Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CSU zu Migration und Integration

Aus dem Programm „Für ein starkes und stabiles Bayern. In Bayern lebt es sich einfach besser.“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 24 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Migration und Integration

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Irreguläre Migration begrenzen, Rückführungen beschleunigen

Die CSU will irreguläre Migration verhindern und Abschiebungen beschleunigen, zugleich aber Arbeitsmigration und Hilfe für Schutzbedürftige bejahen. Sie fordert besseren Schutz der EU-Außengrenzen und ein gemeinsames Asylsystem in Europa, bei dem eigene Zentren direkt an der Außengrenze entscheiden. Außerdem soll der Bund die Kommunen stärker unterstützen.

Die CSU will weniger Menschen, die ohne Erlaubnis einreisen. Die Grenzen von Europa sollen besser geschützt werden. Wer keinen Schutz braucht oder Straftaten begeht, soll gehen müssen. Wer Arbeit hat, soll bleiben dürfen. Fachkräfte aus dem Ausland sind willkommen.

Auf EU-Ebene verlangt das Programm angeglichene Sozialleistungen für Flüchtlinge und ein Ende der Weiterwanderung innerhalb Europas. Der Bund soll Sonderaufnahmeprogramme einstellen, Asyl- und Gerichtsverfahren verkürzen, ein wirksames Rückführungsmanagement schaffen und Länder mit dauerhaft geringen Anerkennungsquoten als sichere Herkunftsstaaten einstufen. Bleiben soll, wer arbeitet oder eine Ausbildung absolviert; ausreisen soll, wer keinen Schutzgrund hat, über seine Identität täuscht oder straffällig wird. Integrationsangebote sollen sich an Sprache, Bildung, Arbeit und Alltagskultur orientieren. Für Fachkräfte plant die CSU neue Anwerbebüros in Albanien und Bosnien-Herzegowina.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Der Bund muss Pull-Effekte reduzieren, Sonderaufnahmeprogramme unterlassen und illegale Zuwanderung stoppen.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Die CSU verlangt ein gemeinsames europäisches Asylsystem mit Zentren an der Außengrenze und angeglichenen Leistungen, also mehr gemeinsame EU-Politik.

  • Migrationeher restriktiv

    Aufnahmeprogramme sollen enden, Abschiebungen schneller werden und mehr sichere Herkunftsstaaten gelten, während Arbeitsmigration und ein Bleiberecht für Beschäftigte bejaht werden.

Erleichterte Einbürgerung ablehnen

Die CSU lehnt eine schnellere Einbürgerung ab, etwa bereits nach drei Jahren Aufenthalt. Die Staatsbürgerschaft soll am Ende einer gelungenen Integration stehen und ein Bekenntnis zu Werten und Sprache voraussetzen. Die doppelte Staatsangehörigkeit soll die Ausnahme bleiben.

Die CSU will den deutschen Pass nicht leichter vergeben. Drei Jahre in Deutschland reichen ihr dafür nicht. Man soll gut Deutsch können und selbst für sich sorgen. Zwei Pässe soll es nur in Ausnahmen geben.

Das Programm nennt die Staatsbürgerschaft das wertvollste Gut, das ein Staat vergeben kann. Die CSU wendet sich gegen eine Einbürgerung ohne ausreichende Sprachkenntnisse oder ohne eigenständig gesicherten Lebensunterhalt und spricht von einer „Staatsbürgerschaft light“. Viele Menschen in Bayern hätten sich ihre Staatsbürgerschaft hart erarbeitet.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Wir lehnen daher eine „Staatsbürgerschaft light“, etwa schon nach drei Jahren Aufenthalt, ohne ausreichende Sprachkenntnisse oder eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts ab.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Die CSU verteidigt die geltenden Einbürgerungsregeln ausdrücklich gegen die geplante Reform des Bundes mit kürzeren Fristen und Doppelpass.

Was sagen die anderen Parteien zu Migration und Integration?

Alle Programme in Bayern im Vergleich