Schutz sexueller Identität im Grundgesetz unterstützen
Die CDU Saar unterstützt, den Schutz vor Diskriminierung wegen der sexuellen Identität ins Grundgesetz aufzunehmen. Den Landesaktionsplan gegen Homo- und Transfeindlichkeit will sie auswerten, überarbeiten und fortschreiben.
Die CDU sagt: Niemand soll wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt werden. Im Saarland steht das schon in der Landes-Verfassung. Die CDU will, dass es auch im Grundgesetz steht. Der Plan des Landes gegen Feindlichkeit soll geprüft und erneuert werden.
Das Programm verweist darauf, dass die saarländische Verfassung das Merkmal der sexuellen Identität seit 2011 im Gleichbehandlungsartikel nennt, das Grundgesetz bisher aber nicht. Menschen sollen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität ohne Benachteiligung leben können. Eine Evaluierung soll Umsetzung und Wirkung des Landesaktionsplans prüfen. Auf dieser Grundlage soll der Plan angepasst werden.
Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Wir unterstützen daher auch den besonderen Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz.“Einordnung
- Gesellschafteher progressiv
Die CDU unterstützt, den Diskriminierungsschutz im Grundgesetz um die sexuelle Identität zu erweitern, und führt den Aktionsplan für Vielfalt fort, was die Gleichstellung schrittweise ausbaut.