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parteiprogramm

SPD zu Kultur und Medien

Aus dem Programm „Regierungsprogramm der SPD Brandenburg 2024“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 49 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Kultur und Medien

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 2 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Gesellschaftausgewogen (0), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 0 eher progressiv, 1 ausgewogen, 0 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Filmstandort Babelsberg sichern

Die SPD will den Filmstandort Babelsberg weiter unterstützen und erhalten. Das Programm begründet das mit der internationalen Bekanntheit, die das Studio dem Land bringt, und mit den Investitionen der Medienwirtschaft.

In Babelsberg gibt es ein bekanntes Film-Studio. Die SPD will diesen Standort weiter unterstützen. Das Studio macht Brandenburg in der Welt bekannt. Die Medien-Branche bringt auch viel Geld ins Land.

Das Programm bezeichnet Brandenburg als Film- und Medienland. Das Filmstudio Babelsberg trage stark dazu bei, dass das Bundesland international bekannt ist. Die Medienwirtschaft löse zudem erhebliche Investitionen aus.

Originalzitat anzeigen (Seite 10)
„Daher werden wir den Filmstandort Babelsberg auch in den kommenden Jahren unterstützen und sichern.“
Seite 10 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Die fortgesetzte staatliche Unterstützung eines Branchenstandorts ist aktive Standortpolitik des Landes.

Kultur im ganzen Land verlässlich fördern

Die SPD versteht Kultur als öffentliches Gut, das allen offenstehen soll und nicht kommerziellen Zielen untergeordnet werden darf. Sie will Kultureinrichtungen weiter fördern, Tarifsteigerungen für geförderte Einrichtungen aus dem Landeshaushalt bezahlen und kulturelle Angebote auf dem Land stärken.

Die SPD sagt: Kultur ist für alle da. Das Land soll Theater, Orchester, Musikschulen und Kunstschulen weiter fördern. Wenn die Löhne steigen, zahlt das Land das für geförderte Einrichtungen. Auch auf dem Land soll es Kultur-Angebote geben.

Kulturelle Ankerpunkte im ländlichen Raum sollen gestärkt und Dorfkirchen gemeinsam mit Kirchen und Kommunen erhalten werden. Das Kloster Chorin soll in Abstimmung mit den kommunalen Beteiligten in eine ausreichend finanzierte Landesstiftung übergehen. Musik- und Kunstschulen werden weiter gefördert, das Projekt „Klasse Musik“ wird ausgebaut. Die Arbeit des Netzwerks Zeitgeschichte für Gedenkorte soll dauerhaft gesichert werden. Weiter gefördert werden auch freie darstellende Künste, Stipendien für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, Soziokultur, Festivals, Theater, Orchester und Kulturverbände.

Originalzitat anzeigen (Seite 28)
„Deshalb werden die Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst für alle geförderten Einrichtungen und Initiativen aus dem Landeshaushalt finanziert.“
Seite 28 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Kultur wird als öffentliches Gut behandelt, dessen Förderung samt Tarifsteigerungen aus dem Landeshaushalt getragen und ausgebaut werden soll.

Staatsvertrag mit Zentralrat der Juden schließen

Die SPD will mit dem Zentralrat der Juden einen Staatsvertrag vereinbaren, der auch eine Lehrerausbildung möglich machen kann. Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften bezeichnet das Programm als wichtige Partner; zudem sollen die Kultur der Sorben und Wenden und das Niederdeutsche gepflegt werden.

Die SPD will einen Vertrag mit dem Zentralrat der Juden schließen. Der Vertrag soll auch die Ausbildung von Lehrern möglich machen. Die SPD will mit Kirchen und Religions-Gemeinschaften zusammenarbeiten. Sie will auch die Sprache der Sorben und Wenden erhalten.

Das Programm betont den Stolz auf jüdisches Leben in Brandenburg und kündigt eine enge Zusammenarbeit mit Kirchen sowie Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften an. Die Kultur der Sorben und Wenden soll gefördert und die niedersorbische Sprache erhalten werden. Auch die Pflege des Niederdeutschen will die SPD unterstützen.

Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„Wir wollen mit dem Zentralrat der Juden einen Staatsvertrag abschließen, in dem auch die Option der Lehrerausbildung eröffnet wird.“
Seite 29 im Original

Einordnung

  • Gesellschaftausgewogen

    Der Punkt verbindet die Förderung religiöser und kultureller Vielfalt mit der Bewahrung überlieferter Sprachen und der Partnerschaft mit den Kirchen.

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk reformieren, Pressefreiheit schützen

Die SPD will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend reformieren und dabei auf stabile Beiträge und die Finanzierung achten. Außerdem will sie die Pressefreiheit sichern und lokalen Journalismus weiter aus dem Landeshaushalt fördern.

Die SPD will ARD, ZDF und andere öffentliche Sender reformieren. Der Rundfunk-Beitrag soll stabil bleiben. Chefs der Sender sollen überall begrenzte Gehälter bekommen. Journalisten sollen geschützt werden. Lokale Medien sollen weiter Geld vom Land bekommen.

Die für den rbb eingeführte Deckelung der Gehälter in der Leitungsebene soll nach dem Willen der SPD für alle öffentlich-rechtlichen Sender gelten. Die Sender sollen schneller und flexibler entscheiden können, mit welchen Angeboten sie ihren Auftrag erfüllen, und ein modernes Angebot für alle gesellschaftlichen Gruppen machen. Die SPD will Einschüchterungen und Behinderungen der Pressearbeit entgegentreten und Journalistinnen und Journalisten schützen. Mittel für lokaljournalistische Angebote sollen im Landeshaushalt erhalten bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Wir setzen uns für eine tiefgreifende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein, die die Beitragsstabilität und auch die Finanzierung im Blick hat.“
Seite 46 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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