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CDU zum Verkehr

Aus dem Programm „Der Mensch im Mittelpunkt: Veränderungsagenda von CDU Saar und Tobias Hans – So geht Zukunft. Programm der CDU Saar für die Landtagswahl 2022“

Landtagswahl Saarland 2022, 27. März 2022Original-PDF, 95 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 2 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Fernverkehrsanbindung verbessern, Flughafen erhalten

Die CDU will das Saarland besser an den nationalen und internationalen Fernverkehr anbinden, vor allem auf der Schiene. Außerdem soll der Flughafen Saarbrücken als Standortfaktor erhalten bleiben.

Das Saarland soll bessere Zug-Verbindungen bekommen. Es soll mehr direkte Züge in große Städte geben. Auch nach Luxemburg soll ein direkter Zug fahren. Der Flughafen Saarbrücken soll bleiben.

Genannt werden mehr Direktverbindungen auf den Strecken Paris–Saarbrücken–Frankfurt und Saarbrücken–Trier–Köln. Der Ausbau der Niedtalbahn soll vorangetrieben werden und eine direkte Verbindung von Saarbrücken nach Luxemburg ermöglichen. Davon soll auch der Raum Merzig, Mettlach und Saarlouis mit vielen Grenzgängern profitieren. Bei der Bundesregierung und den Partnern der Grenzregion soll um Geld geworben werden. Untersuchungen und Planungen sollen vorab fertig sein, damit nach einer Zusage rasch gebaut werden kann.

Originalzitat anzeigen (Seite 7)
„Das Saarland braucht eine deutlich verbesserte Anbindung an die nationalen und internationalen Fernverkehrsstrecken“
Seite 7 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Ortsdurchfahrten bei Sanierungen neu gestalten

Die CDU will Ortsdurchfahrten bei der Sanierung von Landesstraßen nicht nur technisch erneuern, sondern auch gestalterisch aufwerten. Nach Darstellung des Programms trägt starker Durchgangsverkehr zu Leerständen in den Ortskernen bei.

Viele Straßen führen mitten durch Orte. Die CDU will diese Straßen bei einer Sanierung schöner machen. Es soll mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger geben. Auch Bäume, Bänke und Lampen gehören dazu. Die CDU sagt: Viel Verkehr führt zu leeren Häusern im Ort.

Bei grundlegenden Sanierungen sollen Landesstraßen zusammen mit den Gemeinden an Rad- und Fußverkehr, Parken, Lärmschutz, Verkehrssicherheit und das Ortsbild angepasst werden, etwa durch Begrünung, Bänke und Beleuchtung. Beim Bund will die CDU erreichen, dass Bundesstraßen im Saarland ebenso behandelt werden. Die Kommunen sollen konzeptionelle Hilfe bei der Gestaltung ihrer öffentlichen Räume bekommen. Dazu soll ein Leitfaden samt Beispielen entstehen, an dem Hochschulen, Behörden, Verbände sowie die Stiftung Baukultur mitwirken.

Originalzitat anzeigen (Seite 18)
„Deshalb wollen wir Ortseinfahrten und -durchfahrten bei grundlegenden Sanierungen von Landesstraßen nicht nur rein technisch erneuern.“
Seite 18 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Schulwege im ganzen Land sicherer machen

Die CDU will Gefahren durch den Bring- und Abholverkehr von Eltern vor Schulen verringern. Verkehrsberuhigende Maßnahmen sollen landesweit ausgebaut werden. Zudem soll ein saarlandweiter Plan für den Schulbusverkehr entstehen.

Viele Eltern fahren ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Das kann gefährlich sein. Die CDU will den Verkehr vor Schulen ruhiger machen. Sie will auch bessere Schul-Busse im ganzen Land.

Das Programm sieht in sogenannten Elterntaxis eine Ursache für gefährliche Situationen und Unfälle. Bisherige Maßnahmen einzelner Schulen und Kommunen gebe es nicht überall. Genannt werden Halteverbote vor Schuleingängen, Schulwegepläne an allen Schulen, längere Grünphasen an Ampeln und leichter einzurichtende Zebrastreifen. Ein landesweiter ÖPNV-Plan soll sinnvoll getaktete Schulbusnetze und eine Sicherheitsprüfung der Haltestellen enthalten.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„die erleichterte Errichtung von Fußgängerüberwegen und weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen vor Schulen wollen wir weiter intensiv unterstützen und weiter ausbauen.“
Seite 43 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Lärmschutz an der Saarbrücker Stadtautobahn

Die CDU will entlang der Stadtautobahn in Saarbrücken eine Lärmschutzwand errichten und lärmarmen Straßenbelag einsetzen. Nach Darstellung des Programms mindern die Belastungen durch die Autobahn Lebensqualität und Attraktivität der Innenstadt.

Die CDU will an der Stadtautobahn in Saarbrücken eine Lärmschutz-Wand bauen. Die Straße soll einen leiseren Belag bekommen. So soll es in der Innenstadt ruhiger werden.

Die Wand soll von Bischmisheim bis Burbach reichen und teils aus Glas bestehen, teils begrünt sein. Außerdem ist sogenannter Flüsterasphalt vorgesehen, also ein Belag, der Rollgeräusche verringert. Das Programm bezeichnet dies als realistischen Lösungsansatz für die Lage der Autobahn direkt an der Saar.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Wir wollen eine teilweise gläserne und teilweise begrünte Lärmschutzwand von Bischmisheim bis nach Burbach und sorgen für den zeitgemäßen Einsatz von sogenanntem „Flüsterasphalt“.“
Seite 60 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Straßen sanieren und Brückenplanung beschleunigen

Die CDU will das bestehende Straßennetz erhalten und sanieren und nur wenige Neubauten verwirklichen, darunter die Nordsaarlandstraße. Für den Ersatz maroder Brücken sollen einfachere Genehmigungsregeln gelten als für neue Straßen.

Die CDU will Straßen und Brücken im Saarland reparieren. Neue Straßen soll es nur wenige geben. Die Nordsaarlandstraße soll fertig werden. Kaputte Brücken sollen schneller ersetzt werden können. Dafür soll der Bund die Regeln ändern.

Das Programm verweist auf Vollsperrungen maroder Brücken, die den Wert eines leistungsfähigen Netzes für Wirtschaft und Pendler gezeigt hätten. Beim Bund, der allein für die Autobahnen zuständig ist, will sich die CDU für Erhalt und Sanierung einsetzen. Neubauten sollen unter anderem die Entwicklung des ländlichen Raums unterstützen. Weil das Planungsrecht auf neue Verkehrswege zugeschnitten sei, dauere der Ersatz bestehender Brücken zu lange. Die Bundesregierung soll deshalb Vorschläge für eigene Maßstäbe bei der Planfeststellung von Sanierungen vorlegen.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Deshalb werden wir die vorhandene, gute Straßeninfrastruktur im Saarland erhalten und sanieren.“
Seite 72 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

ÖPNV ausbauen und 365-Euro-Ticket anstreben

Die CDU will Busse und Bahnen so attraktiv machen, dass der Umstieg vom Auto leichter fällt. Dazu gehören ein besseres Angebot mit gutem Takt, der Ausbau der Saarbahn, Umsteigepunkte mit Stellplätzen und auf längere Sicht ein Jahresticket für 365 Euro.

Die CDU will Bus und Bahn besser machen. Es sollen mehr Fahrten zu festen Zeiten fahren. Die Saarbahn soll neue Strecken bekommen. Später soll ein Jahres-Ticket 365 Euro kosten. Fahrräder sollen kostenlos im Zug mitfahren dürfen.

Zuerst soll das Angebot wachsen, damit der Preis nicht das einzige Argument ist. Der Fahrplan im Land soll sich am Deutschlandtakt und am Fernverkehr ausrichten. Die Saarbahn soll auf weiteren Strecken fahren, etwa von Saarbrücken über Fürstenhausen nach Großrosseln. Das Semesterticket für Studierende soll bestehen bleiben. Knotenpunkte sollen genügend Pkw- und Fahrradstellplätze sowie Ladestationen erhalten; über die kostenlose Fahrradmitnahme auch zu Stoßzeiten will die CDU mit den Zugbetreibern nachverhandeln. Park-and-Ride-Plätze und Fahrgemeinschaften sollen gefördert und mit dem Nahverkehr verknüpft werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 72)
„Auch die Einführung eines 365€-Jahrestickets sowie eines entsprechend preisreduzierten Monatstickets streben wir perspektivisch an.“
Seite 72 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ausbau des Angebots und vergünstigte Tickets bedeuten mehr öffentliche Leistungen und Ausgaben für den Nahverkehr.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Ein besseres und günstigeres Nahverkehrsangebot soll den Umstieg vom Auto erleichtern, ohne den Autoverkehr einzuschränken.

Digitale Mobilitätsplattform und e-Tarif für den ÖPNV

Die CDU will eine digitale Plattform, auf der sich alle Mobilitätsangebote planen, buchen und bezahlen lassen. Anonymisierte Bewegungsdaten sollen helfen, das Angebot am Bedarf auszurichten, und ein e-Tarif mit automatischem Ein- und Auschecken soll geprüft werden.

Die CDU will eine App für alle Verkehrs-Mittel. Dort kann man Fahrten planen, buchen und bezahlen. Das Handy soll später selbst das richtige Ticket kaufen können. In allen Bahnen soll es gutes WLAN geben. Daten ohne Namen sollen zeigen, wo viele Menschen fahren.

Über offene Daten sollen auch überregionale Angebote an die Plattform angeschlossen werden. Vorgesehen sind digitale Anzeigen an Haltestellen und Echtzeitdaten zum Standort von Bussen und Straßenbahnen. Für stabiles WLAN in sämtlichen Bahnen will die CDU ein Konzept erstellen, auch damit Berufstätige unterwegs arbeiten können. Aus freiwillig bereitgestellten GPS-Daten von Smartphones sollen stark genutzte Strecken und Zeiten abgelesen werden; den Datenschutz nennt das Programm dabei ein wichtiges Anliegen. Das Problem der „letzten Meile“ sollen alle Verantwortlichen gemeinsam angehen.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Die Einführung einer Plattform-Lösung, auf der auch das vorhandene Mobilitätsangebot übergreifend gebündelt wird, ist für uns überfällig“
Seite 73 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Radwegenetz für den Alltagsverkehr ausbauen

Die CDU will das Radwegenetz rasch erweitern, vor allem für Wege zum Einkaufen und zur Arbeit. Sie will prüfen, wo Radschnellwege sinnvoll sind, und die Sicherheit für Radfahrende verbessern.

Viele Menschen fahren mit dem Rad oder E-Bike. Die CDU will mehr Radwege bauen. Die Wege sollen für den Alltag gut sein, zum Beispiel für den Weg zur Arbeit. Radfahren soll sicherer werden. Dafür soll es Markierungen und Licht geben.

Das Programm sieht im Fahrrad dank der E-Bikes eine schnelle, günstige und klimafreundliche Alternative zum Auto. Geprüft werden soll, an welchen Stellen im Saarland Radschnellwege in Frage kommen. Innerhalb und außerhalb von Ortschaften sollen Markierungen, Beleuchtung und eine übersichtliche Verkehrsführung für mehr Sicherheit sorgen.

Originalzitat anzeigen (Seite 73)
„Deshalb wollen wir das bestehende Radwegenetz gerade im Hinblick auf Alltagsradverkehr (wie Einkaufen und Weg zur Arbeitsstelle) zügig ausbauen und prüfen, wo der Bau von Radschnellwegen im Saarland sinnvoll wäre.“
Seite 73 im Original

Einordnung

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Mehr und sicherere Radwege sollen das Fahrrad als klimafreundliche Alternative zum Auto im Alltag stärken.

Mobilitätskonzept für die Großregion entwickeln

Die CDU will ein gemeinsames Mobilitätskonzept für die Großregion erarbeiten. Die Verkehrsbetriebe sollen enger zusammenarbeiten und ihre Angebote zu attraktiven Preisen verknüpfen, damit Bus und Bahn eine Alternative zum Auto werden.

Viele Menschen fahren jeden Tag über die Grenze. Bus und Bahn sind dort oft nicht gut genug. Die CDU will einen gemeinsamen Verkehrs-Plan für die ganze Region machen. Die Verkehrs-Betriebe sollen besser zusammenarbeiten. Die Preise sollen attraktiv sein.

Das Programm nennt fehlende Infrastruktur und einen wenig attraktiven Nahverkehr als Hindernisse für den Weg zur Arbeit, zu Familie und Freunden. Kern des Konzepts ist eine funktionierende Kooperationsstruktur der Verkehrsunternehmen. Dafür hält die CDU eine passende technische Infrastruktur und abgestimmte Transportangebote für nötig.

Originalzitat anzeigen (Seite 93)
„Wir entwickeln daher ein interregionales Mobilitätskonzept für die Großregion.“
Seite 93 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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