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AfD zu Gleichstellung und Vielfalt

Aus dem Programm „Heimat ist wählbar! Wahlprogramm der AfD Saarland zur Landtagswahl 2022“

Landtagswahl Saarland 2022, 27. März 2022Original-PDF, 102 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gleichstellung und Vielfalt

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ (+1,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 0 ausgewogen, 2 eher konservativ, 1 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kinderrechte im Grundgesetz und Gender-Konzepte ablehnen

Die AfD will, dass die Erziehung Sache der Eltern bleibt, und lehnt deshalb die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ab. Ebenso wendet sie sich gegen das, was sie als Gender-Ideologie bezeichnet, und will am traditionellen Familienbild festhalten.

Die AfD sagt: Eltern sollen ihre Kinder erziehen, nicht der Staat. Sie will keine eigenen Kinder-Rechte im Grundgesetz. Sie ist gegen neue Vorstellungen von Geschlecht. Die AfD will die Familie aus Vater, Mutter und Kindern bewahren.

Aus Sicht des Programms würden Kinderrechte in der Verfassung das Erziehungsrecht von Müttern und Vätern schwächen und dem Staat mehr Einfluss geben. Die Partei lehnt zudem ab, was sie als Auflösung natürlicher Geschlechter und als gezielten Abbau der herkömmlichen Familie beschreibt. Sie verweist auf die UN-Kinderrechtskonvention, nach der Kinder grundsätzlich bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen sollen.

Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Die von der Gender-Ideologie betriebene Auflösung der natürlichen Geschlechter und die bewusste Dekonstruktion der traditionellen Familie lehnen wir ab.“
Seite 22 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Der heutige Stand ohne Kinderrechte im Grundgesetz wird gegen eine diskutierte Änderung verteidigt und das traditionelle Familien- und Geschlechterbild betont.

Gleichstellungspolitik als staatliche Lenkung ablehnen

Die AfD bekennt sich zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern nach Artikel 3 des Grundgesetzes. Eine Gleichstellungspolitik, die aus ihrer Sicht Unterschiede zwischen den Geschlechtern leugnet, lehnt sie ab. Der Staat soll nicht steuern, wie Frauen und Männer ihr Leben und ihre Familienaufgaben gestalten.

Die AfD sagt: Frauen und Männer haben die gleichen Rechte. Sie lehnt aber die heutige Gleichstellungs-Politik ab. Sie meint: Diese Politik will Frauen und Männer gleich machen. Der Staat soll sich nicht einmischen. Eltern sollen selbst entscheiden, wer welche Aufgaben in der Familie übernimmt.

Das Programm unterscheidet zwischen Gleichberechtigung, die es unterstützt, und einer als „Gleichmacherei“ bezeichneten Gleichstellungspolitik. Diese negiere nach Ansicht der AfD letztlich die Verschiedenheit der Geschlechter. Die Auflösung traditioneller Rollenbilder, die sie Linken und Grünen zuschreibt, nennt sie bevormundend. Wie Mütter und Väter Aufgaben in der Familie aufteilen, soll allein deren Sache sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 86)
„Gleichzeitig lehnen wir eine ideologisch motivierte Gleichstellungspolitik ab, die nicht auf Gleichberechtigung, sondern auf Gleichmacherei abzielt“
Seite 86 im Original

Einordnung

  • Gesellschafteher konservativ

    Die AfD will aktive Gleichstellungspolitik zurückdrängen und traditionelle Rollenbilder vor staatlicher Einflussnahme bewahren, ohne eine konkrete Regelung abzuschaffen.

Frauenquoten grundsätzlich ablehnen

Die AfD lehnt Frauenquoten in Politik und Wirtschaft grundsätzlich ab. Aus ihrer Sicht greifen sie in Freiheitsrechte ein und führen zu neuer Benachteiligung. Über Aufgaben und Posten sollen Eignung und Leistung entscheiden, nicht das Geschlecht.

Die AfD ist gegen Frauen-Quoten. Eine Quote legt fest, wie viele Posten an Frauen gehen müssen. Die AfD sagt: Das benachteiligt andere Menschen. Wichtig sollen nur Können und Leistung sein.

Das Programm bezieht die Ablehnung auf Quoten in Politik und Wirtschaft. Die AfD sieht darin einen tiefen Eingriff in Freiheitsrechte. Anstelle einer staatlich vorgegebenen Gleichstellungspolitik verlangt sie Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Freiheit für beide Geschlechter. Maßstab bei der Vergabe von Funktionen sollen Eignung und Leistung sein.

Originalzitat anzeigen (Seite 87)
„Frauenquoten in Politik und Wirtschaft greifen tief in Freiheitsrechte ein und schaffen neue Diskriminierungen. Wir lehnen sie daher grundsätzlich ab.“
Seite 87 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftdeutlich konservativ

    Die grundsätzliche Ablehnung von Frauenquoten richtet sich gegen bestehende gesetzliche Gleichstellungsregeln und würde diese zurücknehmen.

Was sagen die anderen Parteien zu Gleichstellung und Vielfalt?

Alle Programme im Saarland im Vergleich