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Freie Wähler zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Bürgernahe Politik mit Sachverstand – Landtagswahlprogramm 2024“

Landtagswahl Sachsen 2024, 1. September 2024Original-PDF, 33 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Keinen Zwang zu gendergerechter Sprache

Die Freien Wähler lehnen eine Pflicht ab, an Schulen und Hochschulen gendergerechte Sprache zu verwenden. Die Forderung steht sowohl im Schul- als auch im Hochschulkapitel.

Die Freien Wähler wollen keine Pflicht zum Gendern. Gendern heißt: Man spricht alle Geschlechter extra an. Niemand soll das an Schulen tun müssen. Das gilt auch für Hochschulen.

Das Programm führt die Forderung in der Liste zur Schulbildung auf. Sie wird in der Liste zum Hochschulstandort wiederholt. Eine Verpflichtung zu dieser Sprachform soll es in beiden Bereichen nicht geben.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Kein Zwang zur Verwendung „gendergerechter Sprache““
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der Punkt wendet sich gegen eine Verpflichtung zu gendergerechter Sprache und verteidigt damit die herkömmliche Sprachform gegen eine diskutierte Änderung.

Gendern in Behörden beenden

Die Freien Wähler wollen, dass staatliche Stellen keine geschlechtergerechte Sprache mehr verwenden. Aus Sicht der Partei macht Gendern Behördentexte schwerer verständlich und verändert die Gesellschaft nicht. Die Verwaltung soll stattdessen einfach und leicht verständlich kommunizieren.

Die Freien Wähler wollen, dass Ämter nicht mehr gendern. Gendern heißt: Man spricht alle Geschlechter extra an. Die Partei findet, das macht Texte schwer zu verstehen. Ämter sollen einfach und klar schreiben.

Das Programm argumentiert, Sprache habe sich stets von unten durch die Bevölkerung gewandelt und nicht durch Vorgaben von oben. Die Partei lehnt es ab, dass Behörden Bürger in gegenderter Form ansprechen. Gendern von staatlicher Seite soll deshalb aufhören. Die Verwaltung soll sich als Dienstleister verstehen und eine einfache, gut verständliche Sprache nutzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 32)
„Daher setzen wir uns dafür ein, dass das Gendern von staatlicher Seite eingestellt wird.“
Seite 32 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Behörden sollen auf geschlechtergerechte Sprache verzichten, was eine überlieferte Sprachform gegenüber einer neueren Praxis der Gleichstellung bevorzugt.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

Alle Programme in Sachsen im Vergleich