Autoindustrie und Verbrennungsmotor erhalten
Die AfD will das Saarland als Autostandort erhalten und lehnt Fahrverbote für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor ab. Alle Antriebsarten sollen gleichermaßen gefördert werden, auch Verbrenner und Diesel. Vorgaben, die die Partei als ideologisch und überzogen ansieht, gefährden aus ihrer Sicht Arbeitsplätze.
Die AfD will die Auto-Industrie im Saarland erhalten. Sie ist gegen Fahr-Verbote für Autos mit Benzin- oder Diesel-Motor. Der Staat soll alle Arten von Antrieben fördern. Die Partei sagt: Strenge Vorgaben gefährden viele Arbeitsplätze.
Das Programm verweist auf rund 44.000 Beschäftigte im saarländischen Fahrzeugbau und etwa 260 Unternehmen mit rund 17 Milliarden Euro Jahresumsatz. Die AfD verlangt ein Bekenntnis zum Auto als individuellem Verkehrsmittel und zum deutschen Autostandort. Die Förderung soll technologieoffen sein und die Weiterentwicklung von Verbrenner und Diesel einschließen. Eine Chance sieht die Partei im autonomen Fahren, weil deutsche Firmen dort knapp 60 Prozent der wichtigen Patente halten.
Originalzitat anzeigen (Seite 25)
„Die AfD fordert ein Bekenntnis zur individuellen Mobilität, zum Automobilstandort Deutschland und gegen Fahrverbote für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren.“Einordnung
- Klimaeher Wachstum zuerst
Der Punkt lehnt Fahrverbote für Verbrenner ab und will den Verbrennungsmotor weiter fördern, stellt also Industrie und Arbeitsplätze vor strengere Klimavorgaben.