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parteiprogramm

CDU zu Europa

Aus dem Programm „Agenda der Zuversicht. Unser Land in guten Händen.“

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 0 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

EU auf Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau ausrichten

Die CDU will das Gewicht Baden-Württembergs nutzen, damit die EU stärker auf Wettbewerbsfähigkeit setzt. Dazu zählen neue Handelsabkommen, weniger EU-Bürokratie und ein vertiefter Binnenmarkt. Auch die Forschungsförderung der EU soll gut ausgestattet sein.

Die EU soll mehr für eine starke Wirtschaft tun. Die CDU will mehr Handels-Verträge mit anderen Ländern. Es soll weniger Bürokratie aus Brüssel geben. Der gemeinsame Markt in Europa soll wachsen. Die EU soll Forschung und junge Firmen gut fördern.

Handelsabkommen etwa mit Mercosur, Indien oder Indonesien sollen die Abhängigkeit von einzelnen Märkten und Rohstofflieferanten verringern. Mit europäischen Partnerregionen will die CDU eine Initiative für weniger Bürokratie starten und Vereinfachungsvorschläge über die Landesvertretung in Brüssel einbringen. Der Binnenmarkt soll bei Digitalem, Energie und Verteidigung vertieft werden, Berichts- und Dokumentationspflichten im grenzüberschreitenden Handel sollen sinken. Mittel aus Programmen wie EFRE und ELER sollen weiter über die Länder laufen. Start-ups sollen in der Wachstumsphase Unterstützung bekommen, damit sie in Europa bleiben.

Originalzitat anzeigen (Seite 55)
„Die Abhängigkeit von einzelnen Absatzmärkten und Rohstoffquellen soll durch zusätzliche Handelsabkommen mit wichtigen Wirtschaftspartnern wie Mercosur, Indien oder Indonesien reduziert werden.“
Seite 55 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Mehr Freihandel und weniger Berichtspflichten stärken Markt und Wettbewerb gegenüber dem heutigen Stand.

  • Europaausgewogen

    Der Punkt verbindet einen vertieften Binnenmarkt und gut ausgestattete EU-Programme mit weniger EU-Vorgaben und der Abwicklung von Mitteln über die Länder.

Zusammenarbeit mit Nachbarn und Partnerregionen ausbauen

Die CDU will die Zusammenarbeit über die Grenzen am Oberrhein, Hochrhein und Bodensee vertiefen und stärker auf Alltagsprobleme der Menschen dort ausrichten. Mit der Schweiz soll das Vertragspaket „Bilaterale III“ rasch ratifiziert werden. Auch Partnerschaften mit europäischen Regionen sollen wachsen.

Baden-Württemberg soll mehr mit seinen Nachbarn zusammenarbeiten. Das gilt für Frankreich und die Schweiz. Menschen an der Grenze sollen im Alltag weniger Probleme haben. Die EU und die Schweiz sollen ihre neuen Verträge schnell beschließen. Auch mit anderen Regionen in Europa will das Land enger arbeiten.

Den beschlossenen „Grenzraumcheck“ für Gesetze will die CDU von der deutschen und der französischen Regierung einfordern, die INFOBEST-Beratungsstellen sollen weiter Unterstützung erhalten. Im Katastrophenschutz sind ein trinationales Informationszentrum und vernetzte Leitstellen geplant. Das Vier-Motoren-Programm mit Regionen in Spanien, Frankreich und Italien soll industriepolitisch genutzt werden, die Donauraumstrategie und Osteuropa sollen mehr Gewicht bekommen. Mit Partnerregionen will das Land auch außereuropäische Partner in Afrika, Südamerika und Südostasien in den Blick nehmen, einschließlich Burundi. Erasmus+ und die Andrássy Universität in Budapest werden weiter unterstützt.

Originalzitat anzeigen (Seite 56)
„Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein, am Bodensee und am Hochrhein wollen wir weiter ausbauen“
Seite 56 im Original

Einordnung

  • Europaeher mehr EU

    Mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die rasche Ratifizierung der EU-Schweiz-Verträge vertiefen schrittweise die europäische Verflechtung.

Was sagen die anderen Parteien zu Europa?

Alle Programme in Baden-Württemberg im Vergleich