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CDU zu weiteren Themen

Aus dem Programm „Der Mensch im Mittelpunkt: Veränderungsagenda von CDU Saar und Tobias Hans – So geht Zukunft. Programm der CDU Saar für die Landtagswahl 2022“

Landtagswahl Saarland 2022, 27. März 2022Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Weitere Themen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Ehrenamt und Vereine stärker fördern

Die CDU will Vereine und ehrenamtlich Engagierte nach der Pandemie stärker unterstützen, vor allem bei der Gewinnung von Nachwuchs. Geplant sind dauerhafte Förderprogramme, steuerliche Erleichterungen, eine Beratungsagentur und eine Enquête-Kommission zum Ehrenamt.

Viele Vereine haben nach Corona zu wenig junge Mitglieder. Die CDU will den Vereinen helfen. Sie plant Werbung für die Jugend-Arbeit. Vereine sollen mehr mit Schulen zusammenarbeiten. Ehrenamtliche sollen weniger Steuern und weniger Bürokratie haben.

Mit den Fachverbänden soll eine Vereinsplattform Saarland entstehen, die Angebote jungen Menschen näherbringt. Die Förderprogramme im Landeshaushalt sollen verstetigt, Ehrenamtsnadel und Ehrenamtskarte häufiger eingesetzt werden. Die CDU tritt für steuerliche Erleichterungen ein, etwa eine höhere Übungsleiterpauschale, und erwägt dazu eine Initiative mit anderen Ländern. Die Task Force Ehrenamt soll zu einer professionellen Beratungsstelle werden, die auch Bürokratie abbaut. Unterstützt werden sollen zudem Seniorenbeauftragte, Seniorenbüros und Seniorenbeiräte; ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sollen für lokale Integrationsarbeit gewonnen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Deshalb wollen wir mit einer Werbe-Offensive die Jugendarbeit in den Vereinen unterstützen und die Schulkooperationen massiv ausbauen.“
Seite 55 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Breiten- und Schulsport stärken

Die CDU will den Breitensport im bisherigen Umfang weiter fördern und regt eine dritte Sportstunde an den Schulen an. Für Schwimmbäder soll es eine landesweite Planung geben. Das Programm sieht im Sport einen Wert für Gesundheit, Zusammenhalt und Integration.

Die CDU will den Sport in Vereinen weiter fördern. In der Schule soll es eine dritte Sportstunde geben. Für Schwimmbäder soll das Land einen Plan machen. Vereine und Schulen sollen mehr zusammenarbeiten.

Über die Sportplanungskommission soll weiterhin eine gute Sportinfrastruktur finanziert werden. Die dritte Sportstunde hält die CDU vor allem in Grundschulen für wichtig. Kooperationen von Vereinen mit Kindergärten und Schulen sollen wachsen, Schulsportwettkämpfe sollen Jugendliche zu mehr Bewegung anregen. Weil sich Schwimmbäder nicht kostendeckend betreiben lassen, verlangt das Programm eine Bedarfsplanung und Steuerung für das ganze Land.

Originalzitat anzeigen (Seite 61)
„wir regen daher die Einführung einer dritten Schulsportstunde an“
Seite 61 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Spitzensport und Olympia-Vorbereitungsstandort fördern

Die CDU will Spitzenvereine weiter finanziell unterstützen und die Hermann-Neuberger-Sportschule zum Vorbereitungsort für Olympiamannschaften ausbauen. Große Sportveranstaltungen sollen mit Landesgeld gefördert werden. Das Programm erwartet davon Vorteile für Image, Tourismus und regionale Wirtschaft.

Die CDU will Spitzen-Sport weiter mit Geld fördern. Die Hermann-Neuberger-Sportschule soll besser ausgestattet werden. Dort sollen sich Teams auf Olympia 2024 in Paris vorbereiten. Auch große Sport-Veranstaltungen sollen Geld vom Land bekommen.

Der Landesausschuss für Leistungssport soll Spitzenvereine weiter fördern, wobei gute Jugendarbeit ein Kriterium ist. Der Landessportverband soll Mittel aus dem Landeshaushalt erhalten, um die Sportschule für die Spiele 2024 in Paris herzurichten. Das Standortmarketing des Landes soll auch auf Sportgroßveranstaltungen zielen. Das Programm verweist auf das bestehende Netzwerk aus Olympiastützpunkt, Sportschule, sportmedizinischem und sportwissenschaftlichem Institut sowie dem Gymnasium am Rotenbühl.

Originalzitat anzeigen (Seite 61)
„Wir wollen den Landessportverband für das Saarland aus dem Landeshaushalt finanziell unterstützen, um gezielt unsere HNS fit zu machen“
Seite 61 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Landesmittel sollen zusätzlich in Sportstätten und Großveranstaltungen fließen, also mehr öffentliche Ausgaben.

Saartoto und Sportachtel als Förderquelle erhalten

Die CDU will die Förderung von Sport, Kultur und anderen gemeinnützigen Zwecken über Saartoto sichern. Online-Casinospiele sollen im Saarland nur über Saartoto und dessen Spielbank-Tochter angeboten werden. Das Sportachtel für den Landessportverband soll bleiben.

Saartoto gibt Geld für Sport, Kultur und andere gute Zwecke. Die CDU will, dass das so bleibt. Casino-Spiele im Internet soll nur Saartoto anbieten dürfen. Der Sport-Verband soll weiter seinen festen Anteil bekommen.

Die CDU bekennt sich zu den Regeln des Glücksspielstaatsvertrags 2021. Ein saarländisches Ausführungsgesetz soll festlegen, dass Online-Casinospiele an Saarland-Sporttoto und die Spielbank GmbH gebunden sind. Das Programm begründet dies mit Jugendschutz, Spielerschutz und Suchtvorbeugung sowie mit einer stärkeren finanziellen Grundlage für Saartoto. Das Sportachtel ist ein am Umsatz bemessener Anteil, der dem Landessportverband zufließt und Spitzen- wie Breitensport finanziert.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Die CDU Saar bekennt sich in diesem Zusammenhang insbesondere zur Beibehaltung des dem Landessportverband zufließenden sogenannten Sportachtels.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Online-Casinospiele sollen ausschließlich über die landeseigene Gesellschaft laufen statt über einen offenen Markt, was für mehr Staat steht.

Verbraucherzentrale weiter finanzieren, Stromsperren vermeiden

Die CDU will die Verbraucherzentrale des Saarlandes weiter mit Geld fördern, einschließlich ihrer digitalen Beratung. Auch die Stelle, an die sich von Stromsperren bedrohte Menschen wenden können, soll unterstützt bleiben. Ziel ist der Schutz vor Betrug, Fehlinformation und Schäden.

Die CDU will die Verbraucher-Zentrale weiter mit Geld fördern. Dort bekommen Menschen Beratung, auch online. Es gibt dort auch Hilfe, wenn der Strom abgestellt werden soll. Diese Hilfe soll bleiben.

Die Verbraucherpolitik soll vor falschen Informationen, betrügerischem Handeln sowie vor Schäden an Gesundheit und Vermögen schützen. Die Verbraucherzentrale gilt dem Programm als unabhängige Hilfe für eigenständige Entscheidungen. Die digitale Beratung wird als leicht zugängliches Angebot genannt. Die Melde- und Steuerungsstelle bei der Verbraucherzentrale soll helfen, Stromsperren abzuwenden.

Originalzitat anzeigen (Seite 64)
„werden wir die Arbeit der unabhängigen Verbraucherzentrale des Saarlandes auch in Zukunft weiter finanziell fördern“
Seite 64 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Grenzüberschreitende Internationale Bauausstellung anstoßen

Die CDU will das Projekt einer Internationalen Bauausstellung (IBA) für die Großregion fortführen und eine grenzüberschreitende IBA anstoßen. Sie sieht darin Chancen für Wirtschaft, Wissenschaft, Mobilität und Kultur.

Eine Internationale Bau-Ausstellung heißt kurz IBA. Dabei geht es um neue Ideen für Städte, Landschaft und Region. Die CDU will so ein Projekt gemeinsam mit den Nachbarn weiterführen. Sie erwartet davon Vorteile für Wirtschaft, Forschung, Verkehr und Kultur.

Eine IBA befasst sich laut Programm mit dem Wandel von Raum und Gesellschaft und bezieht Architektur, Städtebau, Landschafts- und Regionalplanung ein. Ein Werkstattlabor der htw saar hat in einem Beteiligungsprozess untersucht, wie ein solches Vorhaben in der Großregion machbar wäre. Daraus entstanden Ideen für eine nachhaltige Entwicklung der Grenzregion. Die CDU will das Projekt als eine Art Denkfabrik weiterführen.

Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„Eine Weiterführung dieses Projektes im Sinne eines „Think Tanks“ bietet dem Saarland und seinen Nachbarn erhebliche Chancen in Wirtschaft, Wissenschaft, Mobilität und Kultur.“
Seite 93 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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