Kinderrechte im Grundgesetz und Gender-Konzepte ablehnen
Die AfD will, dass die Erziehung Sache der Eltern bleibt, und lehnt deshalb die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ab. Ebenso wendet sie sich gegen das, was sie als Gender-Ideologie bezeichnet, und will am traditionellen Familienbild festhalten.
Die AfD sagt: Eltern sollen ihre Kinder erziehen, nicht der Staat. Sie will keine eigenen Kinder-Rechte im Grundgesetz. Sie ist gegen neue Vorstellungen von Geschlecht. Die AfD will die Familie aus Vater, Mutter und Kindern bewahren.
Aus Sicht des Programms würden Kinderrechte in der Verfassung das Erziehungsrecht von Müttern und Vätern schwächen und dem Staat mehr Einfluss geben. Die Partei lehnt zudem ab, was sie als Auflösung natürlicher Geschlechter und als gezielten Abbau der herkömmlichen Familie beschreibt. Sie verweist auf die UN-Kinderrechtskonvention, nach der Kinder grundsätzlich bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen sollen.
Originalzitat anzeigen (Seite 22)
„Die von der Gender-Ideologie betriebene Auflösung der natürlichen Geschlechter und die bewusste Dekonstruktion der traditionellen Familie lehnen wir ab.“Einordnung
- Gesellschafteher konservativ
Der heutige Stand ohne Kinderrechte im Grundgesetz wird gegen eine diskutierte Änderung verteidigt und das traditionelle Familien- und Geschlechterbild betont.