Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CSU zum Verkehr

Aus dem Programm „Für ein starkes und stabiles Bayern. In Bayern lebt es sich einfach besser.“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 24 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (0), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 1 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 1 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Radverkehr mit neuem Radgesetz ausbauen

Die CSU will den Anteil des Radverkehrs deutlich erhöhen. Ein bayerisches Radgesetz, 1.500 Kilometer neue Radwege bis 2030 und ein lückenloses Netz im ganzen Land sollen dazu beitragen.

Die CSU will, dass mehr Menschen Rad fahren. Dafür soll es ein neues Gesetz geben. Bis 2030 sollen 1.500 Kilometer neue Radwege entstehen. Das Fahrrad soll in der S-Bahn nur einen Euro kosten.

Das Programm nennt das Fahrrad einen Schwerpunkt der Verkehrspolitik und beschreibt es als gesund und ökologisch. Ein neues Radgesetz soll ein durchgängiges Netz von Radverbindungen in ganz Bayern schaffen und dabei auf Sicherheit und flüssiges Fahren achten. Die Mitnahme von Fahrrädern in S-Bahnen und Regionalzügen soll einen Euro kosten. Beschäftigte des Freistaats sollen über das Leasing-Modell „JobBike Bayern“ ein Dienstrad bekommen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„In einem neuen Bayerischen Radgesetz wollen wir das Rad stärken, bis 2030 1.500 km neue Radwege bauen und ein landesweit durchgängiges Radverbindungsnetz schaffen.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll mehr in Radwege investieren und die Fahrradmitnahme verbilligen, also öffentliche Leistungen ausbauen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Der Ausbau des Radverkehrs als ökologische Mobilität verschiebt den Verkehr schrittweise in Richtung Klimaschutz.

Verbrenner erhalten und auf E-Fuels setzen

Die CSU lehnt Fahrverbote und ein allgemeines EU-Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ab, weil es nach ihrer Sicht dem Industriestandort und den Beschäftigten schadet. Stattdessen setzt sie auf einen Mix aus Elektro, Wasserstoff und klimaneutral betriebenen Verbrennern.

Die CSU will das Auto mit Verbrennungs-Motor behalten. Die EU will neue Verbrenner ab 2035 verbieten. Das lehnt die CSU ab. Sie will auch keine Fahrverbote. Autos sollen mit künstlichem Kraftstoff klimafreundlich fahren. Solche Kraftstoffe heißen E-Fuels.

Das Programm bezeichnet Bayern als Autoland und das Auto als Grundlage des Wohlstands sowie als Freiheit vor allem auf dem Land. Die CSU befürwortet neue Autowerke und will bei Antrieben keine einseitigen Festlegungen. An der TU München in Straubing soll E-Fuel-Forschung eine Alternative zu fossilen Kraftstoffen für Autos und Flugzeuge liefern, um die vorhandenen Fahrzeuge klimaneutral zu machen. Synthetische Kraftstoffe sollen leichter beigemischt werden dürfen, ihre nicht-fossilen Anteile sollen von der Energiesteuer frei sein. Ladenetz und Wasserstoff-Infrastruktur sollen weiter wachsen.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Wir wollen kein generelles Verbrenner-Verbot der EU ab 2035.“
Seite 18 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die CSU wendet sich gegen eine bestehende EU-Vorgabe und will die Entscheidung über Antriebe offenhalten.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

    Das beschlossene EU-weite Aus für neue Verbrenner ab 2035 soll nicht gelten, was eine zentrale Klimavorgabe zurücknimmt.

Straßen und Schienenwege weiter ausbauen

Die CSU will mehr Geld für Staatsstraßen bereitstellen und am Ausbau der A 3 und der A 94 festhalten. Zugleich sollen große Bahnprojekte im Raum München, die Elektrifizierung von Strecken und der Güterverkehr auf der Schiene vorankommen.

Die CSU will Straßen und Bahn-Strecken ausbauen. Für die Straßen des Landes soll es mehr Geld geben. In München soll die zweite S-Bahn-Strecke durch die Stadt fertig werden. Mehr Waren sollen mit dem Zug fahren.

Das Programm bekennt sich zur 2. Stammstrecke in München als größtem Infrastrukturvorhaben des Landes und will Bahnknoten und S-Bahn-Ring voranbringen. Bis zur Eröffnung sollen weitere Bauarbeiten das S-Bahn-Netz zuverlässiger machen. Der Münchner Flughafen soll einen ICE-Anschluss bekommen. Der Bund soll die restlichen Strecken elektrifizieren, wobei Bayern die Planung vorfinanziert. Für mehr Güter auf der Schiene sollen Güterverkehrszentren und Umschlaganlagen wachsen, und der Brennernordzulauf soll möglichst anwohnerfreundlich gebaut werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„Wir setzen den Ausbau und die Modernisierung der Staatsstraßen auf Rekordniveau fort und werden die Mittel weiter aufstocken.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die öffentlichen Mittel für Straßen und Schienen sollen weiter steigen, was staatliche Investitionen ausbaut.

  • Klimaausgewogen

    Der Punkt verbindet den Ausbau von Autobahnen und Straßen mit mehr Schiene und Güterverlagerung.

Nahverkehr günstiger und emissionsfrei machen

Die CSU will ein verbilligtes Deutschlandticket für Schüler, Studierende und Auszubildende. Der Busverkehr soll vollständig emissionsfrei werden, Regionalzüge sollen bis 2040 ohne Diesel fahren.

Die CSU will Bus und Bahn besser machen. Schüler, Studenten und Azubis sollen ein billigeres Deutschland-Ticket bekommen. Busse sollen keine Abgase mehr ausstoßen. Dafür fördert Bayern 2.000 neue Busse. Züge sollen bis 2040 ohne Diesel fahren.

Das Programm will den öffentlichen Nahverkehr und den Regionalverkehr auf der Schiene stärken und klimafreundlich gestalten. Binnen fünf Jahren sollen 2.000 neue sogenannte Klimabusse gefördert werden. Im Schienennahverkehr soll bis 2040 grüner Treibstoff den Diesel ersetzen. Dafür sind Pilotstrecken mit Wasserstoff, synthetischen Kraftstoffen und Elektroantrieb geplant.

Originalzitat anzeigen (Seite 19)
„So wollen wir komplett auf emissionsfreien Busverkehr umstellen und dafür in den nächsten fünf Jahren 2.000 neue Klimabusse fördern.“
Seite 19 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein verbilligtes Ticket und die Förderung neuer Busse erweitern öffentliche Leistungen und Subventionen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Busse und Regionalzüge sollen schrittweise auf emissionsfreie Antriebe umgestellt werden, was den Klimaschutz im Verkehr voranbringt.

Was sagen die anderen Parteien zum Verkehr?

Alle Programme in Bayern im Vergleich