Transitgüter auf die Schiene, Bahn verbessern
Die AfD will den Güterverkehr im Transit so weit wie möglich von der Straße auf Bahn und Wasserwege bringen, um Bayerns Straßen zu entlasten. Zugleich soll die Bahn saniert und ausgebaut werden, wobei Anwohner an der Planung beteiligt werden sollen.
Viele Lastwagen fahren nur durch Bayern durch. Die AfD will diese Waren mit Zügen und Schiffen befördern. So sollen die Straßen leerer werden. Auch Busse und Bahnen sollen besser fahren. Die Anwohner sollen bei der Planung mitreden.
Die Lkw-Maut soll nach dem Programm zur Verlagerung beitragen. Für Transitstrecken durch Deutschland soll eine „rollende Landstraße“ mit festem Takt entstehen, also der Transport ganzer Lkw auf Zügen. Dafür sollen mehr Verladestellen und Güterverkehrszentren für Straße, Schiene und Wasser gebaut werden, und das Schienennetz soll den Mehrverkehr zu konkurrenzfähigen Kosten und Fahrzeiten bewältigen. Bei Sanierung, Ausbau und Neubau der Bahn sollen Lärm- und Landschaftsschutz großes Gewicht haben. Busse und Bahnen sollen pünktlich, sicher, sauber und gut getaktet sein. Beim Deutschland-Takt verlangt die AfD für Bayern maßgebliche Mitsprache und spürbare Vorteile.
Originalzitat anzeigen (Seite 124)
„Der Transit-Güterverkehr soll möglichst weitgehend auf die Schiene und Wasserwege verlagert werden; dazu soll auch die Lkw-Maut beitragen.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Staat
Der Staat soll die Schienen- und Verladeinfrastruktur ausbauen und den Güterverkehr über die Maut lenken, was schrittweise mehr öffentliche Investitionen und Steuerung bedeutet.