Erneuerbare Energien, Speicher und Netze ausbauen
Die CSU will den Strom aus erneuerbaren Quellen in Bayern bis 2030 verdoppeln, die Photovoltaik verdreifachen und 1.000 neue Windräder errichten. Auch Wasserkraft, Bioenergie, Geothermie, Speicher und Netze sollen ausgebaut werden. Ziel ist ein Strommix, der grundlastfähig, bezahlbar und klimaneutral ist.
Die CSU will viel mehr Strom aus Sonne, Wind und Wasser. Bis 2030 soll es doppelt so viel sein. Bayern soll 1.000 neue Windräder bekommen. Auch Strom-Speicher und Strom-Leitungen sollen wachsen. So soll Strom sicher und bezahlbar bleiben.
Photovoltaik soll bis 2025 auf staatlichen Gebäuden voll genutzt und auf Freiflächen wie Mooren oder an Verkehrswegen erleichtert werden. Für die Windkraft gründet die CSU eine landeseigene Gesellschaft „Bayernwind“. Die Wasserkraft soll 25 Prozent der Bruttostromerzeugung erreichen, die Bioenergie bis 2028 um 15 Prozent wachsen und Geothermie bis 2050 rund ein Viertel der Gebäudewärme liefern. Beim Strommarkt verlangt das Programm einen Kapazitätsmarkt und lehnt unterschiedliche Strompreiszonen ab. Kommunen sollen beim Aufbau von Speichern Hilfe erhalten, Pumpspeicherkraftwerke ermöglicht und der Netzausbau mit mehr Personal beschleunigt werden. Wasserkraftwerke von Uniper und Anteile am Netzbetreiber TenneT will der Freistaat übernehmen, falls der Bund sie abgibt beziehungsweise erwirbt.
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„Wir wollen die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis 2030 verdoppeln.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Eine landeseigene Windgesellschaft und die angestrebte Übernahme von Kraftwerken und Netzanteilen durch den Freistaat erweitern die Rolle des Staates in der Energiewirtschaft.
- Klimaeher Klimaschutz zuerst
Der Ausbau erneuerbarer Energien soll mit konkreten Zielmarken beschleunigt werden, ohne neue Verbote oder Einschränkungen.