Mittelstand stärken und Bürokratie abbauen
Die AfD will den Mittelstand durch Technologieförderung, weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen stärken. Den Kohleausstieg und die Abkehr vom Verbrennungsmotor sieht sie als Gefahr für den Wohlstand in NRW und will diese Entwicklung umkehren.
Die AfD will kleine und mittlere Firmen stärken. Es soll weniger Vorschriften geben. Genehmigungen sollen schneller gehen. Forschung und Firmen sollen enger zusammenarbeiten. Den Ausstieg aus der Kohle sieht die AfD als Fehler.
Das Programm bekennt sich zur Sozialen Marktwirtschaft und nennt hohe Energiepreise, Bürokratie und lange Genehmigungsverfahren als Gründe für Abwanderung von Unternehmen. Unterstützt werden sollen Investitionen in MINT-Bildung, Gründungen, Pharma- und Chemieindustrie, Digitalisierung und Infrastruktur. Der Wissenstransfer zwischen Forschung und Betrieben sowie Ausgründungen aus Hochschulen sollen gefördert und neue Technologien ohne ideologische Vorgaben erforscht werden. Genehmigungs- und Überwachungsverfahren sollen gestrafft und Statistikpflichten verringert werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir wollen eine Stärkung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Weniger Auflagen, gestraffte Verfahren und ein schlanker Staat verschieben den Rahmen schrittweise in Richtung Markt und Deregulierung.
- Klimaeher Wachstum zuerst
Das Programm will die Entwicklung hin zu Kohleausstieg und Abkehr vom Verbrenner umkehren und stellt Wettbewerbsfähigkeit vor Klimavorgaben, ohne hier eine konkrete Maßnahme zu nennen.