Irreguläre Migration begrenzen, Rückführungen beschleunigen
Die CSU will irreguläre Migration verhindern und Abschiebungen beschleunigen, zugleich aber Arbeitsmigration und Hilfe für Schutzbedürftige bejahen. Sie fordert besseren Schutz der EU-Außengrenzen und ein gemeinsames Asylsystem in Europa, bei dem eigene Zentren direkt an der Außengrenze entscheiden. Außerdem soll der Bund die Kommunen stärker unterstützen.
Die CSU will weniger Menschen, die ohne Erlaubnis einreisen. Die Grenzen von Europa sollen besser geschützt werden. Wer keinen Schutz braucht oder Straftaten begeht, soll gehen müssen. Wer Arbeit hat, soll bleiben dürfen. Fachkräfte aus dem Ausland sind willkommen.
Auf EU-Ebene verlangt das Programm angeglichene Sozialleistungen für Flüchtlinge und ein Ende der Weiterwanderung innerhalb Europas. Der Bund soll Sonderaufnahmeprogramme einstellen, Asyl- und Gerichtsverfahren verkürzen, ein wirksames Rückführungsmanagement schaffen und Länder mit dauerhaft geringen Anerkennungsquoten als sichere Herkunftsstaaten einstufen. Bleiben soll, wer arbeitet oder eine Ausbildung absolviert; ausreisen soll, wer keinen Schutzgrund hat, über seine Identität täuscht oder straffällig wird. Integrationsangebote sollen sich an Sprache, Bildung, Arbeit und Alltagskultur orientieren. Für Fachkräfte plant die CSU neue Anwerbebüros in Albanien und Bosnien-Herzegowina.
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„Der Bund muss Pull-Effekte reduzieren, Sonderaufnahmeprogramme unterlassen und illegale Zuwanderung stoppen.“Einordnung
- Europaeher mehr EU
Die CSU verlangt ein gemeinsames europäisches Asylsystem mit Zentren an der Außengrenze und angeglichenen Leistungen, also mehr gemeinsame EU-Politik.
- Migrationeher restriktiv
Aufnahmeprogramme sollen enden, Abschiebungen schneller werden und mehr sichere Herkunftsstaaten gelten, während Arbeitsmigration und ein Bleiberecht für Beschäftigte bejaht werden.