergriffen.

  • Gesellschafteher progressiv

Gesundheit und Pflege

8 Punkte

Wohnortnahe Versorgung mit Gesundheitszentren ausbauen

Die Grünen wollen in jeder mittelgroßen Stadt ein regionales Gesundheitszentrum mit fachübergreifenden Teams aufbauen. Mobile Praxen, Telemedizin, Gesundheitskioske und Gemeindeschwestern sollen unterversorgte Gebiete stärken. Ziel ist, dass die Versorgung nicht vom Wohnort abhängt.

Die Grünen wollen Gesundheits-Zentren in jeder mittelgroßen Stadt. Dort arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen. Auf dem Land soll es fahrende Praxen und Video-Sprechstunden geben. Gemeinde-Schwestern sollen Menschen vor Ort helfen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Krankenhausreform vorantreiben, Kliniken ambulant öffnen

Die Grünen wollen die Krankenhausreform voranbringen und Kliniken auf dem Land für ambulante Behandlungen öffnen. Das Land soll die Investitionen der Krankenhäuser angemessen finanzieren. So soll die Versorgung im ganzen Land gesichert werden.

Die Grünen wollen die Krankenhäuser im Land verändern. Krankenhäuser auf dem Land sollen auch Patienten ohne Übernachtung behandeln. Die Krankenhäuser sollen genug Geld für Gebäude und Geräte bekommen. So soll es überall Hilfe geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Pflege- und Gesundheitsberufe aufwerten, Fachkräfte gewinnen

Die Grünen wollen die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeberufen verbessern und die Ausbildung stärken. Mehr Menschen sollen den Beruf ergreifen und darin bleiben, auch Fachkräfte aus dem Ausland sollen schneller integriert werden. Das Programm sieht die Ursache des Fachkräftemangels in den Rahmenbedingungen.

In der Pflege und in der Medizin fehlen Fachkräfte. Die Grünen wollen die Arbeit dort besser machen. Es soll genug Personal und planbare Dienste geben. Die Ausbildung soll auch in Teilzeit möglich sein. Fachkräfte aus anderen Ländern sollen schneller arbeiten können.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Migrationeher offen

Mehr Fachkräfte für Medizin und Pflege gewinnen

Die Grünen wollen mehr Fachkräfte für das Gesundheitswesen gewinnen. Dazu sollen mehr Medizinstudienplätze entstehen, das Praktische Jahr soll einheitlich bezahlt und ausländische Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden.

Die Grünen wollen mehr Fachleute für Medizin und Pflege. Es soll mehr Studienplätze für Medizin geben. Angehende Ärzte sollen im Praktischen Jahr Geld bekommen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller gelten.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Migrationeher offen

Psychische Versorgung ausbauen, Wartezeiten verkürzen

Die Grünen wollen psychiatrische und psychotherapeutische Angebote ausbauen, damit Menschen schneller Hilfe bekommen. Dazu kommen Krisendienste im ganzen Land, mehr Prävention und Suchthilfe sowie Aufklärung über mentale Gesundheit an Schulen.

Viele Menschen warten lange auf eine Therapie. Die Grünen wollen mehr Angebote schaffen. Dann sollen die Wartezeiten kürzer werden. Es soll überall Krisen-Dienste für schnelle Hilfe geben. Auch Schulen sollen sich um seelische Gesundheit kümmern.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Wohnortnahes Netz für Gesundheitsberatung aufbauen

Die Grünen wollen ein landesweit dichtes Netz an Beratungsstellen in Wohnortnähe schaffen, damit Menschen leichter Zugang zum Gesundheitssystem finden. Vorgesehen sind Gesundheitslotsinnen und -lotsen sowie unabhängige Patientenbeauftragte in allen Kreisen.

Viele Menschen finden im Gesundheits-System nicht die richtige Stelle. Die Grünen wollen mehr Beratung in der Nähe. Gesundheits-Lotsen sollen den Weg zeigen. Jeder Kreis soll eine unabhängige Ansprechperson für Patienten bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Pflege vor Ort stärken und entbürokratisieren

Die Grünen wollen die Pflege mit mehr Fachkräften, besserer Ausbildung und weniger Bürokratie verlässlicher machen. Die Pflegestützpunkte sollen zu einem Netzwerk mit mobilen Teams werden, das auch ländliche Regionen erreicht. Zudem soll der Friedhofszwang fallen.

Die Grünen wollen die Pflege besser machen. Es soll mehr Fachkräfte und weniger Papier-Arbeit geben. Mobile Teams sollen Menschen auf dem Land zu Hause beraten. Die Grünen wollen auch den Friedhofs-Zwang abschaffen. Das heißt: Urnen müssen dann nicht mehr auf den Friedhof.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Geburtshilfe und Frauengesundheit landesweit stärken

Die Grünen wollen eine Geburtshilfe in Wohnortnähe sichern und den Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen verbessern. Außerdem soll die Medizin stärker auf Frauen ausgerichtet werden. Das Programm begründet das mit einer strukturellen Ungleichbehandlung von Frauen im Gesundheitswesen.

Die Grünen wollen Geburts-Hilfe in der Nähe des Wohnorts. Hebammen sollen mehr Unterstützung bekommen. Frauen sollen schneller einen Termin für einen Schwangerschafts-Abbruch bekommen. Die Medizin soll mehr auf Frauen achten.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Migration und Integration

6 Punkte

Schulrecht für Kinder in Erstaufnahmeeinrichtungen

Die Grünen wollen das Schulgesetz von Mecklenburg-Vorpommern ändern. Kinder, die in Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete leben, sollen einen Anspruch auf den Besuch einer Schule bekommen.

Manche Kinder leben in einer Erstaufnahme-Einrichtung. Dort wohnen Geflüchtete nach ihrer Ankunft. Diese Kinder sollen ein Recht auf Schule bekommen. Dafür wollen die Grünen das Schulgesetz ändern.

  • Migrationeher offen

Geflüchtete Frauen in Unterkünften besser schützen

Die Grünen wollen sichere Unterkünfte mit Rückzugsräumen und mehr Privatsphäre für geflüchtete Frauen schaffen. Das Personal soll geschult werden, und Betroffene sollen spezialisierte Beratung und rechtliche Hilfe bekommen. Im Aufenthaltsrecht soll die Istanbul-Konvention umgesetzt werden, ein Abkommen zum Schutz von Frauen vor Gewalt.

Geflüchtete Frauen sind oft in Gefahr und haben wenig Privat-Sphäre. Die Grünen wollen sichere Räume nur für Frauen in den Unterkünften. Das Personal soll dafür geschult sein. Die Frauen sollen Beratung und Hilfe beim Recht bekommen.

  • Gesellschafteher progressiv
  • Migrationeher offen

Integrationsarbeit dauerhaft finanzieren und verbindlich regeln

Die Grünen wollen die Integrationsarbeit im Land verlässlich finanzieren und Kürzungen der Landesregierung zurücknehmen. Das Integrations- und Teilhabegesetz soll überarbeitet und die Landesverwaltung interkulturell geöffnet werden.

Die Grünen wollen mehr und sicheres Geld für Integration. Integration heißt: Zugewanderte Menschen werden Teil der Gesellschaft. Sprachkurse und Beratung sollen dauerhaft Geld bekommen. Auch die Ämter sollen für alle Menschen gut erreichbar sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv
  • Migrationeher offen

Bezahlkarte für Geflüchtete abschaffen

Die Grünen wollen die Bezahlkarte für Geflüchtete abschaffen. Stattdessen sollen alle Geflüchteten ein eigenes Konto mit Debitkarte ohne Beschränkungen erhalten, um ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten.

Geflüchtete bekommen heute ihr Geld auf eine Bezahl-Karte. Die Grünen wollen diese Karte abschaffen. Geflüchtete sollen ein eigenes Bank-Konto bekommen. Sie sollen ohne Grenzen Bargeld abheben können.

  • Migrationdeutlich offen

Abschiebungen begrenzen und Asylverfahren fairer gestalten

Die Grünen lehnen Abschiebungen in Gebiete ab, in denen Menschen Verfolgung droht, und fordern einen Abschiebestopp für bestimmte Gruppen. Asylverfahren sollen durch unabhängige Beratung und eine eigenständige Härtefallkommission fairer werden.

Die Grünen wollen weniger Abschiebungen. Abschiebung heißt: Der Staat schickt einen Menschen in sein Herkunftsland zurück. Menschen aus Afghanistan und dem Iran sollen bleiben dürfen. Das gilt auch für Jesiden. Geflüchtete sollen unabhängige Beratung bekommen.

  • Migrationdeutlich offen

Unterbringung von Geflüchteten dezentral und sicherer gestalten

Die Grünen wollen die Unterbringung von Geflüchteten reformieren: weniger Gemeinschaftsunterkünfte, mehr dezentrales Wohnen und verpflichtender Gewaltschutz. Die UN-Kinderrechts- und die UN-Behindertenrechtskonvention sollen auch für Geflüchtete umgesetzt werden.

Die Grünen wollen, dass Geflüchtete besser wohnen. Es soll weniger große Sammel-Unterkünfte geben. Mehr Geflüchtete sollen in normalen Wohnungen leben. Es soll feste Regeln zum Schutz vor Gewalt geben.

  • Migrationeher offen

Gleichstellung und Vielfalt

6 Punkte

Hilfenetz gegen Gewalt an Frauen absichern

Die Grünen wollen Frauenhäuser, Beratungsstellen und weitere Hilfen gegen geschlechtsspezifische Gewalt dauerhaft finanzieren und personell absichern. Hinzu kommen Prävention, Pflichtfortbildungen für Behörden und eine statistische Erfassung von Femiziden. Ohne Sicherheit gibt es aus Sicht des Programms keine Gleichberechtigung.

Die Grünen wollen Frauen besser vor Gewalt schützen. Frauenhäuser und Beratungsstellen sollen dauerhaft genug Geld bekommen. Polizei und Gerichte sollen Schulungen zu Gewalt machen. Schulen und Betriebe sollen vorbeugen. Das Land soll Morde an Frauen wegen ihres Geschlechts eigens zählen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Gesellschafteher progressiv

Gleichstellung mit Strategie und Parität verankern

Die Grünen wollen eine verbindliche Gleichstellungsstrategie für das Land erarbeiten und Gender-Budgeting im Landeshaushalt festschreiben. Führungsposten in Landesbetrieben und Beteiligungen sollen mindestens zur Hälfte mit Frauen besetzt werden. Das Programm begründet das damit, dass Frauen weniger verdienen und in Führungspositionen seltener vertreten sind.

Die Grünen wollen einen festen Plan für Gleichstellung im Land. Der Landes-Haushalt soll prüfen, wie Geld Frauen und Männern nützt. Das nennt man Gender-Budgeting. In Betrieben des Landes sollen Frauen mindestens die Hälfte der Chef-Posten bekommen.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Antidiskriminierungsstellen ausbauen und dauerhaft finanzieren

Die Grünen wollen unabhängige Beratungsstellen gegen Diskriminierung landesweit ausbauen und vom Land langfristig finanzieren lassen. Zusätzlich soll eine zentrale, unabhängige Antidiskriminierungsstelle auf gesetzlicher Grundlage entstehen. Eine systematische Datenerfassung soll Diskriminierung sichtbar machen, besonders bei Mehrfachbenachteiligung.

Manche Menschen werden schlechter behandelt als andere. Die Grünen wollen mehr Beratungs-Stellen dagegen. Das Land soll diese Stellen lange bezahlen. Es soll auch eine zentrale Stelle gegen Diskriminierung geben. Opfer von Gewalt und Hass sollen schneller Hilfe bekommen.

  • Gesellschafteher progressiv

Queere Beratung langfristig fördern, Fachkräfte schulen

Die Grünen wollen Beratungs- und Hilfsangebote für queere Menschen über längere Zeiträume fördern und die Mittel jährlich an die Inflation anpassen. Bestimmte Berufsgruppen sollen verpflichtende Weiterbildungen erhalten. Das Programm verweist darauf, dass viele queere Menschen Ausgrenzung und fehlende Unterstützung erleben.

Die Grünen wollen queere Menschen stärken. Queer sind zum Beispiel lesbische, schwule oder trans Menschen. Beratungs-Stellen sollen länger Geld bekommen. Lehrkräfte und Polizei sollen Schulungen zu dem Thema machen müssen.

  • Gesellschafteher progressiv

Inklusion von Menschen mit Behinderung voranbringen

Die Grünen wollen das Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung im Land konsequent anwenden. Eine Landesbeauftragte für Inklusion soll benannt werden. Zusammen mit den Kommunen sollen Städte und Gemeinden barrierefrei werden.

Menschen mit Behinderung sollen überall mitmachen können. Die Grünen wollen das Gesetz dafür ernsthaft umsetzen. Eine Beauftragte des Landes soll sich um Inklusion kümmern. Städte und Gemeinden sollen weniger Hindernisse haben.

  • Gesellschafteher progressiv

Landes-Antidiskriminierungsgesetz einführen

Die Grünen wollen ein Antidiskriminierungsgesetz für Mecklenburg-Vorpommern beschließen. Es soll Beratungsstellen dauerhaft absichern und festlegen, welche Formen von Diskriminierung vor Gericht eingeklagt werden können.

Die Grünen wollen ein neues Gesetz gegen Diskriminierung. Diskriminierung heißt: Jemand wird ungerecht behandelt, zum Beispiel wegen seiner Herkunft. Mit dem Gesetz sollen Betroffene klagen können. Beratungs-Stellen sollen dauerhaft Geld bekommen.

  • Gesellschaftdeutlich progressiv

Klima und Energie

9 Punkte

Klimaschutz als Staatsziel in Landesverfassung verankern

Die Grünen wollen den Klimaschutz als Staatsziel in die Verfassung von Mecklenburg-Vorpommern schreiben. Damit sollen verbindliche Ziele, Maßnahmen und eine regelmäßige Überprüfung verbunden sein. Laut Programm werden Entscheidungen dadurch planbar.

Die Grünen wollen den Klimaschutz in die Landes-Verfassung schreiben. Die Verfassung ist das wichtigste Gesetz im Land. Es soll feste Ziele und Maßnahmen geben. Das Land soll regelmäßig prüfen, ob es vorangeht.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Treibhausgasneutralität bis 2035 verbindlich festlegen

Die Grünen wollen verbindlich festschreiben, dass Mecklenburg-Vorpommern bis 2035 treibhausgasneutral wird. Klimaschutz soll zur Querschnittsaufgabe der Landespolitik werden, unter anderem durch einen Klimacheck für Gesetze, Programme und Haushalte sowie einen Klimafonds für Kommunen.

Die Grünen wollen ein festes Klima-Ziel für das Land. Bis 2035 soll das Land dem Klima nicht mehr schaden. Jedes neue Gesetz soll auf seine Folgen für das Klima geprüft werden. Die Gemeinden sollen Geld für den Klimaschutz bekommen.

  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Wärmewende mit Beratung und Risikofonds voranbringen

Die Grünen wollen den Umstieg auf klimafreundliches Heizen sozial, planbar und bezahlbar gestalten. Kommunen sollen bei der Wärmeplanung unterstützt, die Energie- und Sanierungsberatung ausgebaut und Abwärme sowie Geothermie über einen Landes-Risikofonds erschlossen werden.

Die Grünen wollen, dass Heizen bezahlbar bleibt und dem Klima weniger schadet. Das Land soll den Gemeinden bei der Planung helfen. Es soll mehr Beratung zum Sanieren und zu Förder-Geld geben. Ein Fonds vom Land soll Wärme-Projekte absichern.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Wind- und Solarausbau beschleunigen

Die Grünen wollen Mecklenburg-Vorpommern zum Vorreiter bei erneuerbaren Energien machen. Genehmigungen sollen schneller und einheitlich ablaufen, zusätzliche Offshore-Flächen in der Ostsee ausgewiesen, Photovoltaik stärker gefördert und Bürgerenergie gestärkt werden. Das Programm verspricht sich davon günstigen Strom und Unabhängigkeit von fossilen Energien.

Die Grünen wollen mehr Strom aus Wind und Sonne. Behörden sollen neue Anlagen schneller genehmigen. Auf Dächern und Parkplätzen soll es mehr Solar-Anlagen geben. Bürger sollen sich leichter an Energie-Projekten beteiligen können.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Anwohner von Wind- und Solarparks von Netzentgelten befreien

Die Grünen wollen, dass Menschen in der Nähe von Wind- und Solarparks günstigeren Strom bekommen. Haushalte im direkten Umfeld sollen keine Netzentgelte mehr zahlen, wodurch der Strompreis laut Programm um bis zu ein Viertel sinkt. Wer die Energiewende trage, solle auch davon profitieren.

Manche Menschen wohnen nah an Windrädern oder Solar-Parks. Die Grünen wollen, dass sie weniger für Strom zahlen. Sie sollen keine Netz-Entgelte mehr zahlen. Netz-Entgelte sind Gebühren für die Stromleitungen. So wird ihr Strom bis zu einem Viertel billiger.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Stromnetze und Speicher ausbauen

Die Grünen wollen Netze, Speicher und Stromerzeugung besser aufeinander abstimmen, damit erneuerbarer Strom verteilt, gespeichert und genutzt werden kann. Bürgerinnen und Bürger sollen sich finanziell an Batteriespeichern regionaler Versorger beteiligen können. Laut Programm sind Netze derzeit überlastet und Speicher fehlen.

Strom aus Wind und Sonne muss zu den Menschen kommen. Dafür wollen die Grünen bessere Netze und mehr Speicher. Speicher bewahren Strom für später auf. Bürger sollen Geld in Batterie-Speicher stecken und daran verdienen können.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Aus Öl und Gas aussteigen, grünen Wasserstoff nutzen

Die Grünen wollen, dass Mecklenburg-Vorpommern Öl und Gas hinter sich lässt, und den Umstieg sozialverträglich gestalten. Eine Wasserstoffstrategie soll grünen Wasserstoff auf schwer elektrifizierbare Bereiche konzentrieren. Neue Gaskraftwerke sollen nur unter Auflagen möglich sein, und für neue Heizungen soll eine Erneuerbaren-Quote von 65 Prozent gelten.

Die Grünen wollen weg von Öl und Gas. Das Land soll einen Plan für grünen Wasserstoff bekommen. Grüner Wasserstoff ist ein Gas, das mit Öko-Strom hergestellt wird. Neue Gas-Kraftwerke müssen später mit Wasserstoff laufen können. Neue Heizungen sollen zu 65 Prozent mit erneuerbarer Energie laufen.

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  • Klimadeutlich Klimaschutz zuerst

Moore wiedervernässen und Kommunen bei Klimaanpassung unterstützen

Die Grünen wollen die Wiedervernässung von Mooren im Landeswassergesetz festschreiben und wirtschaftlich attraktiv machen. Städte und Gemeinden sollen mehr Hilfe bei der Anpassung an Hitze, Starkregen und Hochwasser bekommen. Das Programm sieht natürlichen Klimaschutz und Klimaanpassung als zusammengehörig.

Die Grünen wollen trockene Moore wieder nass machen. Nasse Moore speichern das Klima-Gas CO2. Bauern sollen auf nassen Mooren trotzdem Geld verdienen können. Städte und Dörfer sollen Hilfe bekommen. So sollen sie sich besser vor Hitze und Stark-Regen schützen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Klimapakt und Klimafonds für Kommunen einrichten

Die Grünen wollen mit den Kommunen einen Klimapakt schließen und sie bei der Energiewende mit Beratung, Fachwissen und Förderung unterstützen. Ein neuer Klimafonds soll Startkapital für kommunale Projekte bereitstellen. Das Programm sieht Landkreise, Städte und Gemeinden in einer Schlüsselrolle beim Klimaschutz.

Die Grünen wollen mit den Gemeinden einen Klima-Pakt schließen. Die Gemeinden bekommen Beratung und Geld für die Energie-Wende. Dafür soll es einen neuen Klima-Fonds geben. Ein Fonds ist ein Geld-Topf für einen bestimmten Zweck.

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  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Umwelt und Tierschutz

7 Punkte

Ostsee besser schützen

Die Grünen wollen die Ostsee für künftige Generationen erhalten. Dazu sollen weniger Schadstoffe ins Meer gelangen, schonendere Fangmethoden eingeführt und ein naturnaher Tourismus ausgebaut werden. Das Programm begründet dies damit, dass die Ostsee stark bedroht sei.

Die Grünen wollen die Ostsee schützen. Es sollen weniger Schadstoffe ins Meer kommen. Fischer sollen so fangen, dass es der Natur weniger schadet. Der Tourismus soll gut zur Natur passen.

Gewässer schützen, Öl- und Gasbohrungen ablehnen

Die Grünen wollen die Wasserqualität verbessern und mehr natürliche Pufferzonen an Gewässern schaffen, damit Wasser in der Landschaft bleibt. Bohrungen nach Öl und Gas in der Ostsee und an Land lehnen sie ab. Das Programm verweist auf Dürren, Starkregen und Risiken für Schutzgebiete und Tourismus.

Die Grünen wollen sauberes Wasser in Seen und Flüssen. Am Ufer soll es breitere Streifen ohne Nutzung geben. Feuchte Wiesen und Auen sollen Wasser speichern. Das hilft bei Dürre und bei Überschwemmung. Nach Öl und Gas soll niemand bohren dürfen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Ostsee und Schweinswal besser schützen

Die Grünen wollen Schutzgebiete im Meer wirksamer sichern, Lebensräume wie Seegraswiesen und Riffe wiederherstellen und den Eintrag von Nährstoffen und Müll senken. Für den bedrohten Schweinswal soll ein breites Bündnis entstehen. Das Land soll nach dem Willen der Partei beim Meeresschutz vorangehen.

Die Grünen wollen die Ostsee schützen. Weniger Dünger, Öl und Plastik sollen ins Meer kommen. See-Gras-Wiesen und Riffe sollen wieder wachsen. Der Schweinswal ist vom Aussterben bedroht. Ein Bündnis soll ihn retten.

Naturschutz kooperativ ausbauen und Biotope vernetzen

Die Grünen wollen Naturschutz stärker über freiwillige, bezahlte Vereinbarungen mit Landnutzern organisieren und Schutzgebiete zu einem durchgehenden Biotopverbund verbinden. In Natura-2000-Gebieten sollen Pestizide und chemisch-synthetische Dünger verboten werden. Ziel ist laut Programm ein Naturschutz, der vor Ort mehr Zustimmung findet.

Die Grünen wollen Natur zusammen mit den Menschen vor Ort schützen. Bauern sollen freiwillig mitmachen und dafür Geld bekommen. Schutz-Gebiete sollen miteinander verbunden werden. In besonderen Schutz-Gebieten sollen Gifte gegen Schädlinge verboten sein. Auch Kunst-Dünger soll dort verboten sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Tierschutz verbindlicher machen und Tierbestände begrenzen

Die Grünen wollen dem Tierschutz im Land mehr Gewicht geben: mit einer unabhängigen Beauftragten-Stelle, einem Klagerecht für anerkannte Verbände und einer Obergrenze für Tierbestände. Aus Sicht des Programms fehlen bislang klare Regeln, wirksame Kontrollen und verlässliche Unterstützung.

Die Grünen wollen Tiere besser schützen. Eine unabhängige Person soll sich in der Regierung um Tier-Schutz kümmern. Tier-Schutz-Vereine sollen vor Gericht klagen dürfen. In einem Stall sollen nicht zu viele Tiere leben. Tier-Heime sollen sicher Geld bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Wälder ökologisch umbauen und alte Wälder schützen

Die Grünen wollen den Umbau der Wälder zu widerstandsfähigeren Beständen mit einem Aktionsprogramm beschleunigen und alte sowie naturnahe Wälder erhalten. Jagdregeln und die Förderung von Holz als Baustoff sollen dies ergänzen. Das Programm nennt Trockenheit, Stürme und Schädlinge als Gründe.

Die Grünen wollen die Wälder stärker machen. Wälder leiden unter Trockenheit, Sturm und Schädlingen. Ein Programm soll den Umbau der Wälder schneller machen. Alte Wälder sollen bleiben. Holz aus der Region soll öfter zum Bauen dienen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Europäischen Meeres- und Naturschutz im Land umsetzen

Die Grünen wollen die EU-Vorgaben zu Natur und Umwelt im Land verbindlich in konkrete Maßnahmen übersetzen und die Natura-2000-Gebiete in der Ostsee besser schützen. Neue Öl- und Gasförderung lehnt die Partei ab. Alte Munition soll aus der Ostsee geborgen und die Verschmutzung des Meeres verringert werden.

Die Grünen wollen die Ostsee und die Natur besser schützen. Das Land soll die Umwelt-Regeln der EU wirklich umsetzen. Neue Förderung von Öl und Gas soll es nicht geben. Alte Munition soll aus dem Meer geholt werden. Weniger Plastik und Dünger sollen ins Meer gelangen.

  • Europaeher mehr EU
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Landwirtschaft

2 Punkte

Ökologischen Umbau der Landwirtschaft finanziell absichern

Die Grünen wollen die Landwirtschaft klima- und naturverträglicher machen und den Betrieben dabei Einkommen und Planungssicherheit geben. Vorgesehen sind weniger Bürokratie, Investitionshilfen für die Tierhaltung und ein deutlicher Ausbau des Ökolandbaus. Der Umbau soll nach Ansicht der Partei nicht zulasten der Höfe gehen.

Die Grünen wollen eine Landwirtschaft, die Natur und Klima schont. Bauern sollen dafür Geld und Hilfe bekommen. Anträge sollen einfacher und digital werden. Es soll mehr Bio-Höfe geben. Junge Bio-Bauern sollen Start-Hilfe bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Kleine handwerkliche Fischerei erhalten und fördern

Die Grünen wollen die Fischerei im Land erhalten und vor allem kleine Handwerksbetriebe stützen. Fangmengen sollen sich an der Wissenschaft orientieren, Laichgebiete geschützt und schonende Fangmethoden gefördert werden. Das Programm verweist auf schrumpfende Bestände, sinkende Quoten und wirtschaftlichen Druck.

Die Grünen wollen kleine Fischerei-Betriebe erhalten. Es gibt immer weniger Fische. Forscher sollen sagen, wie viel Fisch man fangen darf. Fischer sollen Geld für schonende Fang-Geräte bekommen. Sie sollen auch auf andere Art Geld verdienen können.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Verkehr

8 Punkte

Landesverkehrsplan mit verbindlichem Stundentakt erarbeiten

Die Grünen wollen einen Landesverkehrsplan aufstellen, der Bus und Bahn im ganzen Land verzahnt und überall mindestens einen Stundentakt verbindlich festlegt. So sollen Menschen auch ohne Auto bezahlbar ans Ziel kommen.

Die Grünen wollen einen Plan für den Verkehr im ganzen Land. Busse und Bahnen sollen überall mindestens einmal pro Stunde fahren. Dann kommen Menschen auch ohne Auto ans Ziel. Bis 2035 sollen alle Menschen Bus und Bahn ohne Hindernisse nutzen können.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Stillgelegte Bahnstrecken reaktivieren und Netz ausbauen

Die Grünen wollen stillgelegte Bahnstrecken wieder in Betrieb nehmen und bestehende ausbauen, damit ein dichtes und widerstandsfähiges Netz entsteht. Das Programm verweist auf lange Wartezeiten und darauf, dass schon eine Baustelle ganze Regionen abhängen könne.

Die Grünen wollen alte Bahn-Strecken wieder nutzen. Andere Strecken wollen sie ausbauen. So soll es mehr Verbindungen im Land geben. Züge sollen mit Strom oder Batterie fahren können.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Bus- und Bahnangebote besser vernetzen

Die Grünen wollen Bus- und Bahnfahrpläne aufeinander abstimmen und Regiobusse, Rufbusse sowie Mobilitätsstationen gezielt einsetzen. Aus Sicht des Programms fehlt bisher ein Konzept für den ländlichen Raum, das Pendlern, Schülern und Touristen gute Anschlüsse sichert.

Die Grünen wollen Bus und Bahn besser verbinden. Die Fahrpläne sollen zusammenpassen. Schnelle Busse sollen größere Orte verbinden. Ruf-Busse sollen dort fahren, wo kein normaler Bus fährt.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Landesweiten Verkehrsverbund schaffen

Die Grünen wollen einen Verkehrsverbund für ganz Mecklenburg-Vorpommern gründen. Er soll ein günstiges Ticket für alle Wege im Land ermöglichen, sodass auch bei Einzelfahrten ein Fahrschein für Bus und Bahn genügt.

Die Grünen wollen einen Verkehrs-Verbund für das ganze Land. Das ist ein Zusammenschluss von Bus- und Bahn-Firmen. Dann reicht ein Ticket für Bus und Bahn. Es soll auch eine gemeinsame App geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Deutschlandticket für unter 27-Jährige kostenfrei machen

Die Grünen wollen das Deutschlandticket für alle unter 27 Jahren kostenlos anbieten und für Menschen mit geringem Einkommen deutlich verbilligen. Mobilität dürfe nach dem Programm nicht vom Geldbeutel abhängen, weil sie Voraussetzung für Teilhabe, Bildung und berufliche Chancen sei.

Die Grünen wollen ein kostenloses Deutschland-Ticket für alle unter 27 Jahren. Menschen mit wenig Geld sollen es viel billiger bekommen. Die Grünen sagen: Junge Menschen haben oft kein Auto und wenig Geld. Sie sollen trotzdem überall hinkommen.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Flächendeckendes Rad- und Fußwegenetz aufbauen

Die Grünen wollen das Landesradnetz rasch umsetzen und ein durchgehendes, sicheres Netz für Rad- und Fußverkehr im ganzen Land schaffen. Das Programm begründet dies mit schlechten, plötzlich endenden oder fehlenden Wegen, die Mobilität besonders für Kinder und Ältere riskant machten.

Die Grünen wollen mehr sichere Wege für Fahrräder und Fußgänger. Die Wege sollen im ganzen Land zusammenhängen. Zwischen größeren Orten soll es schnelle Rad-Wege geben. Auch bestehende Wege sollen gepflegt werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

E-Mobilität und Ladenetz landesweit ausbauen

Die Grünen wollen ein flächendeckendes öffentliches Ladenetz fördern, die Fahrzeuge des Landes bis 2031 klimaneutral machen und den Busverkehr elektrifizieren. Der Umstieg auf klimaneutrale Antriebe soll nicht an fehlenden Ladepunkten, Strompreisen, Wohnsituation oder Einkommen scheitern; dafür soll der im Land erzeugte erneuerbare Strom genutzt werden.

Die Grünen wollen mehr Lade-Stationen für Elektro-Autos im ganzen Land. Die Autos des Landes sollen bis 2031 klimaneutral fahren. Auch Busse sollen elektrisch fahren. Der Strom dafür soll aus dem eigenen Land kommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Verkehrssicherheit nach der Vision Zero erhöhen

Die Grünen verfolgen das Ziel, dass niemand mehr im Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt wird. Dafür sollen Straßen und Kreuzungen sicherer gestaltet, Orte stärker verkehrsberuhigt und Geschwindigkeiten an Gefahrenstellen gesenkt werden; das Programm verweist auf 94 Verkehrstote im Land im Jahr 2025.

Die Grünen wollen, dass niemand mehr im Straßen-Verkehr stirbt. Dafür soll es mehr Zebra-Streifen, Licht und moderne Ampeln geben. In Orten sollen Autos langsamer fahren. An Bus-Haltestellen außerhalb von Orten soll ein Tempo-Limit gelten.

Digitales

7 Punkte

Offene Wissenschaft und digitale Infrastruktur ausbauen

Die Grünen wollen die bestehende Open-Access-Strategie des Landes zu einer Open-Science-Strategie erweitern und die digitale Ausstattung von Forschung, Lehre und Hochschulverwaltung ausbauen. Forschungsergebnisse sollen frei zugänglich sein, weil fehlender Zugang und schwache Infrastruktur aus Sicht des Programms die Wissenschaft bremsen.

Die Grünen wollen, dass Wissen aus der Forschung für alle frei lesbar ist. Das nennt man Open Science. Hochschulen sollen bessere digitale Technik bekommen. Auch die Verwaltung der Hochschulen soll digitaler werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Verbindliche Digitalstrategie für Land und Kommunen

Die Grünen wollen eine verbindliche Strategie für die Digitalisierung der Verwaltung im ganzen Land. Land und Kommunen sollen eng zusammenarbeiten, damit Behördenleistungen überall online verfügbar sind. Das Programm sieht in unklaren Zuständigkeiten und uneinheitlichen Systemen die Ursache für teure und langsame Digitalisierung.

Die Grünen wollen einen festen Plan für digitale Ämter. Land und Gemeinden sollen dabei zusammenarbeiten. Man soll alles Wichtige online erledigen können. Das soll überall im Land gleich gut gehen.

Open Source, IT-Sicherheit und Datenschutz stärken

Die Grünen wollen die Verwaltung auf Open-Source-Software und offene Standards umstellen, um weniger von einzelnen Anbietern und großen Tech-Konzernen abzuhängen. Die IT des Landes soll besser gegen Cyberangriffe geschützt werden. Die Datenschutzaufsicht des Landes soll eigenständig bleiben.

Die Ämter sollen offene Software nutzen. Offene Software gehört keiner einzelnen Firma. So soll das Land weniger von großen Firmen abhängen. Die Computer der Ämter sollen besser vor Angriffen geschützt sein. Das Land soll seine eigene Datenschutz-Behörde behalten.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Digitalisierung ressourcenschonend gestalten

Die Grünen wollen, dass bei jedem Digitalprojekt des Landes von Beginn an Kriterien der Nachhaltigkeit gelten. Das Programm verweist auf den hohen Stromverbrauch von Servern und Rechenzentren. Papierverbrauch soll sinken, Geräte sollen länger genutzt werden.

Digitale Technik braucht viel Strom. Die Grünen wollen bei jedem Projekt auf die Umwelt achten. Ämter sollen weniger Papier verbrauchen. Computer sollen länger benutzt werden.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Digitale Behördenangebote barrierefrei machen

Die Grünen wollen digitale Angebote der Verwaltung für alle zugänglich machen, unabhängig von Behinderung, Alter oder Sprachkenntnissen. Barrierefreiheit soll bei Entwicklung und Auftragsvergabe zum Standard werden. Aus Sicht des Programms verfehlt Digitalisierung ihr Ziel, wenn sie Menschen ausschließt.

Alle Menschen sollen die Online-Angebote der Ämter nutzen können. Das gilt auch für Menschen mit Behinderung und für ältere Menschen. Formulare soll es in Leichter Sprache geben. Es soll sie auch in anderen Sprachen geben. Helfer sollen Menschen bei digitalen Fragen unterstützen.

  • Gesellschafteher progressiv

Automatisierte Entscheidungen im Staat begrenzen

Die Grünen wollen, dass in heiklen Feldern wie Sozialhilfe und Strafverfolgung am Ende stets ein Mensch entscheidet. Ein Gesetz soll den Einsatz von Algorithmen in der Verwaltung an Transparenz und klare Verantwortung binden. „Predictive Policing“ soll verboten werden.

Computer sollen nicht allein über Menschen entscheiden. Das gilt zum Beispiel bei Sozialhilfe und bei der Verfolgung von Straftaten. Am Ende soll immer ein Mensch entscheiden. Die Polizei soll keine Programme nutzen, die Straftaten vorhersagen sollen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Datenschutz und Open Source stärken

Die Grünen wollen den Menschen mehr Kontrolle über ihre Daten geben. Dazu sollen kostenlose Kurse zum Selbstschutz im Netz entstehen und der Staat soll auf datensparsame, unabhängige IT mit Vorrang für Open Source setzen.

Die Grünen wollen persönliche Daten besser schützen. Es soll kostenlose Kurse geben. Dort lernen Menschen, wie sie sich im Internet schützen. Der Staat soll Programme nutzen, die wenig Daten sammeln. Open Source soll Vorrang haben. Das sind Programme, deren Bauplan jeder einsehen kann.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Innere Sicherheit

8 Punkte

Biometrische Überwachung im öffentlichen Raum aussetzen

Die Grünen fordern einen sofortigen Stopp biometrischer Überwachung im öffentlichen Raum und lehnen die Zusammenarbeit mit Firmen wie Palantir ab. Überwachungsmaßnahmen sollen unabhängig geprüft werden und ihren Nutzen belegen müssen. Aus Sicht der Partei schafft mehr Überwachung nicht von selbst mehr Sicherheit und gefährdet die Freiheit.

Die Grünen wollen keine Überwachung mit Gesichts-Erkennung auf Straßen und Plätzen. Sie wollen nicht mit Firmen wie Palantir arbeiten. Fachleute sollen prüfen, ob Überwachung wirklich hilft. Statt mehr Technik soll es mehr Vorbeugung und Ansprechpartner vor Ort geben.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Soziale Prävention statt Überwachung finanzieren

Die Grünen wollen Sicherheit vor allem durch soziale Vorbeugung in den Kommunen erreichen und dafür mehr Geld bereitstellen. Ein Teil soll aus Überwachungsausgaben kommen, die das Programm für wirkungslos hält. Zugleich soll die Polizei im Alltag sichtbarer und ansprechbar sein.

Die Grünen wollen Probleme früh verhindern. Dafür soll es mehr Geld für Jugendclubs und Beratung geben. Geld für Überwachung soll teilweise dorthin fließen. Polizisten sollen mehr zu Fuß in den Wohnvierteln unterwegs sein. Sie sollen mit den Menschen reden.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Polizeigesetz reformieren und Polizeibeauftragte einsetzen

Die Grünen wollen die Landespolizei personell stärken, ihre Ausbildung reformieren und das Polizeigesetz stärker an den Grundrechten ausrichten. Online-Durchsuchung und Quellen-TKÜ sollen entfallen. Eine unabhängige Beschwerdestelle soll das Vertrauen in die Polizei erhöhen.

Die Grünen wollen mehr Polizisten einstellen. Die Ausbildung soll besser werden. Ein neues Polizei-Gesetz soll die Grundrechte stärker schützen. Die Polizei soll nicht mehr heimlich Computer und Handys durchsuchen dürfen. Es soll eine unabhängige Stelle für Beschwerden geben.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Versammlungsfreiheit bei Demonstrationen stärken

Die Grünen wollen das Demonstrationsrecht stärker schützen und polizeiliches Handeln überprüfbarer machen. Sitzblockaden sollen als legitimer Protest gelten, das Filmen ohne Anlass soll enden und die Kennzeichnungspflicht für Polizeikräfte soll überall gelten.

Die Grünen wollen friedliche Demos besser schützen. Sitzblockaden sollen nicht mehr als Straftat gelten. Die Polizei soll Demos nicht ohne Grund filmen. Alle Polizisten im Einsatz sollen eine Nummer tragen. So kann man sie später erkennen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

Strafvollzug auf Resozialisierung ausrichten

Die Grünen wollen den Strafvollzug stärker auf die Wiedereingliederung ausrichten. Gefangene sollen Abschlüsse erwerben können und für Arbeit angemessen bezahlt werden, der offene Vollzug soll die Regel sein. Misslingt die Resozialisierung, gefährdet das nach Ansicht des Programms die Sicherheit aller.

Gefangene sollen nach der Haft neu anfangen können. Sie sollen im Gefängnis einen Beruf lernen oder studieren können. Für ihre Arbeit sollen sie fairen Lohn bekommen. Mehr Gefangene sollen in den offenen Vollzug. Dort gibt es weniger Mauern und mehr Freiheiten.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Verfassungsschutz stärker kontrollieren

Die Grünen wollen den Landesverfassungsschutz strenger unabhängig kontrollieren und transparenter machen. Schwere Eingriffe sollen vorab von Gerichten geprüft werden. Eine unabhängige Forschungsstelle „Demokratie“ soll demokratiefeindliche Entwicklungen wissenschaftlich untersuchen.

Der Verfassungsschutz ist ein Geheimdienst des Landes. Die Grünen wollen ihn strenger kontrollieren. Bei schweren Eingriffen soll vorher ein Richter zustimmen. Für V-Leute soll es klare Regeln geben. V-Leute sind Spitzel aus der Szene. Eine neue Forschungsstelle soll Gefahren für die Demokratie untersuchen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

Rechtsextremismus bekämpfen, Betroffene und Demokratiebildung stärken

Die Grünen wollen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen die Ausbreitung und Radikalisierung der rechtsextremen Szene vorgehen. Zugleich sollen Hilfsangebote für Betroffene von Gewalt und Bedrohung ausgebaut und die Demokratiebildung gestärkt werden.

Die Grünen wollen gegen Rechts-Extremismus vorgehen. Polizei und andere Behörden sollen rechtsextreme Gruppen schneller finden und auflösen. Opfer von Gewalt sollen mehr Hilfe bekommen. Menschen sollen mehr über Demokratie lernen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Krisenvorsorge und Infrastrukturschutz im Ostseeraum ausbauen

Die Grünen wollen Mecklenburg-Vorpommern widerstandsfähiger gegen Krisen, Sabotage und hybride Bedrohungen machen. Dazu soll die Zusammenarbeit mit den Ostsee-Nachbarn wachsen, und es sollen ein Landesresilienzkonzept sowie gesetzlich verankerte kommunale Resilienzpläne entstehen. Auch die Energieversorgung soll unabhängiger werden.

Die Grünen wollen das Land besser auf Krisen vorbereiten. Dafür soll MV enger mit den Ländern an der Ostsee zusammenarbeiten. Wichtige Anlagen wie Strom-Leitungen sollen besser geschützt werden. Jede Gemeinde soll einen Plan für Krisen haben. Schulen sollen Wissen über Katastrophen-Schutz vermitteln.

  • Europaeher mehr EU
  • Klimaeher Klimaschutz zuerst
  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

Demokratie und Staat

9 Punkte

Bürgerräte in Land und Kommunen einführen

Die Grünen wollen Bürgerräte im Land und in den Kommunen ermöglichen und dafür eine gesetzliche Grundlage schaffen. So sollen mehr Menschen an Entscheidungen mitwirken, damit diese breiter getragen werden.

Die Grünen wollen Bürger-Räte einführen. In einem Bürger-Rat beraten Bürgerinnen und Bürger über politische Fragen. Es soll sie im Land und in den Gemeinden geben. So sollen mehr Menschen mitreden können.

Jugendbeteiligung und Ehrenamt stärken

Die Grünen wollen die Mitsprache junger Menschen gesetzlich absichern und Kinder- und Jugendbeiräte landesweit fördern. Zudem soll ehrenamtliches Engagement durch bessere Freistellungen erleichtert werden. Die Partei begründet das damit, dass Engagierten oft Zeit, Unterstützung und Mitwirkungsmöglichkeiten fehlten.

Die Grünen wollen, dass junge Menschen mehr mitreden. Kinder- und Jugend-Beiräte sollen gestärkt werden. Ein Beirat ist eine Gruppe, die die Politik berät. Auch das Ehrenamt soll leichter werden. Menschen sollen dafür leichter frei bekommen.

Volks- und Bürgerbegehren vereinfachen

Die Grünen wollen direkte Demokratie im Land und in den Kommunen einfacher und verbindlicher machen. Aus Sicht der Partei scheitern Initiativen bisher häufig an komplizierten Verfahren und hohen formalen Hürden.

Die Grünen wollen Volks-Begehren und Bürger-Begehren leichter machen. Dabei sammeln Menschen Unterschriften für eine Abstimmung. Es soll weniger verbotene Themen geben. Erfolgreiche Begehren sollen mehr Wirkung haben.

Kandidatur bei Kommunalwahlen ab 16 ermöglichen

Die Grünen wollen, dass sich schon 16-Jährige in Gemeindevertretungen und Kreistage wählen lassen können. Das soll jungen Menschen den Einstieg in die Kommunalpolitik öffnen und neue Sichtweisen einbringen. Zudem sollen Wahllisten häufiger zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt werden.

Die Grünen wollen das Alter für Kandidaten senken. Schon mit 16 Jahren soll man sich in der Gemeinde wählen lassen können. Junge Menschen sollen so früh Verantwortung übernehmen. Auf Wahl-Listen sollen außerdem gleich viele Frauen wie Männer stehen.

  • Gesellschafteher progressiv

Kommunalwahlrecht für Nicht-EU-Bürger einführen

Die Grünen wollen Menschen ohne EU-Staatsbürgerschaft das Wahlrecht bei Kommunalwahlen geben, wenn sie seit mehr als fünf Jahren in Deutschland leben. Die Partei sieht ein Demokratiedefizit, wenn dauerhaft im Land lebende Menschen nicht mitbestimmen dürfen.

Manche Menschen haben keinen Pass aus einem EU-Land. Sie dürfen heute in der Gemeinde nicht wählen. Die Grünen wollen das ändern. Wer länger als 5 Jahre in Deutschland lebt, soll in der Gemeinde wählen dürfen.

  • Migrationdeutlich offen

Transparenzgesetz und legislativen Fußabdruck einführen

Die Grünen wollen ein Transparenzgesetz einbringen, das Behörden zur aktiven Veröffentlichung ihrer Informationen verpflichtet. Ausschüsse des Landtags sollen in der Regel öffentlich tagen, und bei Gesetzen soll offengelegt werden, wer daran mitgewirkt hat. Die Partei will damit das Vertrauen in politische Entscheidungen stärken.

Die Grünen wollen, dass der Staat offener arbeitet. Behörden sollen ihre Informationen von sich aus zeigen. Das soll nichts kosten. Die Ausschüsse im Landtag sollen öffentlich tagen. Bei Gesetzen soll man sehen, wer mitgearbeitet hat.

Open Data und Lobbytransparenz einführen

Die Grünen wollen staatliches Handeln nachvollziehbarer machen. Öffentliche Daten ohne Personenbezug sollen frei und kostenlos zugänglich sein, Kontakte zwischen Politik und Interessenvertretungen sollen offengelegt werden. Fehlende Transparenz erzeugt aus Sicht des Programms Misstrauen.

Der Staat soll seine Daten für alle offen machen. Das soll kostenlos sein. Private Daten von Personen sind davon ausgenommen. Treffen von Politikern mit Lobbyisten sollen öffentlich sein. Lobbyisten vertreten die Interessen von Firmen oder Verbänden. Wer Rechtsverstöße meldet, soll geschützt sein.

Justiz personell stärken und selbst verwalten

Die Grünen wollen mehr Personal für Gerichte und Staatsanwaltschaften einstellen und die Justiz unabhängiger von der Regierung machen. Dazu soll sie sich selbst verwalten, und Weisungen an die Staatsanwaltschaft in einzelnen Fällen sollen begrenzt werden.

Die Grünen wollen mehr Richter und Staatsanwälte einstellen. Verfahren sollen dadurch schneller gehen. Die Gerichte sollen sich selbst verwalten. Die Regierung soll weniger Einfluss auf die Justiz haben. In Rostock soll man wieder Jura studieren können.

Kinder-Folgenabschätzung in Ministerien einführen

Die Grünen wollen die Sicht und die Rechte von Kindern und Jugendlichen bei politischen Entscheidungen systematisch einbeziehen. Dazu soll in den Ressorts der Landesregierung eine Kinder-Folgenabschätzung eingeführt werden.

Politik hat Folgen für Kinder und Jugendliche. Die Grünen wollen diese Folgen vorher prüfen lassen. Die Ministerien sollen das bei ihren Entscheidungen tun. So sollen die Rechte von Kindern mehr zählen.

Europa

3 Punkte

Europa in Bildung und Austausch sichtbarer machen

Die Grünen wollen Europa im Alltag in Mecklenburg-Vorpommern sichtbarer machen. Die europäische Idee soll in Schulen, Hochschulen, Ausbildung und Erwachsenenbildung gestärkt werden. Partnerschaften und Austauschprogramme sollen wachsen.

Die Grünen wollen, dass die Menschen in MV mehr von Europa merken. Schulen und Hochschulen sollen mehr über Europa vermitteln. Es soll mehr Partnerschaften mit Orten in anderen Ländern geben. Auch Auszubildende sollen leichter ins Ausland gehen können.

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EU-Fördermittel gezielter nutzen und Anträge erleichtern

Die Grünen wollen eine Strategie für den Einsatz von EU-Fördergeld entwickeln, damit vor allem ländliche Regionen stärker profitieren. Antragsteller sollen mehr Beratung und eine höhere Kofinanzierung durch das Land erhalten. Regionale Programme wie LEADER sollen im nächsten EU-Haushalt erhalten bleiben.

Die EU gibt Geld für Projekte in den Regionen. Die Grünen wollen dieses Geld besser nutzen. Wer einen Antrag stellt, soll mehr Hilfe bekommen. Das Land soll bei EU-Projekten mehr Geld dazugeben. Kleine Förder-Programme für Dörfer sollen bleiben.

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Partnerschaft mit Polen im Grenzraum vertiefen

Die Grünen wollen die Zusammenarbeit mit Polen ausbauen und den Grenzraum stärker als gemeinsame Region behandeln. Dazu gehören die Euroregion Pomerania, die Metropolregion Stettin, bessere Verkehrsverbindungen und mehr Sprach- und Schulaustausch. Das Programm sieht darin Chancen für Wirtschaft und Zusammenhalt, besonders in Vorpommern.

Die Grünen wollen enger mit Polen zusammenarbeiten. Die Region an der Grenze soll gemeinsam wachsen. Es soll bessere Bahn-Verbindungen nach Polen geben. Mehr Schüler sollen Polnisch lernen können. Schulen sollen Partner in Polen haben.

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Kultur und Medien

8 Punkte

Landesprogramm für Dorffeste auflegen

Die Grünen wollen ein Förderprogramm des Landes für Dorffeste und andere örtliche Begegnungen einführen. Veranstaltungen in Dörfern sollen pro Jahr bis zu 5.000 Euro erhalten können. Nach Ansicht der Partei halten solche Feste die Gemeinschaft auf dem Land zusammen.

Die Grünen wollen Dorffeste mit Geld unterstützen. Das Land soll dafür ein eigenes Programm bekommen. Ein Dorf kann dann bis zu 5.000 Euro im Jahr erhalten. Die Feste sollen die Menschen im Dorf zusammenbringen.

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Aufarbeitung der SED-Diktatur dauerhaft sichern

Die Grünen wollen die Aufarbeitung der SED-Diktatur stärken und langfristig finanzieren, statt Mittel zu kürzen. Die Beschäftigung mit SED-Diktatur, Nationalsozialismus und Holocaust soll an Schulen verbindlich sein. Die Partei argumentiert, dass Demokratie angreifbar werde, wenn Erinnerung verblasst.

Die Grünen wollen an das Unrecht in der DDR erinnern. Gedenk-Stätten und Archive sollen dauerhaft Geld bekommen. In der Schule sollen alle über die DDR-Diktatur und die Nazi-Zeit lernen. So sollen Menschen die Demokratie besser schützen können.

Kultur als Pflichtaufgabe gesetzlich verankern

Die Grünen wollen Kultur per Gesetz zur Pflichtaufgabe machen und so eine kulturelle Grundversorgung in allen Regionen sichern. Kulturorte sollen vor allem auf dem Land erhalten und die Landesförderung für Kulturschaffende verbessert werden.

Die Grünen wollen ein Kultur-Gesetz. Das Land soll Kultur dann fest fördern müssen. Kinos, Bibliotheken und Musik-Schulen sollen auch auf dem Land bleiben. Künstlerinnen und Künstler sollen mehr Förder-Geld bekommen.

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Musik- und Kunstschulen mit Landesgeld absichern

Die Grünen wollen Musik- und Kunstschulen mit Zuschüssen des Landes helfen, die höheren Kosten für fest angestellte Lehrkräfte zu tragen. Hintergrund ist das Herrenberg-Urteil, nach dem viele Honorarkräfte als scheinselbstständig gelten können. Kulturschaffende sollen laut Programm ohne Existenzsorgen arbeiten können.

Viele Lehrer an Musik-Schulen und Kunst-Schulen arbeiten auf Honorar. Ein Gericht hat entschieden: Das ist oft nicht erlaubt. Die Schulen müssen die Lehrer deshalb fest anstellen. Das kostet mehr Geld. Die Grünen wollen, dass das Land den Schulen dieses Geld gibt.

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Bibliotheken ausbauen und Kulturmobil starten

Die Grünen wollen Bibliotheken zu offenen Treffpunkten weiterentwickeln, vor allem für Kinder und Jugendliche, und sie länger öffnen. Für ländliche Gegenden mit wenigen Angeboten soll ein Kulturmobil als Pilotprojekt unterwegs sein. Das Programm begründet dies damit, dass Kultureinrichtungen durch steigende Kosten und unsichere Finanzierung unter Druck stehen.

Die Grünen wollen Bibliotheken stärken. Sie sollen länger offen sein. Dort soll es mehr Angebote für Kinder und Jugendliche geben. Auf dem Land soll ein Kultur-Mobil fahren. Das ist ein Fahrzeug, das Kultur in die Dörfer bringt.

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Theaterpakt fortschreiben und dynamisieren

Die Grünen wollen den Theaterpakt des Landes verlängern und so ändern, dass die Förderung mit Inflation und Tariflöhnen mitwächst. Das soll den Häusern und ihren Beschäftigten Planungssicherheit geben. Zwei weitere Bühnen sollen in den Pakt aufgenommen werden.

Das Land gibt Theatern Geld. Die Regeln dafür stehen im Theater-Pakt. Die Grünen wollen diesen Pakt verlängern. Das Geld soll steigen, wenn Preise und Löhne steigen. Zwei weitere Bühnen sollen Geld aus dem Pakt bekommen.

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Kulturwirtschaft mit Games-Programm und Clubförderung stärken

Die Grünen wollen die Kulturwirtschaft im Land gezielt fördern und sichtbarer machen. Geplant sind ein Förderprogramm für Computerspiele, eine dauerhafte Förderung für Festivals und Clubs sowie eine Neuaufstellung der Filmförderung. Aus Sicht des Programms sind die bisherigen Förderstrukturen lückenhaft.

Die Grünen wollen kreative Berufe im Land unterstützen. Es soll Geld für die Entwicklung von Computer-Spielen geben. Festivals und Clubs sollen dauerhaft mehr Geld vom Land bekommen. Die Film-Förderung soll neu geordnet werden. Eine Internet-Seite soll alle Kultur-Angebote zeigen.

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Landesweite Denkmalstrategie entwickeln

Die Grünen wollen eine Denkmalstrategie für das Land erarbeiten, die mit Personal und Geld ausgestattet ist und wissenschaftlich begleitet wird. Historische Gebäude und Orte sollen erhalten, zugänglich gemacht und dauerhaft genutzt werden. Das Programm begründet dies mit teuren Sanierungen und schwer erreichbarer Unterstützung für Kommunen und private Eigentümer.

Im Land gibt es viele alte Gebäude, zum Beispiel Gutshäuser und Kirchen. Viele davon sind in Gefahr. Die Grünen wollen einen Plan für den Schutz dieser Denkmäler machen. Gemeinden und Bauherren sollen leichter Hilfe und Geld bekommen. Ein alter Reaktor in Lubmin soll erhalten bleiben.

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Weitere Themen

1 Punkt

Verbraucherschutz und Kontrollen stärken

Die Grünen wollen die Tierhaltungskennzeichnung umsetzen, Kontrollen bei Tierhaltung, Lebensmitteln und Produkten verstärken und die Verbraucherzentralen finanziell absichern. Das Programm begründet das mit unklaren Kennzeichnungen, zu wenigen Kontrollen und fehlender Transparenz.

Die Grünen wollen Verbraucher besser schützen. Auf Lebensmitteln soll klar stehen, wie die Tiere gelebt haben. Behörden sollen Ställe und Lebensmittel genauer prüfen. Die Verbraucher-Zentralen sollen genug Geld bekommen.

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