Bürgergeld nur für Bedürftige, Regelsätze an Preise anpassen
Die AfD will Bürgergeld und Sozialhilfe streng an tatsächliche Bedürftigkeit knüpfen und die vorhandenen Sanktionen anwenden. Zugleich sollen die Regelsätze der Preisentwicklung folgen. Ausreisepflichtige Ausländer sollen abgeschoben werden, statt weiter Sozialleistungen zu erhalten.
Die AfD will Bürgergeld nur für Menschen, die wirklich Hilfe brauchen. Wer sich nicht an Regeln hält, soll weniger Geld bekommen. Das Bürgergeld soll mit den Preisen steigen. Ausländer ohne Bleiberecht sollen das Land verlassen. Sie sollen keine Sozialleistungen mehr bekommen.
Nach Darstellung des Programms soll das Bürgergeld die Zeit bis zu einer neuen Arbeit überbrücken. Diesen Zweck sieht die AfD unterlaufen, weil aus ihrer Sicht nicht zwischen politisch Verfolgten und Wirtschaftsmigranten unterschieden werde und manche inländischen Bezieher keine Arbeit aufnehmen wollten. Für die Anpassung der Regelsätze will die Partei beim Bund vorstellig werden und notfalls freiwillige Landesleistungen gewähren. Menschen, die sich dem Arbeitsmarkt entziehen, sollen immer wieder zur Arbeitsaufnahme bewegt werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Gewährung von Bürgergeld- und Sozialhilfe-Leistungen unter strenger Beachtung der tatsächlichen Bedürftigkeit und der gesetzlich verankerten Sanktionsmöglichkeiten.“Einordnung
- Wirtschaftausgewogen
Strengere Bedürftigkeitsprüfung und Sanktionen stehen neben höheren Regelsätzen und möglichen zusätzlichen Landesleistungen.
- Migrationeher restriktiv
Ausreisepflichtige sollen konsequenter abgeschoben werden und keine weiteren Sozialleistungen erhalten, was den heutigen Vollzug verschärft.