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parteiprogramm

CSU zur Familie

Aus dem Programm „Für ein starkes und stabiles Bayern. In Bayern lebt es sich einfach besser.“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 24 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Familie

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-0,7), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 1 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher konservativ (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 1 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Familiengeld fortführen und für Alleinerziehende erhöhen

Die CSU will das Bayerische Familiengeld beibehalten, und zwar unabhängig davon, ob ein Kind eine Kita besucht. Für Alleinerziehende soll die Leistung steigen. Das Programm begründet dies mit der Wahlfreiheit der Familien zwischen verschiedenen Lebensentwürfen.

In Bayern bekommen Eltern Familien-Geld für kleine Kinder. Die CSU will dieses Geld weiter zahlen. Es soll egal sein, ob das Kind in die Kita geht. Alleinerziehende sollen mehr Geld bekommen.

Das Familiengeld beträgt 3.000 Euro jährlich je Kind im zweiten und dritten Lebensjahr, vom dritten Kind an 3.600 Euro. Die CSU will es weiterzahlen, ohne es an den Besuch einer Kita zu knüpfen, und für Alleinerziehende anheben. Bayern soll nach dem Willen der Partei Familien finanziell unterstützen und zugleich Betreuung nach Bedarf anbieten. Das Programm verweist darauf, dass der Freistaat jährlich mehr als vier Milliarden Euro für Familienleistungen ausgibt.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir wollen das Familiengeld unabhängig vom Kita-Besuch fortführen und für Alleinerziehende erhöhen.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine bestehende staatliche Familienleistung soll erhalten und für Alleinerziehende erhöht werden, also ein schrittweiser Ausbau von Sozialleistungen.

180.000 neue Betreuungsplätze bis 2028 schaffen

Die CSU will bis 2028 zusammen mit den Kommunen 180.000 zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder einrichten. Zugleich soll die Qualität der Betreuung steigen und der Beruf der Erzieherin und des Erziehers attraktiver werden.

Die CSU will viel mehr Plätze für die Kinder-Betreuung. Bis 2028 sollen es 180.000 neue Plätze sein. Die Betreuung soll auch besser werden. Erzieherinnen und Erzieher sollen mehr Geld bekommen.

Geplant sind 130.000 Plätze für Grundschulkinder und 50.000 Plätze für Kinder, die noch keine sechs Jahre alt sind. Das bayerische Gesetz zur Kinderbildung und -betreuung soll überarbeitet und der Betreuungsschlüssel reformiert werden. Von 2024 an sollen 1.500 Assistenzkräfte gefördert werden, außerdem soll die Sprachförderung gesichert bleiben. Für Erzieherinnen und Erzieher will die CSU Ausbildung und Bezahlung verbessern und in Sozialberufen das Schulgeld streichen. In Sozialer Arbeit und Kindheitspädagogik sollen 200 zusätzliche Plätze für Studienanfänger entstehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Bis 2028 wollen wir gemeinsam mit den Kommunen 50.000 neue Betreuungsplätze für Kinder unter sechs Jahren und 130.000 neue Plätze für Kinder im Grundschulalter schaffen“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Staat soll das öffentliche Betreuungsangebot und die Förderung des Personals ausbauen, also mehr öffentliche Leistungen bereitstellen.

Ehegattensplitting erhalten und zum Kindersplitting erweitern

Die CSU lehnt eine Abschaffung des Ehegattensplittings ab, weil sie darin eine Steuererhöhung für Verheiratete sieht. Sie will es durch höhere Kinderfreibeträge zu einem „Kindersplitting“ ausbauen. Im Bund will sie außerdem das Elterngeld vereinfachen, ausweiten und erhöhen.

Ehepaare zahlen durch das Ehegatten-Splitting oft weniger Steuern. Die CSU will das behalten. Eltern sollen zusätzlich höhere Frei-Beträge für Kinder bekommen. Auch das Eltern-Geld soll steigen und einfacher werden.

Das Ehegattensplitting soll bleiben und um erhöhte Freibeträge für Kinder ergänzt werden. Davon sollen nach Darstellung des Programms vor allem Paare mit Kindern und Alleinerziehende profitieren. Auf Bundesebene will die CSU das Elterngeld partnerschaftlicher ausgestalten, vereinfachen, ausweiten und um den Inflationsausgleich anheben. Zudem will sie flexibles Arbeiten, Homeoffice und mobiles Arbeiten fördern, damit sich Familie und Beruf besser vereinbaren lassen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„Wir wenden uns klar gegen Versuche, das Ehegattensplitting abzuschaffen. Das wäre eine Steuererhöhung für Verheiratete.“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet steuerliche Entlastung durch höhere Freibeträge mit einer höheren staatlichen Leistung beim Elterngeld.

  • Gesellschafteher konservativ

    Die steuerliche Förderung der Ehe wird ausdrücklich gegen die diskutierte Abschaffung verteidigt, was den bestehenden Stand bewahrt.

Was sagen die anderen Parteien zur Familie?

Alle Programme in Bayern im Vergleich