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parteiprogramm

CDU zum Verkehr

Aus dem Programm „Dein Land kann's besser.“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Verkehr

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (-0,5), aus 4 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 3 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher weniger EU (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 0 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 1 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 1 eher Klimaschutz zuerst, 0 ausgewogen, 2 eher Wachstum zuerst, 0 deutlich Wachstum zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Flughafen BER mit mehr Langstrecken stärken

Die CDU will den Flugverkehr am BER deutlich steigern und vor allem mehr interkontinentale Verbindungen anbieten. Dafür zeigt sie sich offen für einen strategischen Investor bei der Flughafengesellschaft FBB. Gleichzeitig sollen Schallschutz und die Arbeit gegen Fluglärm weiter abgesichert werden.

Am Flughafen BER sollen mehr Flugzeuge starten. Es soll mehr Flüge in weit entfernte Länder geben. Ein privater Geldgeber darf beim Flughafen einsteigen. Die Straßen, Busse und Bahnen am Flughafen sollen besser werden. Menschen in der Nähe sollen vor Lärm geschützt werden.

Die CDU ist offen dafür, dass ein strategischer Investor bei der FBB GmbH einsteigt, um neue wirtschaftliche Chancen zu nutzen. Der BER soll unter den Flughäfen europäischer Hauptstädte nach vorne rücken, vor allem durch mehr Langstreckenflüge. Das Umfeld des Flughafens soll mit Straßen sowie Bus- und Bahnverbindungen ausgebaut werden. Die Schallschutzprogramme sollen konsequent umgesetzt werden. Die Fluglärmkommission soll unterstützt und die Finanzierung des Fluglärmbeauftragten gesichert werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Angebot von Langstreckenflügen ausbauen, damit der BER als Hauptstadtflughafen im Vergleich der europäischen Hauptstädte von einem hinteren auf einen vorderen Platz rückt“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Öffnung der staatlichen Flughafengesellschaft für einen privaten Investor verschiebt die Eigentümerstruktur in Richtung Markt.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die CDU setzt auf deutlich mehr Flugverkehr und gewichtet damit Wachstum und Standortattraktivität stärker.

Verbrenner-Aus und Fahrverbote ablehnen

Die CDU sieht das Auto vor allem auf dem Land als unverzichtbar und lehnt Fahrverbote sowie das EU-Verbrenner-Verbot ab 2035 ab. Zugleich soll die Ladeinfrastruktur für Elektroautos ausgebaut werden.

Die CDU findet: Auf dem Land braucht man ein Auto. Sie ist gegen Fahrverbote. Sie ist auch gegen das Verbot von Benzin- und Diesel-Autos ab 2035. Es soll mehr Lade-Säulen für E-Autos geben.

Über die geltenden Regeln hinaus soll es keine pauschalen Tempolimits auf Brandenburger Straßen geben. Stattdessen setzt die CDU auf variable Geschwindigkeitsbegrenzungen, die sich an Verkehr, Wetter und Stau anpassen. Jährlich sollen 150 neue öffentlich nutzbare Ladepunkte entstehen. Ein Förderprogramm „Dorf-E-Sharing“ soll kleinen Orten eine Ladesäule und zwei Elektroautos bereitstellen. Autobahnen soll der Bund bedarfsgerecht ausbauen.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Fahrverbote sowie ein generelles Verbrenner-Verbot der EU ab 2035 lehnen wir ab.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Europaeher weniger EU

    Die Ablehnung einer bestehenden EU-Vorgabe stellt nationale bzw. regionale Interessen über EU-Recht.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

    Die CDU lehnt das beschlossene EU-Verbrenner-Aus und weitere Tempolimits ab, will aber zugleich die Ladeinfrastruktur ausbauen.

Landesstraßen und Brücken sanieren

Die CDU will mehr Geld in Erhalt und Ausbau der Landesstraßen stecken. Ein Brückenprogramm soll ein Viertel der Brücken im Land sanieren oder erneuern. Begründet wird das mit Lebensqualität und Sicherheit.

Die CDU will Straßen und Brücken reparieren. Ein Viertel aller Brücken soll saniert werden. Jeder Landkreis darf seine schlimmste Straße nennen. Diese Straße wird dann zuerst repariert.

Ein Sonderprogramm zur Straßensanierung soll nach dem Prinzip „Worst-First“ arbeiten. Jeder Landkreis soll seine sanierungsbedürftigste Straße benennen, die in der kommenden Wahlperiode angegangen wird. Für das Landesstraßennetz sollen Investitionsmittel für Erhalt und Ausbau bereitgestellt werden. Die typischen Brandenburger Alleen sollen erhalten bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„Brückensanierungsprogramm auflegen, um in den kommenden Jahren ein Viertel der Brandenburger Brücken zu sanieren oder zu erneuern“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Punkt sieht zusätzliche öffentliche Investitionen in die Straßeninfrastruktur vor.

Bus, Bahn und Radverkehr ausbauen

Die CDU will das Mobilitätsgesetz umsetzen und den Anteil von Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr bis 2030 auf 60 Prozent erhöhen. Veränderungen sollen über Anreize und Angebote erreicht werden, nicht über Verbote.

Die CDU will mehr Bus, Bahn und Fahrrad. Bis 2030 sollen 60 von 100 Wegen so gemacht werden. Dafür soll es bessere Angebote geben. Verbote will die CDU nicht.

Leitlinien sind Klimaneutralität bis 2045 und das 60-Prozent-Ziel. Das Investitionsprogramm i2030 und die Reaktivierung von Strecken sollen fortgesetzt und überjährig im Haushalt abgesichert werden, ebenso Elektrifizierung und Streckenausbau. PlusBus- und RufBus-Angebote sollen wachsen, Tarife und Deutschlandticket familienfreundlicher werden. In fünf Jahren soll aus jeder Himmelsrichtung mindestens ein Radschnellweg zur Metropolregion führen, dazu mehr Fahrradparkhäuser sowie Park+Ride- und Bike+Ride-Flächen. Ein „Bündnis für Mobilität“ soll Wirtschaft, Wissenschaft und Verbände einbinden.

Originalzitat anzeigen (Seite 38)
„Wir wollen den Anteil des sogenannten Umweltverbunds aus Öffentlichem Personennahverkehr sowie Rad- und Fußverkehr bis 2030 auf 60 Prozent steigern.“
Seite 38 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der Punkt setzt auf ausgebaute öffentliche Verkehrsangebote und langfristig gesicherte öffentliche Investitionen.

  • Klimaeher Klimaschutz zuerst

    Ein höherer Anteil klimafreundlicher Verkehrsmittel wird über Angebote statt über Verbote angestrebt.

Brandenburg-Ring und vernetzte Mobilität schaffen

Die CDU will die größeren Städte Brandenburgs mit abgestimmten Bus- und Bahnfahrplänen zu einem Ring verbinden, ähnlich der Berliner Ringbahn. Ergänzend sollen eine landesweite Mobilitäts-App und Modellprojekte für autonomes Fahren kommen.

Die CDU will einen Brandenburg-Ring. Busse und Bahnen sollen größere Städte direkt verbinden. Es soll eine App für alle Verkehrsmittel geben. Selbstfahrende Fahrzeuge sollen getestet werden.

Zum Ring gehören sollen etwa Neuruppin, Eberswalde, Oranienburg, Fürstenwalde, Lübben, Luckenwalde, Bad Belzig und Rathenow; Landkreise und Kommunen sollen dabei mitwirken. Vor Ort sollen PlusBusse und Angebote auf Abruf (On-Demand) den Ring ergänzen. Aus der VBB-App soll eine „Brandenburg-Mobilitäts-App“ werden, die die gesamte Reisekette samt Rufbussen abdeckt. Das Land soll Modellregion für autonomes Fahren auf Straße und Schiene werden, mit Pilotprojekten im Ring. Außerdem will die CDU die IAA Mobility von Bayern zurück in die Metropolregion Berlin-Brandenburg holen.

Originalzitat anzeigen (Seite 37)
„So wie die Ringbahn Berlin umspannt, soll ein Brandenburg-Ring die größeren Städte in Brandenburg vernetzen (Mobilitätsspinne).“
Seite 37 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Vorhaben baut das öffentliche Verkehrsangebot mit neuen Verbindungen aus.

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