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CDU zu Demokratie und Staat

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Demokratie und Staat

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst (+2), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 1 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Europaausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Verpflichtendes Gesellschaftsjahr einführen

Die CDU will über den Bundesrat erreichen, dass ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr eingeführt wird. Das Vorhaben steht im Programm im Zusammenhang mit Bundeswehr und Sicherheitsvorsorge.

Die CDU will ein Gesellschafts-Jahr als Pflicht. Das ist ein Jahr Dienst für die Gemeinschaft. Dafür will die CDU einen Antrag im Bundesrat stellen. Der Bundesrat ist die Vertretung der Bundesländer.

Das Land Rheinland-Pfalz soll eine Initiative im Bundesrat starten, also in der Länderkammer, die an der Bundesgesetzgebung mitwirkt. Ziel ist ein Pflichtjahr im Dienst der Gesellschaft. Das Programm nennt das Vorhaben zusammen mit der Stärkung der Bundeswehr und der Vorsorge für Ernst- und Katastrophenfälle.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Zudem setzen wir uns mit einer Bundesratsinitiative für die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres ein.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

    Ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr wäre eine neue staatliche Dienstpflicht, die es heute nicht gibt.

Staatssekretär für Sport und Ehrenamt einführen

Die CDU will in der Staatskanzlei erstmals einen Staatssekretär für Sport und Ehrenamt einsetzen. Beide Bereiche sollen so im Zentrum der Regierung vertreten und über die Ressorts hinweg koordiniert werden.

Die CDU will einen neuen Posten in der Regierung schaffen. Ein Staatssekretär soll sich um Sport und Ehrenamt kümmern. Ein Staatssekretär ist ein hoher Beamter in der Regierung. Er soll Ansprechpartner für Vereine und Gemeinden sein.

Der Staatssekretär soll den Sport-Pakt vorantreiben. Zusammen mit den drei regionalen Sportbünden und dem Landessportbund soll er zentrale Anlaufstelle für Verbände, Vereine und Kommunen sein. Die CDU erwartet davon schnellere und einheitlichere sportpolitische Entscheidungen.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„werden wir erstmals einen Staatssekretär für Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei einführen“
Seite 42 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Bürokratie abbauen und Digitalisierung bündeln

Die CDU will Bürokratieabbau und Digitalisierung zusammen angehen und die Verwaltung als Dienstleister ausrichten. Vorschriften sollen überprüft, gestrichen oder vereinfacht werden, und die Zuständigkeit für Digitales soll an einer Stelle der Landesregierung liegen.

Die CDU will weniger Regeln und Papierkram. Alte Regeln sollen überprüft und gestrichen werden. Bürger und Firmen können lästige Regeln online melden. Eine einzige Stelle in der Regierung soll sich um Digitales kümmern. Der Staat soll den Menschen mehr vertrauen.

Das Programm nennt vier Säulen: neue Regeln nur, wenn sie nötig und digital umsetzbar sind; Ermessensspielräume zugunsten von Bürgern und Unternehmen nutzen; bestehende Vorschriften von Beginn an systematisch prüfen; durchgehend digitale Abläufe samt Digitalcheck für jedes neue Gesetz. Ein landesweites Meldeportal soll Hinweise auf bürokratische Hürden sammeln, die ausgewertet werden. Einzelne neue Gesetze sollen testweise ein Ablaufdatum bekommen. Auf Goldplating, also das Übererfüllen von Vorgaben der EU und des Bundes, will die CDU verzichten. Sie setzt auf weniger Kontrollen und mehr Eigenverantwortung.

Originalzitat anzeigen (Seite 59)
„Belastende oder überholte Vorschriften werden abgeschafft oder vereinfacht.“
Seite 59 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Weniger Vorschriften, weniger Kontrollen und der Verzicht auf zusätzliche Landesauflagen verringern schrittweise die Regulierung für Unternehmen.

  • Europaausgewogen

    EU-Vorgaben sollen umgesetzt, aber nicht übererfüllt werden, was die Zuständigkeiten der EU unberührt lässt.

Genehmigungen per Landesgesetz beschleunigen

Die CDU plant ein Landesbeschleunigungsgesetz mit festen Fristen für alle Verfahren. Entscheidet eine Behörde nicht rechtzeitig, soll die Genehmigung automatisch als erteilt gelten.

Die CDU will Genehmigungen schneller machen. Behörden bekommen feste Fristen. Entscheidet eine Behörde zu spät, gilt der Antrag als erlaubt. Jeder soll online sehen, wie weit sein Antrag ist. Auch öffentliche Aufträge sollen einfacher vergeben werden.

Vorgesehen sind verbindliche Bearbeitungszeiten, mehr Personal an entscheidenden Stellen und Pilotprojekte für schnellere Verfahren bei Wohnen, Energie und Infrastruktur. Genehmigungsschritte sollen gleichzeitig statt hintereinander ablaufen, und für Großprojekte soll es zentrale Genehmigungsstellen geben. Im Bundesrat will die CDU Änderungen beim Verbandsklagerecht mittragen. Antragsteller sollen online den Stand und die zuständige Person sehen können. Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen höhere Schwellenwerte und weniger Formvorgaben gelten. Die Beurteilungskriterien im öffentlichen Dienst sollen so geändert werden, dass sie Entscheidungsfreude belohnen.

Originalzitat anzeigen (Seite 60)
„Wenn Behörden nicht rechtzeitig entscheiden, gilt die Genehmigung als erteilt (Genehmigungsfiktion).“
Seite 60 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Genehmigungsfiktion, höhere Vergabeschwellen und Änderungen beim Verbandsklagerecht senken regulatorische Hürden für Bau- und Investitionsvorhaben.

Öffentlichen Dienst attraktiver machen

Die CDU will mit einer Fachkräfteoffensive mehr Personal für den öffentlichen Dienst gewinnen und halten. Bezahlung und Arbeitsbedingungen sollen besser werden, damit Bewerber sich nicht für andere Länder, den Bund oder die Privatwirtschaft entscheiden.

Dem Staat fehlen Fachleute. Die CDU will den öffentlichen Dienst deshalb besser machen. Beamte und Angestellte sollen bessere Bedingungen bekommen. Die Bezahlung soll mit anderen Ländern mithalten. Eine neue Stelle in der Staatskanzlei kümmert sich um das Personal.

Eine Stabsstelle in der Staatskanzlei soll sich über alle Ressorts hinweg um Gewinnung, Bindung und Entwicklung von Fachkräften kümmern. Die Kostendämpfungspauschale, ein Eigenanteil von Beamten bei der Beihilfe, soll entfallen. Zulagen wie die Polizeizulage sollen bei der Pension mitzählen. Bei Besoldung, Einstiegsämtern und Aufstiegschancen will die CDU zu anderen Ländern aufschließen. Hinzu kommen flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten, eine moderne Führungskultur und ein Job-Rad für alle Beschäftigten.

Originalzitat anzeigen (Seite 62)
„Gleichzeitig werden wir die Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst für Beamtinnen und Beamte wie auch für Tarifbeschäftigte spürbar verbessern.“
Seite 62 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Höhere Besoldung, pensionswirksame Zulagen und der Wegfall eines Eigenanteils erhöhen die staatlichen Personalausgaben.

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