Corona-Politik aufarbeiten, Betroffene entschädigen
Das BSW will die Corona-Zeit umfassend aufarbeiten, unter anderem durch eine Enquete-Kommission im Landtag. Wer Bußgelder wegen der Impfpflicht zahlte, soll entschädigt werden, und einem WHO-Pandemievertrag soll Brandenburg nur unter Bedingungen zustimmen.
Das BSW will die Corona-Zeit genau untersuchen. Eine Kommission im Landtag soll das tun. Sie soll auch Neben-Wirkungen der Impfungen prüfen. Wer wegen der Impf-Pflicht Strafe zahlte, soll Geld zurückbekommen. So sollen sich Fehler nicht wiederholen.
Nach Ansicht der Partei hatten viele Maßnahmen keine wissenschaftliche Grundlage und schadeten mehr, als sie nützten. Untersucht werden sollen Daten zu Impfnebenwirkungen, etwa von Krankenkassen, einschließlich eines Vergleichs von Krankheiten und Todesfällen bei Geimpften und Ungeimpften. Das soll auf Bundes- und Landesebene geschehen. Eine Zustimmung im Bundesrat zu einem WHO-Pandemievertrag knüpft das BSW an eine Untersuchung der Rolle der WHO und des Einflusses von Stiftungen und Konzernen. Geschädigte sollen Rehabilitation, eine Entschuldigung und gegebenenfalls Wiedergutmachung erhalten.
Originalzitat anzeigen (Seite 17)
„Die Geschehnisse während der Corona-Pandemie müssen umfassend aufgearbeitet werden.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Bürgerrechte zuerst
Staatliche Grundrechtseingriffe sollen überprüft und Sanktionen rückwirkend ausgeglichen werden, was Freiheitsrechten mehr Gewicht gibt.