Hürden für Volks- und Bürgerentscheide senken
Die AfD will direkte Demokratie im Land und in den Kommunen erleichtern. Für Volksbegehren sollen weniger Unterschriften nötig sein, und auch Finanzfragen sollen zur Abstimmung stehen dürfen. Nach Darstellung des Programms kann so jeder Bürger unmittelbar auf die Politik einwirken.
Die AfD will mehr Abstimmungen durch die Bürger möglich machen. Dafür sollen weniger Unterschriften nötig sein. Die Bürger sollen auch über Geld-Fragen abstimmen dürfen. Das soll im Land und in den Gemeinden gelten.
Für ein Volksbegehren sollen statt 300.000 Unterschriften künftig 3 Prozent der Stimmberechtigten genügen, das sind laut Programm rund 91.300. Die Frist soll von zwei auf drei Monate steigen. Das Verbot, über Finanzfragen und Abgabengesetze abzustimmen, soll entfallen. Auf kommunaler Ebene will die AfD die Hürden für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide ebenfalls senken und die formalen Anforderungen leichter erfüllbar machen. Das Programm verweist dort auf Quoren von 5 bis 9 Prozent und auf zahlreiche Themenverbote, etwa zu Haushalts- und Bauleitplänen.
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„Die AfD setzt sich dafür ein, die restriktiven Voraussetzungen für direkte Demokratie in Rheinland-Pfalz zu senken.“Einordnung
Dieser Punkt berührt keine der Achsen.