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AfD zum Verkehr

Aus dem Programm „Programm der Alternative für Deutschland für die Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Transitgüter auf die Schiene, Bahn verbessern

Die AfD will den Güterverkehr im Transit so weit wie möglich von der Straße auf Bahn und Wasserwege bringen, um Bayerns Straßen zu entlasten. Zugleich soll die Bahn saniert und ausgebaut werden, wobei Anwohner an der Planung beteiligt werden sollen.

Viele Lastwagen fahren nur durch Bayern durch. Die AfD will diese Waren mit Zügen und Schiffen befördern. So sollen die Straßen leerer werden. Auch Busse und Bahnen sollen besser fahren. Die Anwohner sollen bei der Planung mitreden.

Die Lkw-Maut soll nach dem Programm zur Verlagerung beitragen. Für Transitstrecken durch Deutschland soll eine „rollende Landstraße“ mit festem Takt entstehen, also der Transport ganzer Lkw auf Zügen. Dafür sollen mehr Verladestellen und Güterverkehrszentren für Straße, Schiene und Wasser gebaut werden, und das Schienennetz soll den Mehrverkehr zu konkurrenzfähigen Kosten und Fahrzeiten bewältigen. Bei Sanierung, Ausbau und Neubau der Bahn sollen Lärm- und Landschaftsschutz großes Gewicht haben. Busse und Bahnen sollen pünktlich, sicher, sauber und gut getaktet sein. Beim Deutschland-Takt verlangt die AfD für Bayern maßgebliche Mitsprache und spürbare Vorteile.

Originalzitat anzeigen (Seite 124)
„Der Transit-Güterverkehr soll möglichst weitgehend auf die Schiene und Wasserwege verlagert werden; dazu soll auch die Lkw-Maut beitragen.“
Seite 124 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll die Schienen- und Verladeinfrastruktur ausbauen und den Güterverkehr über die Maut lenken, was schrittweise mehr öffentliche Investitionen und Steuerung bedeutet.

Straßen ausbauen, Autoverkehr bezahlbar halten

Die AfD will das Straßennetz in Bayern ausbauen, Lücken bei Autobahnen schließen und die Verbindungen auf dem Land verbessern. Sie lehnt eine Politik ab, die einzelne Verkehrsmittel bevorzugt oder benachteiligt, und will, dass das Autofahren bezahlbar bleibt.

Die AfD will mehr und bessere Straßen in Bayern. Fehlende Stücke von Autobahnen sollen fertig werden. Auf dem Land sollen die Straßen besser werden. Autofahren soll bezahlbar bleiben. Jeder soll sein Verkehrsmittel frei wählen können.

Aus Sicht des Programms bleibt die Straße der wichtigste Verkehrsträger, und das Auto gilt als beliebtes und inzwischen sehr umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Bayern soll beim Bund auf die Fertigstellung der A94, auf untertunnelte Lückenschlüsse am Frankenschnellweg (A73) und am Münchner Südring der A99, auf den Ausbau der A8 nach Salzburg sowie auf eine vierspurige Verbindung Nürnberg–Augsburg drängen. Für Lkw sollen genügend Parkplätze entstehen. Regionale Straßen sollen mit Beteiligung der Bürger vor Ort geplant werden. Neue und ausgebaute Straßen sollen wachsenden Verkehr einplanen und Platz für spätere Erweiterungen lassen.

Originalzitat anzeigen (Seite 125)
„dass der Bund die Lücken im Fernstraßennetz schließt – durch Fertigstellung der A94, Lückenschlüsse mit Untertunnelung beim Frankenschnellweg (A73) und beim Autobahnring A99 im Süden Münchens“
Seite 125 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Ausbau von Straßen für wachsenden Autoverkehr und die Ablehnung von Einschränkungen einzelner Verkehrsmittel stellen Mobilität und Kosten vor Klimavorgaben im Verkehr.

Flughäfen sichern und an Fernbahn anbinden

Die AfD will den Bestand der bayerischen Flughäfen und Landeplätze sichern und sie vor Verboten schützen, die sie den Grünen zuschreibt. Die Flughäfen München und Nürnberg sollen Anschluss an den Fernverkehr der Bahn bekommen.

Die AfD will die Flughäfen in Bayern erhalten. Sie will keine Verbote für den Flugverkehr. Die Flughäfen München und Nürnberg sollen Bahnhöfe für Fernzüge bekommen. So soll man schnell von einem zum anderen kommen.

Das Programm begründet die Forderung mit der großen Bedeutung der Flughäfen für Geschäftsreisen und Tourismus. Auch kleinere Landeplätze sollen eine gesicherte Zukunft haben. Die Fernbahnanschlüsse sollen München und Nürnberg miteinander und mit weiteren wichtigen Knotenpunkten verbinden, und zwar mit kurzen Fahrzeiten.

Originalzitat anzeigen (Seite 126)
„Die AfD setzt sich für Fernbahnanschlüsse der Flughäfen München und Nürnberg ein, die diese untereinander und mit anderen wichtigen Verkehrsknotenpunkten bei kurzer Fahrzeit verbinden.“
Seite 126 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Der Flugverkehr soll ausdrücklich gegen diskutierte Einschränkungen verteidigt werden, womit wirtschaftliche Interessen Vorrang vor Klimavorgaben erhalten.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Bayern im Vergleich