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AfD zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Wahlprogramm der AfD Hessen zur Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Hessen 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 58 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 2 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Deutsch als Lehrsprache sichern

Die AfD will die deutsche Sprache als Kulturgut schützen und an Schulen und Hochschulen Deutsch als Lehrsprache betonen. Sprachkurse in Einwanderersprachen lehnt sie ab; Migranten, die dauerhaft bleiben wollen, sollen Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.

Die AfD will die deutsche Sprache schützen. In Schulen und Hochschulen soll auf Deutsch gelehrt werden. Kurse in den Sprachen von Einwanderern lehnt die AfD ab. Wer dauerhaft in Deutschland leben will, soll Deutsch sprechen und schreiben können.

Das Programm wendet sich gegen eine zunehmende Verwendung englischer Begriffe und gegen staatliche Eingriffe in die Sprachentwicklung. Deutschkenntnisse sollen Voraussetzung für die Teilnahme an Lehrveranstaltungen sein. Wer sich weigert, Deutsch zu lernen, verweigert aus Sicht der AfD die Integration.

Originalzitat anzeigen (Seite 21)
„Sprachkurse in Einwanderersprachen sind abzulehnen, und das Erlernen der deutschen Sprache als Pflicht zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen zu fordern.“
Seite 21 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die Sprache soll als überliefertes Kulturgut gegen Anglizismen und Sprachvorgaben bewahrt werden, was dem bewahrenden Pol entspricht.

  • Migrationeher restriktiv

    Herkunftssprachliche Kurse sollen wegfallen und Deutschkenntnisse zur Pflicht werden, was die Anforderungen an Zugewanderte erhöht.

Leitkultur fördern, Kulturförderung an Neutralität binden

Die AfD bekennt sich zu einer deutschen Leitkultur und will staatliche Anreize zur Bewahrung des kulturellen Erbes. Geförderte Kultureinrichtungen und Vereine sollen politisch neutral sein; die aus Sicht der Partei einseitige Förderung soll enden. Ein neues Schulfach „Heimatkunde“ soll auch die Geschichte der früheren deutschen Ostgebiete behandeln.

Die AfD will die deutsche Kultur als Leitkultur bewahren. Der Staat soll dafür Anreize geben. Vereine und Kultur-Häuser mit Geld vom Land sollen politisch neutral sein. In der Schule soll es das neue Fach Heimatkunde geben. Dort geht es auch um frühere deutsche Gebiete im Osten.

Die Leitkultur beruht laut Programm auf Christentum, Aufklärung und Humanismus; Multikulturalismus und Parallelgesellschaften sieht die AfD als Bedrohung. Inhaltliche Vorgaben in Förderprogrammen von Bund oder EU lehnt sie mit Verweis auf die Kulturhoheit des Landes ab. Integrationsmaßnahmen, die sie für wirkungslos hält, sollen gestrichen werden. Vereine, die sich der deutschen Sprache und Kultur widmen, erhalten nach Darstellung der Partei bisher kaum Geld. An die Opfer der innerdeutschen Grenze soll erinnert werden, und Hochschulen sollen Geschichte und Kultur der Deutschen in Gebieten wie Ostpreußen und Schlesien stärker lehren.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Allerdings muss seitens der Landesregierung gefordert und sichergestellt werden, dass diese Institutionen und Vereine politisch neutral bleiben.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Kulturpolitik soll auf die Bewahrung einer deutschen Leitkultur und des überlieferten Erbes ausgerichtet werden, was zum konservativen Pol passt.

  • Migrationeher restriktiv

    Als wirkungslos eingestufte Integrationsmaßnahmen sollen ersatzlos entfallen, was Angebote für Zugewanderte verringert.

Rundfunkbeitrag abschaffen, „Grundfunk“ einführen

Die AfD will den Rundfunkbeitrag abschaffen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf einen kostenfreien „Grundfunk“ mit etwa einem Zehntel des heutigen Programms verkleinern. Finanzieren sollen ihn Abgaben von Konzernen, die audiovisuelle Inhalte und Streaming anbieten. Das Internet soll bis auf strafbare Beiträge frei von Zensur sein.

Die AfD will den Rundfunk-Beitrag abschaffen. Die öffentlichen Sender sollen viel kleiner werden. Es soll nur noch etwa ein Zehntel des Programms geben. Streaming-Firmen sollen dafür zahlen. Im Internet soll es keine Zensur geben, außer bei Straftaten.

Der „Grundfunk“ soll neutrale Inhalte aus Information, Kultur, Bildung und regionalem Sport senden und werbefrei sein. Bis dahin sollen sich die Sender streng an den Medienstaatsvertrag halten und ohne politischen oder ideologischen Einfluss berichten. Die Partei tritt nach eigener Darstellung für eine vielfältige Medienlandschaft ein, die alle Meinungen zulässt.

Originalzitat anzeigen (Seite 23)
„Die AfD fordert tiefgreifende Reformen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, welche zum Ziel haben, den Rundfunkbeitrag abzuschaffen“
Seite 23 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Eine allgemeine Pflichtabgabe soll entfallen und ein öffentliches Angebot auf rund ein Zehntel schrumpfen, was den staatlich organisierten Sektor grundlegend verkleinert.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Das Internet soll außer bei strafbaren Inhalten frei von Eingriffen bleiben, was die Meinungsfreiheit gegenüber Kontrolle betont.

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