Kleinere Gruppen in Krippe, Kita und Hort
Die Grünen wollen, dass eine Fachkraft in Krippe, Kita und Hort künftig weniger Kinder betreut. Weil weniger Kinder geboren werden, sollen Erzieherinnen und Erzieher nicht entlassen, sondern für kleinere Gruppen eingesetzt werden.
In Kitas sind die Gruppen oft zu groß. Die Grünen wollen kleinere Gruppen. Es werden weniger Kinder geboren. Trotzdem sollen alle Erzieherinnen und Erzieher bleiben. So haben sie mehr Zeit für jedes Kind.
Als Betreuungsschlüssel nennt das Programm 1:4 in der Krippe, 1:10 in der Kita und 1:17 im Hort. Ein „Zukunftspakt“ Kita soll Standards und Qualität per Gesetz festschreiben und mit den Bildungsstandards verbinden. Ein Förderprogramm soll Verpflegung aus regionaler, ökologischer Erzeugung unterstützen; als Maßstab dienen die Empfehlungen, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung herausgibt. Wer in der Kindertagespflege arbeitet und die fachlichen Standards einhält, soll dafür eine entsprechende Bezahlung bekommen. Horte sollen als Bildungsorte gelten und enger mit Grundschulen verbunden werden.
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„Wir verbessern die Betreuungsschlüssel deutlich und nutzen sinkende Geburtenzahlen für kleinere Gruppen statt für Personalabbau.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Das Personal in der öffentlichen Kinderbetreuung soll trotz sinkender Kinderzahlen gehalten und gesetzliche Standards ausgeweitet werden, was mehr öffentliche Leistung pro Kind bedeutet.