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parteiprogramm

CDU zu Gesundheit und Pflege

Aus dem Programm „Dein Land kann's besser.“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Gesundheit und Pflege

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 4 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Gesundheitsversorgung im ganzen Land sichern

Die CDU will, dass Kliniken, Hausärzte und Fachärzte in allen Teilen Brandenburgs erreichbar sind, nicht nur in Städten und im Berliner Umland. Dazu sollen Krankenhäuser, Praxen und Apotheken auf dem Land enger zusammenarbeiten und Prävention, Gesundheit und Pflege gemeinsam geplant werden.

Ärzte und Kliniken soll es überall in Brandenburg geben. Auch auf dem Land. Die CDU will das mit Kreisen, Gemeinden und Kranken-Kassen erreichen. Krankenhäuser, Praxen und Apotheken sollen besser zusammenarbeiten. Gemeinde-Schwestern sollen alte und kranke Menschen auf dem Land betreuen.

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sollen gestärkt und ausgebaut werden, Unter- und Überversorgung soll nach einer Bedarfsmessung ausgeglichen werden. Gemeindeschwestern sollen chronisch kranke und ältere Menschen auf dem Land versorgen und Hausärzte entlasten; die Ausbildung von Familienhebammen und neuer akademischer Pflegeberufe wie der Advanced Practice Nurse soll gefördert werden. E-Health und Telemedizin sollen ausgebaut werden, etwa um doppelte Untersuchungen zu vermeiden. Das Land soll Studiengänge für Pharmazie und Zahnmedizin einführen. Geplant sind zudem Förderregionen für innovative und digitale Ansätze sowie Modellprojekte für eine wohnortnahe, vernetzte Versorgung.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Krankenhäuser, Haus- und Fachärzte müssen überall im Land Brandenburg verfügbar sein, nicht nur in großen Städten oder im Berliner Umland.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die CDU will öffentliche Versorgungsstrukturen wie MVZ, Gemeindeschwestern und neue Studiengänge ausbauen, was die staatliche Rolle in der Versorgung stärkt.

Alle Krankenhausstandorte erhalten

Die CDU will alle Klinikstandorte in Brandenburg erhalten und lehnt es ab, dass der Bund Veränderungen der Krankenhauslandschaft per Gesetz erzwingt. Die Krankenhausplanung soll aus ihrer Sicht Sache des Landes bleiben.

Kein Krankenhaus in Brandenburg soll schließen. Der Bund soll keine Änderungen per Gesetz erzwingen. Das Land soll selbst die Krankenhäuser planen. Alle Kliniken sollen genug Geld bekommen.

Planung und Steuerung der Krankenhäuser sollen beim Land Brandenburg liegen. Bei der gemeinsamen Planung mit Berlin sollen die Bedürfnisse der Brandenburger Kliniken berücksichtigt werden. Alle Standorte sollen eine ausreichende Finanzierung mit langfristiger Planungssicherheit erhalten, da kurzfristige Rettungsprogramme aus Sicht der CDU nicht genügen. Rettungsfristen sollen eingehalten und die Notfallversorgung, auch über integrierte Rettungsstellen, gesichert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 42)
„Veränderungen der Krankenhauslandschaft dürfen nicht durch ein Bundesgesetz erzwungen werden, selbst wenn gewisse Reformen tatsächlich erforderlich sind.“
Seite 42 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die CDU fordert eine gesicherte öffentliche Finanzierung für alle Klinikstandorte statt einer Konzentration, was mehr staatliche Mittel für die Versorgung bedeutet.

Mehr Ärzte für das Land gewinnen

Weil vielen Praxen die Schließung droht, wenn keine Nachfolger gefunden werden, setzt die CDU auf eine Doppelstrategie: mehr Ärzte ausbilden und sie mit Anreizen besser im Land verteilen. Ausländische Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden, ohne die Qualität zu senken.

Viele Ärzte gehen bald in Rente. Dann fehlen Nachfolger. Die CDU will mehr Ärzte ausbilden. Ärzte sollen Geld bekommen, wenn sie aufs Land gehen. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller gelten.

Ein kommunales Zuschussprogramm soll Gemeinden helfen, Grundstücke für Praxen bereitzustellen, medizinische Großgeräte mitzufinanzieren und weitere Anreize zu setzen. Das Landarztstipendium soll ausgebaut und für Zahnmedizin geöffnet werden; wer es erhält, verpflichtet sich zur Arbeit auf dem Land. Das Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus (IUC) und die Medizinische Hochschule Brandenburg sollen weiter unterstützt werden. Schulen sollen früh über Gesundheitsberufe informieren, und wo freie Praxen fehlen, sollen MVZ einspringen. Beruf und Familie im Gesundheitswesen sollen besser vereinbar werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Landarztstipendium ausbauen und für angehende Zahnmediziner öffnen: finanzielle Unterstützung beim Studium, im Gegenzug gilt die Verpflichtung für den Einsatz im ländlichen Raum“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die CDU will zusätzliche staatliche Zuschüsse und Stipendien einsetzen, um die Verteilung von Ärzten zu steuern.

Pflege bezahlbar halten und Pflegepakt ausbauen

Die CDU will, dass gute Pflege für alle finanzierbar bleibt, und fordert dafür eine grundlegend neue Finanzierung der Eigenanteile im Pflegeheim auf Bundesebene. Der Pakt für Pflege soll fortgesetzt und ins Landespflegegesetz aufgenommen werden.

Pflege wird immer teurer. Die CDU sagt: Jeder soll sich gute Pflege leisten können. Der Bund soll den Eigen-Anteil im Pflege-Heim neu regeln. Das ist der Teil, den man selbst zahlt. Pflege zu Hause soll Vorrang haben.

Der Pakt für Pflege soll weitergeführt, ausgebaut und im Landespflegegesetz verankert werden. Prävention soll Pflegebedürftigkeit hinauszögern, und ambulante Pflege soll Vorrang vor stationärer Pflege haben. Schulen sollen über Pflegeausbildungen informieren, und die Ausbildung soll stärker auf die Lebenslagen der Auszubildenden eingehen, um Abbrüche zu vermeiden. Die Pflege- und Therapiewissenschaften an der BTU Cottbus-Senftenberg sollen gestärkt und die Digitalisierung zum Bürokratieabbau genutzt werden. Leiharbeit in der Pflege soll eingedämmt und pflegende Angehörige sollen stärker unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 43)
„Deshalb muss auf Bundesebene die Finanzierung der Eigenbeteiligung in der stationären Pflege auf eine völlig neue Grundlage gestellt werden.“
Seite 43 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die CDU will die Eigenanteile Pflegebedürftiger neu finanzieren und Leiharbeit eindämmen, was mehr kollektive Absicherung und Regulierung bedeutet.

Was sagen die anderen Parteien zu Gesundheit und Pflege?

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