Hürden für Volksentscheide senken
Die AfD will die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild ausbauen und die Unterschriftenhürden in NRW deutlich senken. Sie begründet das damit, dass es seit 1950 im Land keinen einzigen Volksentscheid gegeben hat.
Die AfD will mehr Abstimmungen durch das Volk. Dafür sollen weniger Unterschriften nötig sein. In NRW gab es seit 1950 keinen Volksentscheid. Die Partei sagt: Die Hürden sind zu hoch.
Für eine Volksinitiative sollen 0,2 Prozent, für ein Volksbegehren zwei Prozent der Stimmberechtigten genügen. Änderungen der Landesverfassung sollen immer per Volksentscheid bestätigt werden müssen. Abstimmungen sollen möglichst zusammen mit landesweiten Wahlen stattfinden; dann könnte nach Ansicht der AfD auch das Zustimmungsquorum entfallen. In den Kommunen sollen direktdemokratische Elemente ebenfalls gestärkt werden, und Prozenthürden bei Kommunalwahlen lehnt die Partei ab.
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„Volksinitiativen sollen bereits ab 0,2 Prozent der Stimmberechtigten und Volksbegehren ab zwei Prozent der Stimmberechtigten erfolgreich sein.“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.