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parteiprogramm

CDU zu Finanzen und Steuern

Aus dem Programm „Agenda der Zuversicht. Unser Land in guten Händen.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Finanzen und Steuern

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,8), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent senken

Die CDU will die Grunderwerbsteuer in Schritten auf 3,5 Prozent des Kaufpreises senken, um die Nebenkosten beim Immobilienkauf zu verringern. Beim Bund will sie weitere steuerliche Entlastungen für Wohneigentum erreichen.

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, zahlt eine Steuer. Die CDU will diese Steuer nach und nach senken. Am Ende soll sie 3,5 Prozent vom Kaufpreis betragen. So wird der Kauf billiger.

Auf Bundesebene sollen Kreditzinsen für selbst bewohnte Immobilien steuerlich absetzbar werden. Die Länder sollen die Grunderwerbsteuer freier gestalten dürfen, etwa mit Freibeträgen für Familien. Außerdem soll ein fester Teil der Kosten, die bei Wohngebäuden durch Klimaschutz entstehen, steuerlich abziehbar sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 26)
„Die Grunderwerbsteuer wollen wir schrittweise auf 3,5 Prozent des Kaufpreises absenken.“
Seite 26 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Die Senkung von heute 5 auf 3,5 Prozent verringert den Steuersatz um mehr als ein Viertel und kommt mit weiteren Steuerabzügen.

Kommunalfinanzen mit mehr Landesmitteln stärken

Die CDU will die Finanzen der Kommunen stabilisieren und ihnen Spielraum für Investitionen sichern. Sie verweist auf sinkende Gewerbesteuereinnahmen bei wachsenden Aufgaben. Vorgesehen sind zusätzliche Landesmittel, höhere Zuschüsse und ein größerer Ausgleichsstock.

Städte und Gemeinden sollen mehr Geld vom Land bekommen. Sie nehmen weniger Steuern ein und haben mehr Aufgaben. Das Land soll mehr für Kitas zahlen. Ein Hilfs-Topf für Gemeinden soll auf 350 Millionen Euro wachsen.

Vorgezogene Zahlungen aus dem Finanzausgleich, zusätzliche Landesmittel und gezielte Nachzahlungen sollen weiterhin möglich sein, begleitet von regelmäßigen Gesprächen mit den Kommunen. Zahlungen sollen möglichst pauschal fließen. Die Zuschüsse für Kindertagesstätten und für Investitionsprogramme sollen steigen. Der Ausgleichsstock soll zudem dynamisch mitwachsen. Die allgemeinen Zuweisungen sollen eine Konjunkturkomponente erhalten; eine stärkere Berücksichtigung der Fläche für Gemeinden mit vielen Ortsteilen wird geprüft.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Den kommunalen Ausgleichsstock wollen wir auf 350 Millionen Euro anheben und dynamisieren.“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Zuschüsse und Zuweisungen des Landes weiten öffentliche Ausgaben für kommunale Leistungen schrittweise aus.

Schuldenbremse einhalten und Ausgaben überprüfen

Die CDU bekennt sich zur Schuldenbremse und will sämtliche Ausgaben des Landes überprüfen, um den Haushalt dauerhaft zu entlasten. Die über 300 Förderprogramme sollen deutlich weniger werden. Die Ersparnis soll in Bildung, Sicherheit und Wirtschaft fließen.

Die CDU will an der Schulden-Bremse festhalten. Das ist eine Regel gegen neue Schulden. Das Land soll alle Ausgaben prüfen. Es soll viel weniger Förder-Programme geben. Das gesparte Geld soll in Bildung, Sicherheit und Wirtschaft gehen.

Alle zentralen Politikfelder sollen ausreichend finanziert bleiben, verbunden mit einer kritischen Prüfung von Aufgaben und Ausgaben. Ein transparentes Haushaltscontrolling und eine an der Wirkung orientierte Ausgabenkontrolle sollen die Grundlage bilden. Die Steuerverwaltung soll weiter digitalisiert werden und mit KI auch bei weniger Personal leistungsfähig bleiben, mit Schwerpunkt etwa auf der Steuerfahndung. Auf jedem Einkommensteuerbescheid soll künftig verständlich stehen, wofür der Staat seine Einnahmen verwendet.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Die mehr als 300 existierenden Förderprogramme werden wir auf den Prüfstand stellen und deutlich reduzieren.“
Seite 53 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Das Festhalten an der Schuldenbremse und der Abbau von Förderprogrammen stehen für Haushaltsdisziplin und weniger staatliche Ausgaben.

Umsatzsteuer neu verteilen, Länderfinanzausgleich reformieren

Die CDU will im Bund erreichen, dass die Kommunen einen größeren Anteil an der Umsatzsteuer bekommen. Als Alternative prüft sie einen eigenen Hebesatz der Kreise und Gemeinden bei der Einkommensteuer. Außerdem verlangt sie eine Reform des Länderfinanzausgleichs.

Die Gemeinden sollen mehr von der Umsatz-Steuer bekommen. Dafür will sich die CDU im Bund einsetzen. Sonst könnten Gemeinden selbst einen Teil der Einkommen-Steuer festlegen. Baden-Württemberg soll weniger an andere Länder abgeben müssen.

Die Neuverteilung der Umsatzsteuer soll die kommunalen Finanzen dauerhaft verbessern. Beim Länderfinanzausgleich kritisiert das Programm, dass Empfängerländer sich mit Geld aus Baden-Württemberg Leistungen finanzierten, die im eigenen Land wegen der Zahlungen nicht möglich seien. Die CDU will sich deshalb weiter für eine aus ihrer Sicht faire Reform einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 53)
„Wir werden uns auf Bundesebene dafür einsetzen, die Anteile an der Umsatzsteuer neu zu verteilen und so die Finanzen der Kommunen nachhaltig zu stärken.“
Seite 53 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Kommunen mehr Spielraum bei der Grundsteuer geben

Die CDU will Kommunen einen gesonderten Hebesatz ermöglichen, mit dem sie Eigentümer von Wohngrundstücken entlasten können. Anlass sind aus ihrer Sicht übermäßige Belastungen durch die Grundsteuerreform. Gemeinden sollen außerdem auf die Grundsteuer A verzichten dürfen.

Gemeinden sollen bei der Grund-Steuer mehr selbst entscheiden. Sie sollen Wohn-Grundstücke niedriger besteuern können. So zahlen manche Eigentümer weniger. Gemeinden sollen auch auf die Grund-Steuer für Äcker und Wald verzichten dürfen.

Der eigene Hebesatz für Wohngrundstücke soll Mehrbelastungen abfedern, die nach der vom Bundesverfassungsgericht verlangten Reform entstanden sind. Abschläge für einzelne Grundstücke, die sich aus staatlichen IT-Daten ergeben, sollen bei der nächsten Hauptfeststellung automatisch berücksichtigt werden. Den Verzicht auf die Grundsteuer A, die land- und forstwirtschaftliche Flächen betrifft, begründet das Programm mit hohem Verwaltungsaufwand bei geringem Ertrag.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Wir werden unseren Kommunen bei der Grundsteuer mehr Spielraum geben.“
Seite 54 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Ein eigener Hebesatz soll Wohneigentümer entlasten und der mögliche Verzicht auf die Grundsteuer A senkt Abgaben.

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