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CDU zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Der Mensch im Mittelpunkt: Veränderungsagenda von CDU Saar und Tobias Hans – So geht Zukunft. Programm der CDU Saar für die Landtagswahl 2022“

Landtagswahl Saarland 2022, 27. März 2022Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschafteher progressiv (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 2 eher progressiv, 0 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Frauenerwerbsquote deutlich erhöhen

Die CDU will wegen des demografischen Wandels das vorhandene Beschäftigungspotenzial besser nutzen und vor allem mehr Frauen in Arbeit bringen. Dazu sollen Hindernisse abgebaut, Kitas verbessert und haushaltsnahe Dienstleistungen stärker gefördert werden.

Die CDU will, dass mehr Frauen arbeiten können. Dafür sollen Kitas besser werden. Arbeitszeiten und Arbeitsorte sollen flexibler sein. Es gibt ein Programm für die Rückkehr in den Beruf nach der Familienzeit. Hilfen im Haushalt will die CDU stärker fördern.

Gemeinsam mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit will die CDU Barrieren für die Erwerbstätigkeit von Frauen abbauen. Genannt werden bessere Kita-Qualität, flexible Modelle für Arbeitszeit und Arbeitsort sowie das Sonderprogramm „Wiedereinstieg nach der Familienphase“. Jugendberufsagenturen sollen die Zusammenarbeit von Arbeitsagenturen, Schulen und Kommunen stärken. Über haushaltsnahe Dienstleistungen soll besser informiert und ihre Nutzung stärker gefördert werden, um Familien zu entlasten und mehr angemeldete, sozialversicherte Beschäftigung im Haushalt zu schaffen.

Originalzitat anzeigen (Seite 11)
„weiter daran arbeiten, die Rahmenbedingungen zu verbessern und Barrieren abzubauen, die Frauen an einem Erwerb hindern“
Seite 11 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Erwerbstätigkeit von Frauen soll durch bessere Betreuung und flexible Arbeit schrittweise steigen, was die Gleichstellung im Erwerbsleben fördert.

Tarifbindung und reguläre Beschäftigung stärken

Die CDU bekennt sich zu gerechten Löhnen, tariflicher Beschäftigung und dem unbefristeten sozialversicherten Arbeitsverhältnis als Maßstab. Leiharbeit soll nur dem Einstieg und dem Abfedern von Spitzen dienen; Langzeitarbeitslose sollen weiter mit Landesprogrammen gefördert werden.

Die CDU will faire Löhne und feste Arbeitsplätze. Menschen sollen von ihrem Lohn leben können. Leiharbeit soll die Ausnahme bleiben. Für Menschen, die lange ohne Arbeit sind, gibt es weiter Programme vom Land.

Das Programm nennt eine möglichst hohe Tarifbindung als Ziel, weil sie aus Sicht der CDU für Fachkräfte, gute Löhne und ausreichende Renten sorgt. Beschäftigte sollen sich und ihre Familien vom Lohn ernähren können. Aus Landesmitteln sollen weiterhin besondere Programme für Menschen aufgelegt werden, die schon länger arbeitslos sind. Bestehende landesgesetzliche Regelungen will die CDU auf ihre Wirkung für die Beschäftigung, ihre Umsetzbarkeit und den bürokratischen Aufwand überprüfen.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Zeit- oder Leiharbeitsverhältnisse sollten lediglich als Einstiegskorridor in den ersten Arbeitsmarkt und zur Bewältigung von Auslastungsspitzen dienen.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Hohe Tarifbindung, Begrenzung der Leiharbeit auf Ausnahmen und landesfinanzierte Programme für Langzeitarbeitslose setzen auf Schutz der Beschäftigten und öffentliche Leistungen.

Flexible Arbeit fördern, Befristung im Landesdienst beenden

Die CDU will das Saarland zur Musterregion für flexible Arbeitszeiten und attraktive Arbeitgeber machen, um dem Mangel an Arbeitskräften zu begegnen. Im Landesdienst soll es keine Befristungen ohne Sachgrund mehr geben.

Die CDU will, dass Firmen im Saarland gute Arbeitgeber sind. Arbeitszeiten sollen flexibler werden. Gute Firmen bekommen ein Siegel. Beim Land soll es keine befristeten Verträge ohne Grund mehr geben.

Die CDU wirbt für die Verbindung von digitaler Arbeit von zu Hause, flexiblen Arbeitszeitmodellen und passender Personalentwicklung, geregelt in Betrieben und Tarifverträgen. Betriebliche Fort- und Weiterbildung und das Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ sollen weiter gefördert werden. Mit Sozialpartnern und Wirtschaft ist eine Unterstützungsoffensive geplant, dazu ein neues „Gütesiegel Arbeitgeber-Attraktivität“ mit klaren Prüfkriterien. Beratungs- und Förderangebote sollen stärker am praktischen Bedarf der Unternehmen ausgerichtet werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 12)
„Mit Blick auf unsere Vorbildfunktion wollen wir die sachgrundlose Befristung bei Beschäftigungsverhältnissen im Landesdienst abschaffen.“
Seite 12 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Wegfall sachgrundloser Befristungen im Landesdienst stärkt den Schutz von Beschäftigten, während die übrigen Maßnahmen auf freiwillige betriebliche und tarifliche Lösungen setzen.

Strategie gegen Einsamkeit entwickeln

Die CDU will die Lage beim Thema Einsamkeit im Saarland erheben und daraus eine umfassende Strategie ableiten. Ziel ist es, Ursachen vorbeugend anzugehen und alleinstehenden Menschen Lösungen zu zeigen.

Viele Menschen fühlen sich einsam. Das betrifft Junge und Alte. Die CDU will zuerst untersuchen, wie groß das Problem im Saarland ist. Dann will sie einen Plan dagegen machen. Es soll auch ein eigenes Zentrum zu dem Thema geben.

Nach dem Programm betrifft Einsamkeit jüngere wie ältere Menschen in Stadt und Land gleichermaßen. Zum Maßnahmenpaket gehört ein Landeskompetenzzentrum Einsamkeit. Außerdem sollen ehrenamtliche Kooperationsprojekte in den Kommunen gefördert werden. Digitale Möglichkeiten sollen helfen, dass Menschen lange selbstbestimmt zu Hause wohnen können.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Deswegen werden wir im Saarland eine Bestandsaufnahme zum Thema Einsamkeit durchführen und eine umfassende Strategie entwickeln“
Seite 56 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Koordinierungsstelle für soziales Ehrenamt schaffen

Die CDU will eine Koordinierungsstelle für das soziale Ehrenamt einrichten und Förderprogramme dafür ausbauen. Das Ehrenamt gilt dem Programm als Rückgrat des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Viele Menschen helfen freiwillig und ohne Bezahlung. Das nennt man Ehrenamt. Die CDU will eine Stelle schaffen, die diese Hilfe im sozialen Bereich besser abstimmt. Es soll auch mehr Fördergeld geben.

Nach dem Programm haben sich Ehrenamtliche in vielen Bereichen schon zusammengeschlossen, um Interessen zu bündeln und Erfahrungen auszutauschen. Im sozialen Bereich soll das durch eine eigene Koordinierungsstelle verbessert werden. Zusätzlich sollen Fördermöglichkeiten und Förderprogramme entwickelt und erweitert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 75)
„Um dies auch im sozialen Bereich zu verbessern, soll eine Koordinierungsstelle geschaffen sowie die Entwicklung und der Ausbau von Fördermöglichkeiten weiter vorangetrieben werden.“
Seite 75 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Arbeit für Menschen mit Behinderung ausbauen

Die CDU will deutlich mehr geförderte Arbeitsplätze in Inklusionsbetrieben schaffen und für Beschäftigung in regulären Unternehmen werben. Werkstätten und eigenständige Tagesförderstätten sollen ebenfalls ausgebaut werden.

Menschen mit Behinderung sollen leichter Arbeit finden. Die CDU will mehr geförderte Arbeitsplätze in Betrieben. Sie will auch Werkstätten und Tagesförderstätten ausbauen. Dort sollen Menschen auch Rente ansparen können.

Die Kampagne „Mich behindert nichts!“ des Inklusionsamtes soll weiterlaufen, und die Initiative Inklusion soll fortentwickelt werden. Bei Werkstätten unterstützt die CDU vielfältige und durchlässige Arbeitsplätze sowie eigene Angebote für Menschen mit seelischer Behinderung. Die Tagesförderstätten sollen eigenständig bleiben. Ein neues Modell soll die Bundesagentur für Arbeit an Organisation und Finanzierung beteiligen, damit dort Beschäftigte Rentenansprüche erwerben.

Originalzitat anzeigen (Seite 83)
„Unser klares Ziel ist daher der Ausbau der Förderung von Integrationsarbeitsplätzen in Inklusionsbetrieben und eine deutliche Steigerung der Anzahl dieser Arbeitsplätze.“
Seite 83 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr öffentliche Förderung für Arbeitsplätze und Einrichtungen bedeutet einen schrittweisen Ausbau staatlicher Leistungen.

  • Gesellschafteher progressiv

    Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben soll über den heutigen Stand hinaus erweitert werden.

Selbstständiges Leben im Alter und Generationendialog fördern

Die CDU will Unterstützungs- und Förderangebote entwickeln, damit ältere Menschen lange selbstständig in der eigenen Wohnung leben können. Virtuelle Mehrgenerationenhäuser sollen im ganzen Land entstehen und Jung und Alt online zusammenbringen.

Ältere Menschen sollen lange zu Hause leben können. Die CDU will dafür neue Hilfen schaffen. Im Internet soll es Treffpunkte für Jung und Alt geben. Dort lernen Menschen auch den Umgang mit digitalen Medien.

Als Leitfaden für die Angebote im Alter nennt das Programm den Masterplan „Aktives Alter und gesellschaftliche Teilhabe“. Virtuelle Mehrgenerationenhäuser gibt es laut CDU bereits in 18 Kommunen. Sie ergänzen die örtlichen Häuser unabhängig vom Standort und sollen digitale Fähigkeiten vermitteln. Den landesweiten Ausbau will die CDU zusammen mit der Landesmedienanstalt und dem Mediennetzwerk SaarLorLux umsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 86)
„Wir sorgen dafür, dass ältere Menschen möglichst lange ein unabhängiges und eigenverantwortliches Leben führen können und so lange wie möglich zu Hause leben können.“
Seite 86 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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