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AfD zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Wahlprogramm der Alternative für Deutschland für die Wahl zum 18. Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen“

Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2022, 15. Mai 2022Original-PDF, 55 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Arbeitslose bedarfsgerecht qualifizieren, Ältere fördern

Die AfD nennt Vollbeschäftigung die beste Sozialpolitik und will Arbeitslose so weiterbilden, dass es zum Bedarf der Betriebe passt. Für ältere Bürger plant sie ein eigenes Förderprogramm, damit deren Fachwissen dem Arbeitsmarkt erhalten bleibt.

Die AfD will, dass möglichst alle Menschen Arbeit haben. Arbeitslose sollen das lernen, was Firmen wirklich brauchen. Für ältere Menschen soll es ein eigenes Förder-Programm geben. Wer ohne Grund nicht arbeitet, soll dazu aufgefordert werden.

Die Partei bekennt sich zur sozialen Marktwirtschaft und will Eigeninitiative stärken, zugleich aber Menschen unterstützen, die nicht arbeiten können. Wer sich dem Arbeitsmarkt ohne Not entzieht, soll ermutigt und notfalls aufgefordert werden zu arbeiten. Die bisherigen Eingliederungs- und Qualifizierungsangebote verfehlen aus Sicht des Programms oft den Bedarf, sodass offene Stellen unbesetzt bleiben. Neue Qualifizierungen sollen rasch und in enger Absprache vor allem mit mittelständischen Firmen erfolgen. Ältere Arbeitnehmer betrachtet die AfD als Fachkräftepotenzial, das Wertschätzung verdiene.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Wir fordern eine Qualifikation geeigneter Arbeitsloser, die den tatsächlichen Arbeitsmarkterfordernissen entspricht.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet staatliche Förderprogramme und Qualifizierung mit der Betonung von Eigeninitiative und Arbeitsaufnahme.

Schwerbehinderte besser in Arbeit bringen

Die AfD will Arbeitgebern stärkere Anreize geben, Menschen mit Behinderung zu fairem Lohn einzustellen. Die Eingliederung soll schon in der Berufsausbildung ansetzen.

Viele Menschen mit schwerer Behinderung haben keine Arbeit. Die AfD will, dass Firmen sie öfter einstellen. Dafür sollen Firmen mehr Anreize bekommen. Der Lohn soll fair sein.

Das Programm hält die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in NRW trotz bestehender Anreize und Pflichten für zu hoch. Die Berufsausbildung soll auf die besonderen Bedürfnisse dieser Gruppe zugeschnitten werden. Zudem fordert die AfD, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt leben und wohnen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Die AfD NRW will verstärkte Anreize für Arbeitgeber setzen, Menschen mit Behinderung bei einer fairen Entlohnung in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Bestehende staatliche Anreize zur Beschäftigung behinderter Menschen sollen ausgebaut werden.

Kindergeld für Kinder im Ausland kürzen

Die AfD will das Kindergeld für Kinder, die im Ausland leben, auf das dort übliche Niveau begrenzen. Die heutige Zahlung in voller Höhe sieht sie als Anreiz zur Einwanderung in das Sozialsystem.

Deutschland zahlt Kindergeld auch für Kinder im Ausland. Die AfD will das ändern. Für diese Kinder soll es nur so viel Geld geben wie im Wohnland üblich. Die AfD sagt: Sonst kommen Menschen nur wegen des Geldes.

Das Programm beschreibt, dass EU-Bürger mit Wohnsitz in Deutschland für ihre in einem anderen Mitgliedstaat lebenden Kinder denselben Betrag erhalten wie für Kinder im Inland. Diese Gleichbehandlung wertet die AfD als Fehlanreiz. Die Höhe soll sich künftig nach dem Wohnland des Kindes richten.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Deshalb fordern wir, dass für im Ausland lebende Kinder nur der dort übliche Betrag gezahlt wird.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die Forderung weicht von der EU-weiten Gleichbehandlung bei Familienleistungen ab und setzt auf eine nationale Regelung.

  • Migrationeher restriktiv

    Eine Sozialleistung für Zugewanderte soll gekürzt werden, um Anreize zur Zuwanderung zu verringern.

Was sagen die anderen Parteien zu Arbeit und Sozialem?

Alle Programme in Nordrhein-Westfalen im Vergleich