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AfD zur Digitalpolitik

Aus dem Programm „Wahlprogramm der AfD Hessen zur Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Hessen 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 58 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Digitales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 2 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Datenschutzbeauftragten stärken, IT-Sicherheitsforschung fördern

Die AfD will den hessischen Datenschutzbeauftragten stärken und seine Unabhängigkeit sichern. Er soll Wirtschaft und Verwaltung gleichermaßen weisungsfrei kontrollieren und dafür genug Personal und Geld erhalten. Außerdem will die Partei die Forschung zur IT-Sicherheit fördern.

Jeder soll selbst über seine Daten bestimmen können. Die AfD will deshalb den Datenschutz-Beauftragten in Hessen stärken. Er soll Firmen und Behörden unabhängig prüfen können. Dafür soll er genug Personal und Geld bekommen. Die AfD will auch Forschung zur Sicherheit von Computern fördern.

Das Programm bezeichnet das informationelle Selbstbestimmungsrecht, also das Recht, über die eigenen Daten zu entscheiden, als nicht verhandelbar. Der Datenschutzbeauftragte soll in seiner Zuständigkeit ohne Weisungen arbeiten und fachgerecht mit Personal, Geld und Sachmitteln ausgestattet sein. Wegen der fortschreitenden Digitalisierung unterstützt die AfD eine dauerhafte Förderung der IT-Sicherheitsforschung an Hochschulen und privaten Einrichtungen in Hessen.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Wir setzen uns für die Stärkung und die Unabhängigkeit des hessischen Datenschutzbeauftragten ein.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Mehr Mittel und Unabhängigkeit für die Datenschutzaufsicht stärken den Datenschutz innerhalb des bestehenden Systems.

Breitband und Mobilfunk auf dem Land ausbauen

Die AfD will die Mobilfunkförderung auf ländliche Gebiete konzentrieren und schnell Breitband für alle schaffen, notfalls über Kupferleitungen. Vom Land geförderte Gutscheine sollen die Anschlusskosten senken und die private Nachfrage stärken.

Auf dem Land gibt es oft schlechtes Internet. Die AfD will das Förder-Geld dort einsetzen. Alle sollen schnell gutes Internet bekommen. Gutscheine vom Land sollen den Anschluss billiger machen.

Das Programm kritisiert, dass viel Mobilfunkförderung in Städte fließt, obwohl sich Investitionen dort von selbst rechnen. Das Digitalministerium soll private Netzbetreiber stärker in die Pflicht nehmen. Glasfaser bleibt Fernziel, kurzfristig sollen möglichst viele Anschlüsse mindestens 50 Mbit/s erreichen. Der Ausbau soll pragmatisch und an die örtlichen Verhältnisse angepasst erfolgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 48)
„Konzentration der Mobilfunkförderung auf den ländlichen Raum.“
Seite 48 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet staatliche Fördermittel und Pflichten für Netzbetreiber mit einem Ausbau, der von privater Nachfrage getragen wird.

Löschungen im Internet begrenzen, Ombudsleute einsetzen

Die AfD will Eingriffe in Inhalte im Internet nur bei schweren Straftaten zulassen. Für Nutzer, deren Beiträge von großen Plattformen gelöscht werden, sollen unabhängige Ombudsleute als Schiedsstellen entstehen. Anonyme staatliche Meldeplattformen lehnt sie ab.

Die AfD will, dass im Internet wenig gelöscht wird. Nur bei schweren Straftaten soll das erlaubt sein. Große Plattformen sollen Schieds-Stellen bezahlen. Dort können sich Nutzer beschweren, wenn Beiträge gelöscht wurden.

Das Programm bezeichnet auch das Löschen durch Plattformbetreiber als private Zensur. Die Ombudsleute sollen von den Datenschutzbehörden der Länder zugelassen und von den Betreibern bezahlt werden; kleine und private Plattformen sind ausgenommen. Straftaten im Netz sollen bei Polizei oder Behörden angezeigt und verfolgt werden. Seiten, die zu schweren Straftaten aufrufen, sollen jede Förderung verlieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Selbstzensur der großen Plattformen muss durch externe Ombudsleute reguliert werden.“
Seite 49 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Eingriffe in Online-Inhalte sollen enger begrenzt und staatliche Meldeplattformen abgelehnt werden, was die Meinungsfreiheit gegenüber Kontrolle stärkt.

Verwaltung vollständig digitalisieren

Die AfD will Behördenvorgänge und Formulare auf Grundlage des Onlinezugangsgesetzes vereinheitlichen und vollständig digital abwickeln. Das soll Bürger und Kommunen entlasten.

Die AfD will, dass Ämter digital arbeiten. Bürger sollen Anträge ganz im Internet erledigen können. Die Formulare sollen überall gleich sein. Das soll Bürgern und Gemeinden Arbeit sparen.

Das Onlinezugangsgesetz verpflichtet Behörden, ihre Leistungen auch digital anzubieten. Die AfD verlangt, dass dabei die Abläufe selbst digital werden und nicht nur die Oberfläche. Zusätzlich soll eine flächendeckende digitale Verwaltung einheitliche kommunale Daten ohne Personenbezug nutzen. Diese Daten sollen Entscheidungen über Investitionen und Personaleinsatz besser vorbereiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 49)
„Verwaltungsvorgänge müssen vollständig digitalisiert und nicht nur eine digitale Fassade errichtet werden.“
Seite 49 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

E-Sport anerkennen, Rundfunklizenz für Streamer abschaffen

Die AfD will E-Sport als offizielle Sportart anerkennen. Streamer mit Wohn- und Sendesitz in Hessen sollen keine Rundfunklizenz mehr benötigen, damit junge Kreative nicht eingeschränkt werden.

E-Sport ist ein Wettkampf mit Computer-Spielen. Die AfD will E-Sport als Sport anerkennen. Streamer zeigen Videos live im Internet. Sie sollen in Hessen keine Rundfunk-Lizenz mehr brauchen.

Das Programm verlangt, die Lizenzpflicht für Streamer mit Erstwohnsitz und Streaming-Standort in Hessen zu streichen. Kreativität und Reichweite junger Menschen bei digitalen Inhalten sollen gefördert werden. E-Sport versteht die AfD als sportlichen Wettkampf mit Computerspielen.

Originalzitat anzeigen (Seite 50)
„E-Sport (sportlicher Wettkampf mit Computerspielen) als offizielle Sportart anzuerkennen.“
Seite 50 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Lizenzpflicht für Streamer soll wegfallen, was eine bestehende Auflage für Anbieter digitaler Inhalte abbaut.

Was sagen die anderen Parteien zur Digitalpolitik?

Alle Programme in Hessen im Vergleich