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parteiprogramm

CDU zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Dein Land kann's besser.“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kultur und Freizeiteinrichtungen landesweit stärker fördern

Die CDU will die Kulturpolitik des Landes mit einer verlässlich finanzierten Strategie weiterentwickeln. Kulturelle Angebote sollen im ganzen Land erreichbar sein, weil Kultur aus Sicht der Partei Identität und Zusammenhalt stiftet.

Die CDU will Kultur im ganzen Land fördern. Dafür soll es einen klaren Plan mit sicherem Geld geben. Musikschulen sollen mehr Hilfe bekommen. Zoos sollen vom Land unterstützt werden. Busse sollen Menschen vom Land zu Kultur-Orten bringen.

Das Freiwillige Soziale Jahr in der Kultur soll gestärkt und Musikschulen finanziell und personell besser unterstützt werden. Zoologische Gärten sollen als Landesaufgabe gelten und entsprechend gefördert werden, etwa wegen ihrer Zooschulen in Cottbus und Eberswalde. Kulturbuslinien sollen den ländlichen Raum besser an die Zentren anbinden. Heimat- und Volksfeste, Festivals und Ausstellungen sollen unterstützt und das bau- und gartenkulturelle Erbe an den Klimawandel angepasst werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 52)
„Weiterentwicklung der kulturpolitischen Strategie mit klaren Leitplanken, verbindlichen Anforderungen und sicherer Finanzierung“
Seite 52 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Mehr Landesförderung für Kultur, Musikschulen und Zoos erweitert öffentliche Leistungen.

Menschenrechtszentrum Cottbus zur zentralen DDR-Gedenkstätte ausbauen

Die CDU will die Erinnerung an NS-Zeit und SED-Diktatur wachhalten und an das Schwinden der Zeitzeugen anpassen. Das Menschenrechtszentrum Cottbus soll zur zentralen Gedenkstätte des Landes für DDR-Unrecht werden.

Die CDU will an die Nazi-Zeit und die DDR erinnern. Es gibt kaum noch Zeit-Zeugen. Darum braucht es neue Ideen für das Erinnern. In Cottbus soll eine zentrale Gedenk-Stätte für DDR-Unrecht entstehen. Dort sollen Menschen über Verfolgung lernen.

Die CDU will die Landesbeauftragte, die sich mit den Folgen der kommunistischen Diktatur befasst, weiter unterstützen. Neue Konzepte sollen darauf eingehen, dass es immer weniger Zeitzeugen gibt. Außerdem soll das Menschenrechtszentrum Cottbus als Lernort gefördert werden, der sich gegen politische, rassistische und religiöse Verfolgung richtet. Dokumentiert und erforscht werden soll auch das kulturelle Erbe des früheren Ost-Brandenburgs jenseits von Oder und Neiße.

Originalzitat anzeigen (Seite 54)
„Menschenrechtszentrum Cottbus zur zentralen Einrichtung des Landes als Gedenkstätte für das DDR-Unrecht in Ostdeutschland machen“
Seite 54 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Sorbische und niederdeutsche Sprache erhalten und fördern

Die CDU will Sprache, Kultur und Identität der Sorben und Wenden fördern und den Verfassungsauftrag zum Spracherhalt umsetzen. Auch Niederdeutsch soll als Kulturgut bewahrt und weitervermittelt werden.

In der Lausitz leben Sorben und Wenden. Sie haben eine eigene Sprache. Die CDU will diese Sprache und Kultur schützen. Dafür braucht es mehr Lehrkräfte. Auch die alte Sprache Plattdeutsch soll erhalten bleiben.

Für ausreichend Lehrkräfte und Erzieher soll an der BTU Cottbus-Senftenberg eine Lehramtsausbildung für Niedersorbisch entstehen. Das Witaj-Konzept für Sorbisch in Kitas und Schulen soll fortgeführt, die Sprache digitalisiert und sorbischsprachiger Rundfunk ausgebaut werden. Die Stiftung für das sorbische Volk soll über ein auskömmliches Finanzierungsabkommen mit dem Bund gesichert werden. Für Niederdeutsch plant die CDU ein digitales Lexikon, moderne Vermittlungsmethoden und Pilotprojekte an Schulen.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„beispielsweise durch Etablierung einer Lehramtsausbildung für die niedersorbische Sprache an der BTU Cottbus-Senftenberg“
Seite 55 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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