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AfD zu Migration und Integration

Aus dem Programm „Programm der Alternative für Deutschland für die Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Migration und Integration

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Migrationdeutlich restriktiv (+1,8), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 3 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Regelmäßige Grenzkontrollen durch bayerische Polizei

Die AfD will, dass die bayerische Polizei gemeinsam mit der Bundespolizei regelmäßig an den Grenzen kontrolliert. Damit sollen unerlaubte Einreisen verhindert werden.

Die AfD will mehr Kontrollen an der Grenze. Die bayerische Polizei soll dort regelmäßig kontrollieren. Sie soll dabei mit der Bundes-Polizei zusammenarbeiten. So sollen weniger Menschen ohne Erlaubnis einreisen.

Das Vorhaben trägt im Programm den Namen „Grenzschutzoffensive Bayern“. Grundlage sollen Kooperationsverträge zwischen dem Freistaat und der Bundespolizei sein. Diese Verträge sollen sicherstellen, dass die Kontrollen rechtlich zulässig sind. Das Programm verbindet die Forderung mit Kritik an einer Politik der „offenen Grenzen“, die aus Sicht der AfD die Sicherheit gefährdet.

Originalzitat anzeigen (Seite 30)
„dass die Bayerische Polizei in enger Abstimmung mit der Bundespolizei regelmäßige Grenzkontrollen zur Verhinderung illegaler Einreisen aufnimmt“
Seite 30 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

    Die Polizei soll an den Grenzen häufiger kontrollieren als bisher, was die staatliche Kontrolltätigkeit ausweitet.

  • Migrationeher restriktiv

    Regelmäßige Kontrollen der Landespolizei an der Grenze sollen unerlaubte Einreisen stärker als heute begrenzen.

Zuwanderung strikt begrenzen, Abstammungsprinzip wieder einführen

Die AfD will Zuwanderung auf hochqualifizierte Arbeitskräfte beschränken, zahlenmäßig begrenzen und meist befristen. Die Staatsbürgerschaft soll wieder dem Abstammungsprinzip folgen, das bis 1999 galt. Einbürgerungen sollen vorrangig deutschen Interessen dienen.

Die AfD will nur wenige, sehr gut ausgebildete Arbeitskräfte ins Land lassen. Sie sollen meist nur für eine bestimmte Zeit bleiben. Den deutschen Pass sollen Kinder wieder vor allem über ihre Eltern bekommen. So war die Regel bis 1999.

Das Programm spricht von unkontrollierter Masseneinwanderung, deren Folgen aus Sicht der AfD langfristig kaum zu bewältigen seien. Es verlangt Maßnahmen gegen illegale Einwanderung, um soziale Sicherheit und Staatsfinanzen zu schützen, und warnt vor einer Islamisierung. Arbeitsmigration soll kontrolliert, in der Regel zeitlich begrenzt und immer mit einer festen Obergrenze erfolgen. Beim Staatsangehörigkeitsrecht will die Partei zur Regelung vor 1999 zurückkehren, bei der die Staatsbürgerschaft von den Eltern abgeleitet wird.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Wir setzen uns für klare Regeln für eine kontrollierte, in der Regel zeitlich befristete und in jedem Fall numerisch strikt begrenzte Migration Hochqualifizierter in unseren Arbeitsmarkt ein.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Migrationdeutlich restriktiv

    Die Rückkehr zum Abstammungsprinzip von vor 1999 und eine feste Obergrenze nur für Hochqualifizierte würden das heutige Staatsangehörigkeits- und Zuwanderungsrecht grundlegend einschränken.

Alle Ausreisepflichtigen abschieben, Kirchenasyl beenden

Die AfD will alle ausreisepflichtigen Ausländer binnen höchstens sechs Monaten abschieben und strebt für Bayern eine Abschiebequote von 100 Prozent an. Das Kirchenasyl soll sofort enden, weil es aus Sicht der Partei rechtmäßige Abschiebungen verhindert.

Manche Ausländer müssen Deutschland verlassen. Die AfD will sie alle innerhalb von sechs Monaten abschieben. Kirchen sollen diese Menschen nicht mehr schützen dürfen. Die AfD sagt: Für alle muss das gleiche Recht gelten.

Die Ausländerbehörden sollen in Abschiebefragen dieselbe Stellung wie Polizei und Strafverfolgung erhalten. Bei der Polizei sollen Personal, Logistik und Infrastruktur für Abschiebungen geschaffen werden. Bayerns Kontakte zu anderen Ländern und Regionen sollen Rückführungen erleichtern. Zudem soll sich Bayern dafür einsetzen, die Absprache zwischen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und den Kirchen zum Kirchenasyl aufzuheben.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Die AfD macht sich dafür stark, jeden ausreisepflichtigen Ausländer innerhalb von spätestens sechs Monaten abzuschieben.“
Seite 40 im Original

Einordnung

  • Migrationdeutlich restriktiv

    Eine vollständige Abschiebung aller Ausreisepflichtigen binnen sechs Monaten und das Ende des Kirchenasyls würden die heutige Praxis mit Duldungen grundlegend verschärfen.

Asylrecht reformieren, Leistungen für Asylbewerber kürzen

Die AfD unterstützt eine Reform des Asylrechts und der zugehörigen internationalen Verträge, damit deutsche Interessen mehr Gewicht bekommen. Hilfe soll vor allem in den Krisenregionen geleistet werden statt in Deutschland. Leistungen sollen möglichst als Sachleistungen gewährt werden.

Die AfD will das Asylrecht ändern. Menschen in Not soll vor allem in ihrer Heimat-Region geholfen werden. Asylbewerber sollen eher Sachen statt Geld bekommen. Geld soll es nur so viel geben wie im Durchschnitt in Europa.

Humanitäre Hilfe soll überwiegend in den betroffenen Ländern oder in sicheren Nachbarstaaten stattfinden. Kriegsflüchtlinge aus Europa sollen nur aufgenommen werden, wenn eine Versorgung nahe der Konfliktregion nicht möglich ist. Die Aufnahme soll dann auf Menschen aus aktuell umkämpften Gebieten und auf die Zeit der Kämpfe beschränkt sein. Geldleistungen sollen sich am europäischen Durchschnitt ausrichten.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Sozialleistungen nach dem Aufenthaltsrecht sollen nach Möglichkeit in Form von Sachleistungen bereitgestellt werden.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Migrationdeutlich restriktiv

    Die Reform des Asylrechts und internationaler Verträge, Hilfe vorrangig außerhalb Deutschlands und eine eng begrenzte Aufnahme von Kriegsflüchtlingen würden den heutigen Schutzanspruch grundlegend einschränken.

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