Sozialleistungen an Mindestbeitragszeit knüpfen
Die AfD will Leistungen der Sozialversicherungen nur gewähren, wenn zuvor eine Mindestzeit Beiträge gezahlt wurde. Schutzsuchende Ausländer sollen sich nach dem Programm der Hilfe würdig zeigen und andernfalls sofort abgeschoben werden. Eine gesamteuropäische Sozialversicherung lehnt die Partei ab.
Die AfD will Regeln für die Sozial-Versicherung ändern. Nur wer lange genug eingezahlt hat, soll Leistungen bekommen. Ausländer, die Schutz suchen, sollen sich an Regeln halten. Sonst will die AfD sie abschieben. Eine gemeinsame Sozial-Versicherung für ganz Europa lehnt die AfD ab.
Hilfe für Menschen in Not und für Katastrophenopfer nennt das Programm selbstverständlich, sie dürfe aber die Leistungsfähigkeit Deutschlands nicht gefährden. Wer dauerhaft zur Gemeinschaft gehören will, soll sich integrieren und den Unterhalt für sich und seine Familie selbst aufbringen können. Die soziale Marktwirtschaft braucht aus Sicht der AfD einen nationalen Rahmen. Europaweite Sozialversicherungen gingen nach ihrer Auffassung zulasten deutscher Beitragszahler. Politiker, die mit öffentlichem Geld massiv unsparsam umgehen, sollen persönlich Konsequenzen tragen.
Originalzitat anzeigen (Seite 91)
„Die Leistungen der Sozialversicherungen sollen nur dann zur Verfügung stehen, wenn eine Mindestbeitragszahlungsdauer vorliegt.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Eine Mindestbeitragszeit als Bedingung schränkt den Zugang zu Leistungen der Sozialversicherung gegenüber heute ein.
- Europaeher weniger EU
Die AfD verteidigt die nationale Zuständigkeit für Sozialversicherungen gegen eine diskutierte europäische Lösung.
- Migrationeher restriktiv
Sofortige Abschiebung bei Fehlverhalten und strengere Bedingungen für dauerhaften Aufenthalt verschärfen die heutigen Regeln.