Arbeitslose bedarfsgerecht qualifizieren, Ältere fördern
Die AfD nennt Vollbeschäftigung die beste Sozialpolitik und will Arbeitslose so weiterbilden, dass es zum Bedarf der Betriebe passt. Für ältere Bürger plant sie ein eigenes Förderprogramm, damit deren Fachwissen dem Arbeitsmarkt erhalten bleibt.
Die AfD will, dass möglichst alle Menschen Arbeit haben. Arbeitslose sollen das lernen, was Firmen wirklich brauchen. Für ältere Menschen soll es ein eigenes Förder-Programm geben. Wer ohne Grund nicht arbeitet, soll dazu aufgefordert werden.
Die Partei bekennt sich zur sozialen Marktwirtschaft und will Eigeninitiative stärken, zugleich aber Menschen unterstützen, die nicht arbeiten können. Wer sich dem Arbeitsmarkt ohne Not entzieht, soll ermutigt und notfalls aufgefordert werden zu arbeiten. Die bisherigen Eingliederungs- und Qualifizierungsangebote verfehlen aus Sicht des Programms oft den Bedarf, sodass offene Stellen unbesetzt bleiben. Neue Qualifizierungen sollen rasch und in enger Absprache vor allem mit mittelständischen Firmen erfolgen. Ältere Arbeitnehmer betrachtet die AfD als Fachkräftepotenzial, das Wertschätzung verdiene.
Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Wir fordern eine Qualifikation geeigneter Arbeitsloser, die den tatsächlichen Arbeitsmarkterfordernissen entspricht.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Der Punkt verbindet staatliche Förderprogramme und Qualifizierung mit der Betonung von Eigeninitiative und Arbeitsaufnahme.