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parteiprogramm

CDU zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Dein Land kann's besser.“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Bürgergeld durch neue Grundsicherung ersetzen

Die CDU will das Bürgergeld abschaffen und durch eine neue Grundsicherung ersetzen, die auf dem Prinzip „Fördern und Fordern“ beruht. Aus ihrer Sicht setzt das Bürgergeld falsche Anreize, und wer arbeitet, soll spürbar mehr haben als jemand ohne Arbeit.

Die CDU will das Bürgergeld abschaffen. Stattdessen soll es eine neue Grund-Sicherung geben. Der Staat soll helfen, aber auch etwas verlangen. Wer arbeiten kann und Arbeit ablehnt, soll kein Geld bekommen. Asyl-Bewerber sollen gemeinnützige Arbeit machen.

Das Programm sieht das Leistungsprinzip als Leitlinie und kritisiert, mit dem Bürgergeld sei der Gedanke von Fördern und Fordern aufgegeben worden. Wer arbeiten kann und eine zumutbare Stelle ablehnt, soll nach Ansicht der CDU nicht als bedürftig gelten. Asylbewerber sollen zusätzlich gemeinnützige Tätigkeiten übernehmen. Arbeit soll sich nach dem Programm wieder deutlich stärker lohnen als Nichtarbeit.

Originalzitat anzeigen (Seite 4)
„das Bürgergeld schafft Fehlanreize und muss durch eine neue Grundsicherung ersetzt werden, bei der Fördern und Fordern wieder gilt“
Seite 4 im Original

Einordnung

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

    Die CDU will das bestehende Bürgergeld-System durch eine Grundsicherung mit strengeren Pflichten ersetzen, was den Grundsatz der Eigenverantwortung stärkt.

  • Migrationeher restriktiv

    Asylbewerber sollen zu gemeinnützigen Tätigkeiten herangezogen werden, was die Bedingungen für Leistungen verschärft.

Tarifbindung stärken

Die CDU spricht sich für eine möglichst hohe Tarifbindung aus. Tarifverträge sollen leichter für ganze Branchen allgemeinverbindlich erklärt werden können, weil sie aus Sicht des Programms Wohlstand schaffen und fairen Wettbewerb sichern.

Tarif-Verträge regeln Löhne und Arbeits-Bedingungen. Die CDU will, dass viele Betriebe solche Verträge haben. Tarif-Verträge sollen leichter für eine ganze Branche gelten. Das hilft laut CDU auch, Fach-Kräfte zu finden.

Das Programm sieht in Tarifverträgen ein Mittel für Wohlstand, fairen Wettbewerb und die Gewinnung von Fachkräften. Die Allgemeinverbindlichkeit bedeutet, dass ein Tarifvertrag auch für Betriebe gilt, die ihn nicht selbst abgeschlossen haben. Diese Erklärung will die CDU erleichtern.

Originalzitat anzeigen (Seite 4)
„wir sprechen uns für eine möglichst hohe Tarifbindung aus und wollen die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen erleichtern“
Seite 4 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Eine erleichterte Allgemeinverbindlichkeit erweitert die Regulierung von Löhnen und Arbeitsbedingungen schrittweise.

Brandenburg für junge Menschen attraktiver machen

Die CDU will verhindern, dass junge Menschen aus Brandenburg abwandern. Ausbildungsangebote, bezahlbarer Wohnraum und Freizeitangebote sollen das Land für Jugendliche und junge Familien attraktiver machen.

Viele junge Menschen ziehen aus Brandenburg weg. Die CDU will das ändern. Es soll gute Ausbildungsplätze geben. Junge Leute sollen günstige Wohnungen finden.

Die CDU setzt auf ein breites Ausbildungsangebot und bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen. Mit Landkreisen und kreisfreien Städten sollen Jugendarbeit mit Schwerpunkt Kultur und Sport sowie Jugend- und Schulsozialarbeit unterstützt werden. Private Initiativen, Vereine und Betriebe sollen Hilfe beim Schaffen neuer Freizeitangebote bis hin zu Clubs erhalten. Einmal im Jahr sollen Jugend- und Auszubildendenvertretungen zum Gespräch eingeladen werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 40)
„Wir wollen die Abwanderung von jungen Menschen nicht hinnehmen, sondern Brandenburg attraktiver machen, damit auch Jugendliche und junge Familien ihre Zukunft hier sehen.“
Seite 40 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Selbstbestimmtes Leben im Alter fördern

Die CDU will, dass ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können. Dazu sollen altersgerechter Wohnungsumbau, Angebote auf dem Land und Teilhabe gefördert und Einsamkeit bekämpft werden.

Die CDU will, dass alte Menschen lange selbst bestimmen können. Sie sollen in ihrer Wohnung bleiben können. Dafür sollen Wohnungen umgebaut werden. Alte Menschen sollen nicht einsam sein.

Seniorenpolitik soll als Querschnittsaufgabe der Daseinsvorsorge gelten, Seniorenpläne sollen fortgeschrieben werden. Digitale Assistenzsysteme und generationenübergreifende Wohnformen sollen altersgerechtes Wohnen unterstützen und Einsamkeit vorbeugen. Angebote des täglichen Bedarfs auf dem Land sollen, etwa mobil, erhalten bleiben. Senioren sollen zu politischem Engagement ermutigt und durch Bildungsangebote und Beratungsstellen unterstützt werden. Analoge Zugänge zu öffentlichen Dienstleistungen sollen erhalten bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 41)
„altersgerechten und barrierefreien Umbau von Wohnungen unterstützen, damit Menschen bis ins hohe Alter in ihrem vertrauten Umfeld selbstbestimmt leben können“
Seite 41 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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