Zum Inhalt springen
parteiprogramm

CDU zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Wahlprogramm zur Landtagswahl 2026: Unser Plan für ein Land, das funktioniert.“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 64 SeitenAnalyse vom 3. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 1 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 0 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 0 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kulturfördergesetz und freien Museumseintritt für Junge einführen

Die CDU will die Kulturförderung per Gesetz verlässlich und planbar machen und Verfahren vereinfachen. Wer jünger als 21 Jahre ist, soll staatliche Museen und Denkmäler ohne Eintritt besuchen können.

Die CDU will ein Gesetz für die Förderung von Kultur. Kultur-Einrichtungen sollen besser planen können. Anträge sollen einfacher werden. Junge Menschen unter 21 Jahren sollen in staatlichen Museen keinen Eintritt zahlen.

Die Förderung soll einfacher und mit weniger Bürokratie ablaufen, vor allem für ehrenamtliche Initiativen und kleine Einrichtungen. Vorgesehen sind regionale Kulturförderpläne und eine langfristige Finanzierung, um die kulturelle Vielfalt zu erhalten. Kultur soll in Städten wie auf dem Land gestärkt und allen zugänglich werden. Das Programm begründet dies mit der Bedeutung von Theatern, Museen, Vereinen und Festivals für Gemeinschaft und Identität.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„Dazu führen wir ein Kulturfördergesetz ein, das Planungssicherheit und verlässliche Förderung schafft.“
Seite 41 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Gesetzlich abgesicherte Kulturförderung und kostenloser Eintritt für Jüngere erweitern öffentliche Leistungen.

Vereinsfeste bei GEMA und Auflagen entlasten

Die CDU will einen Pauschalvertrag mit der GEMA schließen, damit gemeinnützige Vereine und nicht kommerzielle Veranstaltungen weniger Lizenzgebühren für Musik zahlen. Zudem sollen die neuen Regeln für Großveranstaltungen im Polizei- und Ordnungsbehördengesetz überprüft und angepasst werden.

Vereine müssen Geld an die GEMA zahlen, wenn sie Musik spielen. Die GEMA sammelt Geld für Musiker ein. Die CDU will, dass das Land einen Vertrag mit der GEMA macht. Dann zahlen Vereine weniger. Auch die Regeln für große Feste will die CDU prüfen.

Nach Darstellung des Programms belasten die GEMA-Gebühren viele Vereine so stark, dass Veranstaltungen eingeschränkt oder abgesagt werden. Der Pauschalvertrag soll sich an anderen Bundesländern orientieren. Die Vorschriften zu Großveranstaltungen will die CDU kurzfristig evaluieren und so ändern, dass Feste weiter planbar bleiben. Sicherheit der Besucher und Interessen der Veranstalter sollen dabei ausgeglichen werden. Brauchtum, Musik, Feste und Dialekte sieht die CDU als Teil der Landesidentität.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Pauschalvertrag mit der GEMA abschließen, um gemeinnützige Vereine und nicht kommerzielle Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz von übermäßigen Lizenzgebühren zu entlasten“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst

    Die neuen Sicherheitsregeln für Großveranstaltungen im Polizei- und Ordnungsrecht sollen zugunsten der Veranstalter angepasst werden, was Auflagen schrittweise lockert.

Rundfunkbeitrag stabil halten, Medienstandort stärken

Die CDU will das duale System aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk erhalten und weiterentwickeln. Der Rundfunkbeitrag soll stabil bleiben; Erhöhungen sollen durch Reformen und Kooperationen der Sender vermieden werden.

Es gibt öffentliche und private Sender. Die CDU will beide behalten. Der Rundfunk-Beitrag soll nicht steigen. Die öffentlichen Sender sollen sparsamer arbeiten. Rheinland-Pfalz soll ein wichtiger Ort für Medien bleiben.

Vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk erwartet die CDU, dass er sich auf seinen verfassungsrechtlichen Auftrag konzentriert sowie wirtschaftlich und transparent arbeitet. Effizienzgewinne, Strukturreformen und Zusammenarbeit der Anstalten sollen Beitragserhöhungen verhindern. Den Medienstandort mit dem Sitz des ZDF will die Partei gegen einen weiteren Bedeutungsverlust sichern. Dazu zählt sie verlässliche Medienpolitik, Zusammenarbeit der Länder und die Förderung von Innovation, Ausbildung und Nachwuchs.

Originalzitat anzeigen (Seite 45)
„Der Rundfunkbeitrag muss für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleiben. Wir werden uns für Beitragsstabilität und einen verantwortungsvollen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln einsetzen.“
Seite 45 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Beitragserhöhungen sollen durch Einsparungen und Strukturreformen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk verhindert werden, was Abgaben begrenzt und Ausgabendisziplin betont.

Was sagen die anderen Parteien zu Kultur und Medien?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich