1.500 zusätzliche Polizeikräfte einstellen
Die FDP will bis 2027 insgesamt 1.500 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten einstellen und die Polizei von Verwaltungsarbeit entlasten. Der Polizeiberuf soll durch neue Einstiegswege, bessere Aufstiegschancen und eine auf die Pension anrechenbare Polizeizulage attraktiver werden.
Die FDP will mehr Polizei in Hessen. Bis 2027 soll es 1.500 Polizistinnen und Polizisten mehr geben. Sie sollen weniger Schreib-Arbeit haben. Auch Menschen mit Realschul-Abschluss sollen wieder zur Polizei gehen können. Der Beruf soll besser bezahlt werden.
Begründet wird der Stellenaufbau mit Alltagskriminalität wie Diebstahl, Körperverletzung und Einbrüchen; das Programm „Schutzmann vor Ort“ soll wachsen. Dokumentationspflichten sollen auf das rechtsstaatlich Nötige sinken, mehr Verwaltungsangestellte sollen Schreibarbeit und Datenverarbeitung übernehmen. Geprüft werden sollen die Zusammenlegung von Ausbildungsstätten, Revieren und Dienstleistungseinheiten sowie die Abgabe von Aufgaben an Ordnungsämter, ohne hoheitliche Aufgaben zu privatisieren. Der freiwillige Polizeidienst soll kritisch überprüft werden. Ein neues Berufsbild „Polizeiverwaltungsassistent“ soll Realschülern den Einstieg und später den Wechsel in den Vollzugsdienst öffnen. Die Laufbahnen sollen neu geordnet, das Zulagensystem überarbeitet und die Polizeizulage ruhegehaltsfähig werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Mit 1.500 zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten (bis 2027) fordern wir eine starke Präsenz der hessischen Polizei.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Die Polizei soll personell deutlich ausgebaut und stärker präsent sein, was die Sicherheitsbehörden innerhalb des bestehenden Systems stärkt.