Traditionelle Familie stärken, Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ablehnen
Die AfD stellt die Familie aus Vater, Mutter und Kindern als Ideal heraus und lehnt ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ab. Sie begründet dies mit einem Recht des Kindes auf Vater und Mutter. Außerdem will sie weder das kleine Sorgerecht ausweiten noch Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen.
Die AfD will die Familie aus Vater, Mutter und Kindern stärken. Zwei Männer oder zwei Frauen sollen keine Kinder adoptieren dürfen. Die AfD sagt: Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter. Eigene Kinder-Rechte im Grundgesetz lehnt sie ab.
Das Programm wendet sich gegen aus seiner Sicht ideologische Versuche, die traditionelle Familie abzuwerten, und will die öffentliche Hervorhebung von „Regenbogenfamilien“ zurückdrängen. Kinder sollen Vater und Mutter in ihrer Verschiedenheit als Mann und Frau erleben können. Eine Ausweitung des kleinen Sorgerechts auf weitere Personen lehnt die AfD ab, weil Elternschaft für sie nicht beliebig erweiterbar ist. Kinderrechte im Grundgesetz lehnt sie ab, weil sie darin eine Schwächung der Elternrechte sieht und Kinder durch die bestehenden Grundrechte für geschützt hält.
Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare lehnen wir ab.“Einordnung
- Gesellschaftdeutlich konservativ
Gleichgeschlechtliche Ehepaare dürfen heute gemeinsam adoptieren; die Ablehnung dieses Rechts würde eine bestehende gesetzliche Gleichstellung zurücknehmen.