Muttersprachlichen Unterricht in staatliche Verantwortung überführen
Die Grünen wollen den Unterricht in Herkunftssprachen, den bisher Konsulate organisieren, künftig unter staatlicher Verantwortung anbieten. Das gehört zu ihrem Ziel, Kinder mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrung an Schulen besser zu integrieren.
Manche Kinder lernen in der Schule auch die Sprache ihrer Familie. Bisher organisieren das die Konsulate anderer Länder. Die Grünen wollen: Künftig ist das Land dafür zuständig. So sollen Kinder aus zugewanderten Familien besser dazugehören.
Der muttersprachliche Unterricht liegt derzeit in der Hand der Konsulate der Herkunftsländer. Die Grünen wollen daraus ein Angebot machen, für das der Staat die Verantwortung trägt. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit der Stärkung der Integration von Kindern mit Migrations- und Fluchterfahrung an den Schulen.
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„Wir werden den muttersprachlichen Unterricht, der derzeit von Konsulaten organisiert wird, in ein staatlich verantwortetes Angebot überführen.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Herkunftssprachen werden als Teil des staatlichen Bildungsangebots anerkannt, was sprachliche Vielfalt stärkt.
- Migrationausgewogen
Der Herkunftssprachenunterricht bleibt erhalten und wird als Integrationsangebot verstanden, zugleich übernimmt der Staat die Kontrolle von ausländischen Konsulaten.