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CDU: Wahlprogramm zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2026

Agenda der Zuversicht. Unser Land in guten Händen.

Landtagswahl Baden-Württemberg 2026, 8. März 2026Original-PDF, 57 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Die CDU stellt Wirtschaft, Bildung und innere Sicherheit in den Mittelpunkt ihres Programms für Baden-Württemberg. Sie will Unternehmen mit weniger Bürokratie, schnelleren Genehmigungen, einem neuen Zukunftsfonds und einer Hightech-Agenda unterstützen und das EU-weite Aus für neue Verbrennerfahrzeuge rückgängig machen. In der Bildung plant sie ein verpflichtendes, beitragsfreies letztes Kita-Jahr, eine verbindliche Grundschulempfehlung und den Erhalt des gegliederten Schulsystems. Die Polizei soll mehr Personal und zusätzliche Befugnisse bekommen, die Videoüberwachung soll wachsen, und Zuwanderung soll begrenzt sowie Abschiebungen konsequenter durchgesetzt werden. Außerdem sieht das Programm vor, die Grunderwerbsteuer zu senken, den Kauf des ersten Eigenheims zu bezuschussen, die Schuldenbremse einzuhalten und das Personal der Kernverwaltung um zehn Prozent zu verringern.

Die CDU will die Wirtschaft in Baden-Württemberg stärken. Firmen sollen weniger Formulare ausfüllen und schneller Genehmigungen bekommen. Neue Autos mit Verbrenner-Motor sollen erlaubt bleiben. Das letzte Kita-Jahr soll Pflicht sein und nichts kosten. Die Polizei soll mehr Leute und mehr Rechte bekommen. Die CDU will weniger Zuwanderung und Hilfe beim Kauf des ersten eigenen Hauses.

Einordnung des ganzen Programms

konservativ
konservativ, mehr Staatkonservativ, mehr Marktprogressiv, mehr Staatprogressiv, mehr MarktCDU
progressiv
mehr Staatmehr Markt

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 53 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich mehr Staat, 23 eher mehr Staat, 3 ausgewogen, 25 eher mehr Markt, 1 deutlich mehr Markt

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst (+1,3), aus 15 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Bürgerrechte zuerst, 0 eher Bürgerrechte zuerst, 0 ausgewogen, 11 eher Sicherheit und Ordnung zuerst, 4 deutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

  • Gesellschafteher konservativ (+0,7), aus 12 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich progressiv, 1 eher progressiv, 2 ausgewogen, 9 eher konservativ, 0 deutlich konservativ

  • Europaausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 1 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

  • Klimaeher Wachstum zuerst (+1), aus 9 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Klimaschutz zuerst, 0 eher Klimaschutz zuerst, 3 ausgewogen, 3 eher Wachstum zuerst, 3 deutlich Wachstum zuerst

  • Migrationausgewogen (+0,1), aus 8 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 3 eher offen, 1 ausgewogen, 4 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst (+1), aus 5 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 5 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Wirtschaft

9 Punkte

ZukunftsFonds BW für Unternehmen schaffen

Die CDU will einen neuen Fonds einrichten, der Unternehmen im Strukturwandel mit Eigenkapital unterstützt. Er soll außerdem in besonders innovative Firmen investieren und Start-ups fördern. Tragfähige Unternehmen sollen nach Ansicht der CDU nicht an fehlendem Kapital scheitern.

Die CDU will einen neuen Fonds gründen. Ein Fonds ist ein großer Geldtopf. Das Geld soll Firmen helfen, die sich stark verändern müssen. Auch junge Firmen mit neuen Ideen sollen Geld bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Exportförderung bündeln und Standort bewerben

Die CDU will Unternehmen beim Zugang zu neuen Auslandsmärkten helfen und die bestehende Außenwirtschaftsförderung zusammenführen. In wichtigen Märkten sollen „Baden-Württemberg-Business-Center“ entstehen. Der Ministerpräsident soll zudem aktiv um Investitionen werben.

Firmen aus Baden-Württemberg verkaufen viel ins Ausland. Die CDU will ihnen helfen, neue Länder als Kunden zu finden. Dafür soll es eigene Büros im Ausland geben. Der Minister-Präsident soll für das Land werben.

Bürokratie abbauen und Genehmigungen beschleunigen

Die CDU will mittelständische Unternehmen durch weniger Bürokratie und schnellere Genehmigungen entlasten. Genehmigungsfiktionen sollen ausgeweitet, Behördenkontakte gebündelt und digitalisiert werden. Eine Ombudsstelle soll Firmen bei stockenden Verfahren helfen.

Die CDU will Firmen das Leben leichter machen. Firmen sollen weniger Berichte schreiben müssen. Ämter sollen schneller entscheiden. Entscheidet ein Amt nicht rechtzeitig, gilt der Antrag als genehmigt. Bei Problemen können Firmen sich an eine neue Stelle wenden.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Gründungen erleichtern und Risikokapital mobilisieren

Die CDU will Unternehmensgründungen digital binnen 48 Stunden ermöglichen und Gründer vorübergehend von Bürokratie verschonen. Das Stiftungsrecht soll geändert werden, damit Stiftungen langfristig in unternehmerische Zukunftsprojekte investieren können. Junge Firmen in der Wachstumsphase brauchen laut Programm Risikokapital.

Die CDU will das Gründen von Firmen leichter machen. Eine Firma soll man in 48 Stunden online gründen können. Neue Firmen sollen erst einmal weniger Regeln beachten müssen. Stiftungen sollen ihr Geld in neue Firmen stecken dürfen.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Hightech-Agenda und regionale Cluster aufbauen

Die CDU will mit einer eigenen Hightech-Agenda Schlüsseltechnologien gezielt fördern und regionale Hightech-Cluster schaffen. Darin sollen Hochschulen, Forschung, Start-ups, Industrie und Mittelstand vernetzt arbeiten. Ziel ist, Wissen schneller in Wertschöpfung umzusetzen.

Die CDU will neue Technik im Land stark fördern. Dazu gehören zum Beispiel KI, Roboter und Medizin-Technik. In den Regionen sollen Firmen und Hochschulen eng zusammenarbeiten. So sollen aus Ideen schneller Produkte werden.

Reallabore als Sonderwirtschaftszonen einrichten

Die CDU will in mindestens zehn Reallaboren landesrechtliche Beschränkungen weitgehend aussetzen. Dort sollen neue Technologien unter echten Bedingungen getestet und schneller marktreif werden. Bei Bund und EU will sie auf Ausnahmen von Regeln zugunsten von Innovationen dringen.

Die CDU will besondere Test-Gebiete schaffen. Sie heißen Reallabore. Dort gelten viel weniger Regeln des Landes. Firmen können dort neue Technik ausprobieren. Es soll mindestens zehn davon geben.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Neue Tourismusstrategie entwickeln

Die CDU will mit der Branche eine neue Tourismusstrategie erarbeiten und das Tourismusinfrastrukturprogramm ausbauen. Ziel ist, das Land als Qualitätsreiseziel zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Auch Fachkräfte für das Gastgewerbe sollen gewonnen werden.

Viele Menschen machen Urlaub in Baden-Württemberg. Die CDU will einen neuen Plan für den Tourismus machen. Hotels und Gaststätten sollen gute Bedingungen haben. Es soll mehr Fachleute für diese Berufe geben.

Gründungen aus Hochschulen erleichtern

Die CDU will Gründungen neben Forschung und Lehre als gleichrangige Kernaufgabe der Hochschulen im Gesetz festschreiben. Gründerzentren mit einheitlicher Frühphasenfinanzierung sollen Start-ups bis zur Marktreife begleiten, und das Landeshochschulgesetz soll Ausgründungen erleichtern.

Die CDU will, dass an Hochschulen mehr Firmen entstehen. Das Gründen von Firmen soll eine feste Aufgabe der Hochschulen werden. Es soll Gründer-Zentren mit Start-Geld geben. Professoren sollen leichter Firmen gründen können.

  • Wirtschaftausgewogen

Sonntagsöffnung für automatisierte Läden erlauben

Die CDU will Läden, die vollautomatisch und ohne Personal arbeiten, die Öffnung am Sonntag gestatten. Damit soll vor allem auf dem Land die Nahversorgung verbessert werden, ohne den Sonntagsschutz insgesamt aufzugeben.

Manche Läden arbeiten ganz ohne Personal. Die CDU will, dass diese Läden auch am Sonntag öffnen dürfen. Das soll vor allem Dörfern helfen. Der Sonntag soll sonst geschützt bleiben. Verkäuferinnen und Verkäufer müssen dafür nicht arbeiten.

  • Wirtschafteher mehr Markt
  • Gesellschaftausgewogen

Arbeit und Soziales

1 Punkt

Wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit einführen

Die CDU will sich dafür einsetzen, dass die Höchstarbeitszeit künftig pro Woche und nicht mehr pro Tag gilt. Sie begründet das mit einer veränderten Arbeitswelt und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch für mehr Teilzeitmodelle zeigt sie sich offen.

Heute gibt es eine Grenze für die Arbeitszeit pro Tag. Die CDU will stattdessen eine Grenze pro Woche. So können Menschen ihre Arbeit freier einteilen. Das soll Eltern helfen. Auch mehr Teilzeit findet die CDU gut.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Finanzen und Steuern

5 Punkte

Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent senken

Die CDU will die Grunderwerbsteuer in Schritten auf 3,5 Prozent des Kaufpreises senken, um die Nebenkosten beim Immobilienkauf zu verringern. Beim Bund will sie weitere steuerliche Entlastungen für Wohneigentum erreichen.

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, zahlt eine Steuer. Die CDU will diese Steuer nach und nach senken. Am Ende soll sie 3,5 Prozent vom Kaufpreis betragen. So wird der Kauf billiger.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Markt

Kommunalfinanzen mit mehr Landesmitteln stärken

Die CDU will die Finanzen der Kommunen stabilisieren und ihnen Spielraum für Investitionen sichern. Sie verweist auf sinkende Gewerbesteuereinnahmen bei wachsenden Aufgaben. Vorgesehen sind zusätzliche Landesmittel, höhere Zuschüsse und ein größerer Ausgleichsstock.

Städte und Gemeinden sollen mehr Geld vom Land bekommen. Sie nehmen weniger Steuern ein und haben mehr Aufgaben. Das Land soll mehr für Kitas zahlen. Ein Hilfs-Topf für Gemeinden soll auf 350 Millionen Euro wachsen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Schuldenbremse einhalten und Ausgaben überprüfen

Die CDU bekennt sich zur Schuldenbremse und will sämtliche Ausgaben des Landes überprüfen, um den Haushalt dauerhaft zu entlasten. Die über 300 Förderprogramme sollen deutlich weniger werden. Die Ersparnis soll in Bildung, Sicherheit und Wirtschaft fließen.

Die CDU will an der Schulden-Bremse festhalten. Das ist eine Regel gegen neue Schulden. Das Land soll alle Ausgaben prüfen. Es soll viel weniger Förder-Programme geben. Das gesparte Geld soll in Bildung, Sicherheit und Wirtschaft gehen.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Umsatzsteuer neu verteilen, Länderfinanzausgleich reformieren

Die CDU will im Bund erreichen, dass die Kommunen einen größeren Anteil an der Umsatzsteuer bekommen. Als Alternative prüft sie einen eigenen Hebesatz der Kreise und Gemeinden bei der Einkommensteuer. Außerdem verlangt sie eine Reform des Länderfinanzausgleichs.

Die Gemeinden sollen mehr von der Umsatz-Steuer bekommen. Dafür will sich die CDU im Bund einsetzen. Sonst könnten Gemeinden selbst einen Teil der Einkommen-Steuer festlegen. Baden-Württemberg soll weniger an andere Länder abgeben müssen.

Kommunen mehr Spielraum bei der Grundsteuer geben

Die CDU will Kommunen einen gesonderten Hebesatz ermöglichen, mit dem sie Eigentümer von Wohngrundstücken entlasten können. Anlass sind aus ihrer Sicht übermäßige Belastungen durch die Grundsteuerreform. Gemeinden sollen außerdem auf die Grundsteuer A verzichten dürfen.

Gemeinden sollen bei der Grund-Steuer mehr selbst entscheiden. Sie sollen Wohn-Grundstücke niedriger besteuern können. So zahlen manche Eigentümer weniger. Gemeinden sollen auch auf die Grund-Steuer für Äcker und Wald verzichten dürfen.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Wohnen

4 Punkte

Zuschuss „HeimVorteil BW“ fürs erste Eigenheim

Die CDU will den Kauf der ersten selbst genutzten Immobilie mit einem Zuschuss namens „HeimVorteil BW“ fördern. Vorgesehen sind 10.000 Euro je Erwerbsperson und 5.000 Euro je Kind. Profitieren sollen vor allem junge Familien.

Die CDU will beim Kauf des ersten eigenen Zuhauses helfen. Jede erwerbstätige Person soll 10.000 Euro bekommen. Für jedes Kind gibt es 5.000 Euro dazu. Das soll vor allem jungen Familien helfen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Bauen mit weniger Auflagen günstiger machen

Die CDU will den Neubau von Wohnungen erleichtern und verbilligen, weil sie darin das wirksamste Mittel für bezahlbares Wohnen sieht. Dazu plant sie einen neuen Gebäudetyp mit niedrigeren Standards, mehr Bauland, weniger Auflagen und schnellere Genehmigungen.

Die CDU will, dass mehr Wohnungen gebaut werden. Bauen soll einfacher und billiger werden. Dafür soll es eine neue Art von Gebäude mit weniger strengen Regeln geben. Gemeinden sollen mehr Flächen zum Bauen freigeben.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Sozialen Wohnungsbau und Mietwohnungsbau fördern

Die CDU will die soziale Wohnraumförderung des Landes stark erhöhen und künftig jeden Euro des Bundes mit einem Euro des Landes ergänzen. Den Bau von Mietwohnungen will sie über bessere steuerliche Abschreibungen anregen.

Die CDU will mehr Geld für günstige Wohnungen ausgeben. Das Land soll genauso viel zahlen wie der Bund. Wer Miet-Wohnungen baut, soll Steuer-Vorteile bekommen. Menschen ohne Wohnung sollen schnell eine Wohnung bekommen.

  • Wirtschaftausgewogen

Bürgerbegehren gegen Bauplanung einschränken, Flächen ermöglichen

Die CDU will die Regelung ändern, nach der Bürgerbegehren schon gegen den ersten Beschluss einer Bauleitplanung möglich sind, weil dies Projekte verzögere oder stoppe. Ein neuer Landesentwicklungsplan soll mehr Raum für Wohnen und Wirtschaft zulassen.

Bürger können heute früh über Bau-Pläne ihrer Gemeinde abstimmen lassen. Die CDU will diese Regel ändern. Sie sagt: Das verzögert viele Bau-Projekte. Ein neuer Plan für das Land soll mehr Flächen für Wohnen und Betriebe erlauben.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Familie

5 Punkte

Letztes Kita-Jahr verpflichtend und beitragsfrei

Die CDU will ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr mit besonderer Förderung für alle Kinder, damit sie mit soliden Grundlagen in die Grundschule kommen. Dieses Jahr soll für Eltern beitragsfrei werden; die Finanzierung will die Partei mit Bund und Kommunen klären.

Alle Kinder sollen im letzten Jahr vor der Schule in die Kita gehen. Dort bekommen sie besondere Förderung. Eltern sollen für dieses Jahr nichts bezahlen. Die CDU will auch mehr Fachkräfte für Kitas gewinnen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Sprachförderung und Vorsorge verbindlich machen

Die CDU will, dass Kinder vor der Einschulung ausreichend Deutsch können, und setzt dafür auf verbindliche Förderung. Früherkennungsuntersuchungen sollen für alle Kinder Pflicht werden, und staatliche Transferleistungen sollen von der Teilnahme abhängen.

Kinder sollen gut Deutsch können, bevor sie in die erste Klasse kommen. Wer Hilfe braucht, muss sie auch annehmen. Alle Kinder müssen zu den Vorsorge-Untersuchungen gehen. Sonst kann es weniger Geld vom Staat geben.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Ehegattensplitting zum Familiensplitting ausbauen

Die CDU will sich dafür einsetzen, dass der Kinderfreibetrag schrittweise an den Grundfreibetrag der Eltern herangeführt wird. Auf diesem Weg soll aus dem Ehegattensplitting ein Familiensplitting werden. Familien mit drei oder mehr Kindern sollen gezielt Hilfe erhalten.

Familien sollen weniger Steuern zahlen. Der Steuer-Freibetrag für Kinder soll steigen. Er soll sich dem Freibetrag der Eltern annähern. Familien mit vielen Kindern sollen besondere Hilfe bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Markt
  • Gesellschafteher konservativ

Familien beraten und Kinderarmut vorbeugen

Die CDU will Netzwerke zur Vorbeugung von Kinderarmut bis 2030 in jedem Stadt- und Landkreis aufbauen. Familien sollen überall Anlaufstellen mit Lotsenfunktion und ein digitales Portal für Familienleistungen bekommen.

Die CDU will Kinder vor Armut schützen. Dafür soll es bis 2030 überall im Land Hilfs-Netzwerke geben. Familien sollen Beratungs-Stellen in ihrer Nähe finden. Leistungen für Familien soll man einfach im Internet beantragen können.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Kinderschutz ausbauen und IP-Adressen speichern

Die CDU will den Masterplan Kinderschutz erweitern und einheitliche Standards für die Kinder- und Jugendhilfe im ganzen Land schaffen. Bei Gefahr für das Kindeswohl soll der Staat entschieden eingreifen können, und IP-Adressen sollen befristet gespeichert werden, um schwere Straftaten zu verfolgen.

Die CDU will Kinder besser schützen. Für die Jugend-Hilfe sollen überall im Land gleiche Regeln gelten. Bei Gefahr für ein Kind soll der Staat eingreifen dürfen. Internet-Adressen sollen eine Zeit lang gespeichert werden. So soll die Polizei Täter leichter finden.

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Bildung

13 Punkte

Duale Ausbildung ausbauen

Die CDU will die duale Ausbildung ausbauen und stärker für sie werben. Berufliche Schulen sollen zu Kompetenzzentren werden. Das Programm sieht in gut ausgebildeten Fachkräften die Grundlage der Wirtschaft.

Bei der dualen Ausbildung lernt man im Betrieb und in der Schule. Die CDU will diese Ausbildung stärken. Schulen sollen besser über Berufe informieren. Berufs-Schulen sollen mehr Aufgaben bekommen.

Meistergebühren abschaffen, Meisterprämie verdoppeln

Die CDU will die Gebühren für die Meisterausbildung abschaffen. Bis dahin soll die Meisterprämie auf 3.000 Euro verdoppelt werden. Begründet wird dies damit, dass berufliche und akademische Bildung gleich viel wert seien.

Wer Meister werden will, muss heute Gebühren zahlen. Die CDU will diese Gebühren abschaffen. Bis dahin soll es mehr Geld als Prämie geben. Die Prämie soll 3.000 Euro betragen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Zivilklauseln an Hochschulen abschaffen

Die CDU will sämtliche Zivilklauseln streichen, also Selbstverpflichtungen von Hochschulen, nur für zivile Zwecke zu forschen. Sie begründet das mit der Wissenschaftsfreiheit, die auch für Sicherheits- und Verteidigungsforschung gelte. Staatliche Eingriffe und ideologische Vorgaben in Forschung und Lehre lehnt sie ab.

Manche Hochschulen forschen nur für friedliche Zwecke. Diese Regel heißt Zivil-Klausel. Die CDU will sie abschaffen. Hochschulen sollen auch für die Verteidigung forschen dürfen. Der Staat soll der Forschung keine Vorgaben machen.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

In Hochschulen und Studienbedingungen investieren

Die CDU will mehr Personal an den Hochschulen, leichtere Spitzenberufungen und bessere Studienbedingungen. Hochschulgebäude sollen saniert und schneller neu gebaut werden, dazu kommen mehr bezahlbare Wohnheimplätze. Ein Programm „Stay in BW“ soll Talente im Land halten.

Die CDU will mehr Geld für Hochschulen ausgeben. Es soll mehr Personal geben. Alte Gebäude sollen repariert werden. Studierende sollen mehr günstige Wohnheim-Plätze bekommen. Gute Leute sollen nach dem Studium im Land bleiben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Zukunftstechnologien und Medizinforschung ausbauen

Die CDU will Zukunftstechnologien wie KI, Quantentechnologie und Life-Sciences an forschungsstarken Standorten bündeln und ausbauen. Ein Innovationsfreiheitsgesetz soll Hindernisse für Spitzenforschung beseitigen. Bis 2036 soll das Land zu den weltweit führenden Standorten der Krebsforschung gehören.

Die CDU will Forschung zu neuen Techniken stärker fördern. Dazu gehören künstliche Intelligenz und Medizin. Ein neues Gesetz soll Hindernisse für Forscher abbauen. Das Land soll bei der Krebs-Forschung zu den besten der Welt gehören.

  • Wirtschaftausgewogen

Zehnte Landesuniversität für KI gründen

Die CDU schlägt eine neue, zehnte Landesuniversität mit dem Schwerpunkt künstliche Intelligenz vor. Damit soll Baden-Württemberg zum führenden KI-Standort in Deutschland werden.

Die CDU will eine neue Universität im Land gründen. Dort soll es um künstliche Intelligenz gehen, kurz KI. Das Land soll bei KI in Deutschland vorne sein. Es soll mehr Studien-Gänge und Professoren für KI geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Verbindliche Grundschulempfehlung „2 aus 3“ einführen

Die CDU will eine verbindliche Grundschulempfehlung für alle Schularten nach dem Modell „2 aus 3“. Über die weiterführende Schule entscheiden dann Elternwunsch, Lehrerempfehlung und ein Test gemeinsam. Das soll Über- und Unterforderung vermeiden.

Nach der Grundschule wechseln Kinder auf eine andere Schule. Drei Dinge sollen dabei zählen. Das sind der Wunsch der Eltern, der Rat der Lehrkraft und ein Test. Zwei davon müssen zusammenpassen. Das soll für alle Schul-Arten gelten.

  • Gesellschafteher konservativ

Noten behalten, Wissen stärker betonen

Die CDU will Schulnoten beibehalten, weil sie aus ihrer Sicht Klarheit über Leistung schaffen. Im Unterricht sollen Wissen und Inhalte wieder mehr Gewicht bekommen; Werteerziehung und gutes Benehmen zählt die Partei zum Auftrag der Schule.

Die CDU will Schul-Noten behalten. Noten zeigen nach ihrer Meinung klar, was ein Kind kann. In der Schule soll es wieder mehr um Wissen gehen. Kinder sollen dort auch gutes Benehmen und Werte lernen.

  • Gesellschafteher konservativ

Gegliedertes Schulsystem mit klaren Profilen stärken

Die CDU will alle weiterführenden Schularten mit eigenem Profil erhalten und stärken. Gymnasien sollen neben dem neuen G9 leichter weiterhin G8 anbieten können, und kleine Schulstandorte sollen durch neue Regeln zur Mindestschülerzahl bestehen bleiben.

Die CDU will die verschiedenen Schul-Arten behalten. Jede Schul-Art soll ihre Stärken ausbauen. Gymnasien sollen weiter das Abitur nach 8 Jahren anbieten dürfen. Kleine Schulen in der Nähe des Wohnorts sollen bleiben.

  • Gesellschafteher konservativ

Sonderpädagogische Zentren erhalten und stärken

Die CDU will die sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) erhalten und dort mehr Unterricht sichern. Sie sieht diese Zentren, Außenklassen und den inklusiven Unterricht an Regelschulen als gleichwertige Wege, jeweils im Rahmen der vorhandenen Mittel.

Es gibt eigene Schulen für Kinder mit besonderem Förder-Bedarf. Die CDU will diese Schulen behalten. Dort soll weniger Unterricht ausfallen. Gemeinsames Lernen an normalen Schulen soll es auch geben.

  • Gesellschafteher konservativ

Digitale Bildung ausbauen, private Handynutzung untersagen

Die CDU will digitale Kompetenzen in allen Altersstufen vermitteln und jede Schule ans Glasfasernetz bringen. Die private Nutzung von Smartphones im Unterricht soll landesweit einheitlich untersagt werden.

Alle Schüler sollen gut mit digitalen Medien umgehen können. Jede Schule soll sehr schnelles Internet bekommen. Private Handys sollen im Unterricht verboten sein. Die Regel soll im ganzen Land gleich sein.

Zusammenarbeit mit Jugendoffizieren verbindlich machen

Die CDU will landesweit vorschreiben, dass Schulen in der politischen Bildung mit Jugendoffizierinnen und Jugendoffizieren der Bundeswehr zusammenarbeiten. Sie begründet das damit, dass die Bundeswehr zum Staat gehöre und die freiheitliche Gesellschaft verteidige.

Jugend-Offiziere sind Soldaten, die über Sicherheits-Politik informieren. Die CDU will sie in die Schulen holen. Alle Schulen im Land sollen mit ihnen zusammenarbeiten müssen. Das soll Teil der politischen Bildung sein.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

Lehrerberuf attraktiver machen und Leistung honorieren

Die CDU will dem Lehrkräftemangel mit besseren Arbeitsbedingungen, schnelleren Stellenbesetzungen und weniger Berichtspflichten begegnen. Schulleitungen sollen entlastet werden und zugleich Mittel erhalten, um besondere Leistung zu belohnen und Pflichtverletzungen zu ahnden.

Es fehlen Lehrerinnen und Lehrer. Die CDU will den Beruf besser machen. Schul-Leitungen sollen Hilfe bei der Verwaltung bekommen. Gute Leistung soll belohnt werden. Wer seine Pflichten nicht erfüllt, soll Folgen spüren.

Gesundheit und Pflege

11 Punkte

Rettungsdienst und Leitstellen modernisieren

Die CDU will die Leitstellen im Land mit einem neuen Konzept technisch vereinheitlichen und vernetzen. Der ärztliche Bereitschaftsdienst und die Leitstellen sollen Fälle digital aneinander übergeben können, damit Patienten besser gelenkt werden.

Die CDU will den Rettungsdienst moderner machen. Die Leitstellen sollen die gleiche Technik nutzen. Eine Leitstelle nimmt Notrufe an und schickt Hilfe. Der ärztliche Bereitschafts-Dienst soll Daten direkt an die Leitstellen schicken können.

Wohnortnahe medizinische Versorgung sichern

Die CDU will die medizinische Versorgung im ganzen Land wohnortnah sichern. Dafür sollen mehr Studienplätze in Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie entstehen und die Landarztquote steigen.

Die CDU will, dass es überall im Land Ärzte in der Nähe gibt. Es soll mehr Studien-Plätze für Medizin geben. Mehr Plätze sollen an künftige Land-Ärzte gehen. Auch die Apotheke vor Ort soll gestärkt werden.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Investitionsförderung für Krankenhäuser ausbauen

Die CDU bekennt sich zur dualen Krankenhausfinanzierung und will die Investitionsförderung des Landes ausbauen. So soll die Grund- und Regelversorgung mit Notfallambulanzen im ganzen Land gesichert werden.

Die CDU will mehr Geld für Krankenhäuser geben. Das Land bezahlt Gebäude und Technik. Die Kranken-Kassen bezahlen den laufenden Betrieb. So soll es überall im Land gute Krankenhäuser geben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Patienten über Hausärzte und Notfallzentren lenken

Die CDU unterstützt den Plan des Bundes, dass Hausärzte Patienten als Lotsen durch das Gesundheitssystem führen. In der Notfallversorgung setzt sie auf Integrierte Notfallzentren, die in 30 Fahrminuten erreichbar sein sollen.

Die CDU will, dass Haus-Ärzte die Patienten durch das Gesundheits-System führen. Digitale Stellen sollen bei Terminen helfen. Für Notfälle soll es Notfall-Zentren geben. Jeder soll ein solches Zentrum in 30 Minuten mit dem Auto erreichen.

Fachkräfte und Ausbildung im Gesundheitswesen stärken

Die CDU will Gesundheitsberufe mit besseren Arbeitsbedingungen attraktiver machen und die Ausbildung ausbauen. Abschlüsse ausländischer Fachkräfte in Medizin und Pflege sollen schneller und digital anerkannt werden.

Die CDU will mehr Fachkräfte für Gesundheit und Pflege gewinnen. Die Arbeit soll besser bezahlt und besser planbar sein. Abschlüsse aus dem Ausland sollen schneller anerkannt werden. Die Ausbildung an Schulen für Gesundheits-Berufe soll kein Schulgeld kosten.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Migrationeher offen

Medizinische Forschung und Datennutzung ausbauen

Die CDU will die medizinische Forschung im Land stärken, vor allem bei Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Gesundheitsdaten sollen leichter ausgetauscht und für die Forschung genutzt werden, und eine landesweite Biobank soll entstehen.

Die CDU will mehr Forschung für die Gesundheit. Es geht vor allem um Herz-Krankheiten und Krebs. Ärzte und Kliniken sollen Daten leichter austauschen. Eine Biobank soll Proben für die Forschung sammeln.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Gesundheitsämter stärken, Gesundheitswesen krisenfest machen

Die CDU will den öffentlichen Gesundheitsdienst mit moderner Technik, digitaler Vernetzung und Fachpersonal ausstatten. Zugleich soll das Gesundheitswesen besser auf Pandemien, Katastrophen und sicherheitspolitische Bedrohungen vorbereitet werden.

Die CDU will die Gesundheits-Ämter besser ausstatten. Sie sollen moderne Technik und gutes Personal bekommen. So können sie in einer Krise schnell handeln. Auch Kliniken und Praxen sollen auf Krisen vorbereitet sein.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Benachteiligung beim Kassen-Finanzausgleich beenden

Die CDU will sich im Bund dafür einsetzen, dass Baden-Württemberg beim Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen nicht länger schlechter gestellt wird. Nach Darstellung des Programms verliert das Land wegen des Regionalfaktors jährlich fast eine Milliarde Euro.

Die Kranken-Kassen gleichen untereinander Geld aus. Die CDU sagt: Baden-Württemberg bekommt dabei zu wenig. Es fehlt fast eine Milliarde Euro im Jahr. Die CDU will das beim Bund ändern.

Wohnortnahe Pflege sichern, pflegende Angehörige entlasten

Die CDU will, dass gute Pflege in der Nähe des Wohnorts verfügbar und bezahlbar bleibt. Sie prüft dazu, ob das Land Investitionen von Pflegeheimen wieder fördert, und will Angehörige, die zu Hause pflegen, stärker entlasten.

Die CDU will gute Pflege in der Nähe. Die Pflege soll bezahlbar bleiben. Das Land soll vielleicht wieder Geld für Pflege-Heime geben. Wer Angehörige zu Hause pflegt, soll mehr Hilfe bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern

Die CDU will den Pflegeberuf attraktiver machen: mit fairen Löhnen, festen Personalschlüsseln und planbaren Dienstzeiten. Ausländische Pflegeabschlüsse sollen schneller anerkannt werden, damit Fachkräfte aus dem Ausland rasch arbeiten können.

Die CDU will bessere Arbeit für Pflege-Kräfte. Sie sollen faire Löhne bekommen. Die Dienst-Pläne sollen verlässlich sein. Pflege-Kräfte aus dem Ausland sollen schneller hier arbeiten dürfen.

  • Wirtschafteher mehr Staat
  • Migrationeher offen

Pflegeversicherung stabil und solidarisch finanzieren

Die CDU will erreichen, dass steigende Eigenanteile Pflegebedürftige und ihre Familien nicht überfordern. Im Bund setzt sie sich für eine dauerhaft stabile Pflegeversicherung ein, die Eigenverantwortung und Solidarität verbindet.

Pflege kostet viel Geld. Einen Teil zahlen die Menschen selbst. Die CDU will: Dieser Teil soll niemanden überfordern. Die Pflege-Versicherung soll lange stabil bleiben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Migration und Integration

6 Punkte

Zuwanderung von Fachkräften beschleunigen

Die CDU will die Landesagentur für Fachkräftezuwanderung stärken und Zuständigkeiten bündeln. Ausländische Abschlüsse sollen schneller anerkannt werden, sofern sie gleichwertig sind. Die Wirtschaft profitiere nach Darstellung des Programms von Fachkräften aus aller Welt.

Firmen brauchen Fachleute aus anderen Ländern. Die CDU will, dass diese Menschen schneller kommen können. Ämter sollen ihre Abschlüsse schneller prüfen. Die Abschlüsse müssen aber gut genug sein.

  • Migrationeher offen

Integration über Sprache und Arbeit fördern

Die CDU will Integration vor allem über Deutschkenntnisse und Erwerbsarbeit erreichen und die Sprachförderung in Betriebe und Vereine verlagern. Wer sich anstrengt und sich zur Leitkultur bekennt, soll nach dem Programm alle Aufstiegschancen haben.

Die CDU will, dass Zugewanderte Deutsch lernen und arbeiten. Sprach-Kurse soll es direkt in Betrieben und Vereinen geben. Zugewanderte sollen leichter eine Firma gründen können. Sie sollen die Werte und die Sprache des Landes annehmen.

  • Gesellschafteher konservativ
  • Migrationausgewogen

Zuwanderung begrenzen und Grenzen kontrollieren

Die CDU will Zuwanderung gemeinsam mit dem Bund ordnen, steuern und begrenzen. Sie unterstützt die Zurückweisungen an den Grenzen und stärkere Kontrollen gegen Schleuser.

Die CDU will, dass weniger Menschen ungeregelt ins Land kommen. Sie unterstützt Zurück-Weisungen an der Grenze. Mehr Kontrollen sollen Schleuser stoppen. Pendler an der Grenze sollen dabei nicht leiden.

  • Migrationeher restriktiv

Arbeitspflicht und Bezahlkarte für Asylbewerber durchsetzen

Die CDU will Asylbewerber ohne Erwerbsarbeit zu gemeinnützigen Tätigkeiten heranziehen und Leistungen bargeldlos über die Bezahlkarte auszahlen. Organisationen, die beim Umgehen der Karte helfen, sollen ihre Gemeinnützigkeit verlieren können.

Die CDU will, dass Asyl-Bewerber ohne Job gemeinnützig arbeiten. Sie sollen ihr Geld auf einer Bezahl-Karte bekommen, nicht bar. Niemand soll die Karte umgehen. Vereine, die dabei helfen, sollen Nachteile bei der Steuer bekommen.

  • Migrationeher restriktiv

Asylverfahren in Erstaufnahmestellen abschließen

Die CDU will Asylverfahren bereits in den Landeserstaufnahmestellen abschließen und nur noch Menschen mit Bleibeperspektive auf die Kreise verteilen. Neue Landesaufnahmeprogramme lehnt sie ab.

Die CDU will Asyl-Verfahren schon in den ersten Unterkünften des Landes beenden. Nur wer bleiben darf, soll in die Kreise kommen. Die anderen sollen direkt zurück in ihr Heimatland. Das Land soll keine neuen Aufnahme-Programme starten.

  • Migrationeher restriktiv

Abschiebungen durchsetzen und Duldungen einschränken

Die CDU will Duldungen nur noch erteilen, wenn das Recht es zwingend verlangt, und mehr Plätze für Abschiebehaft schaffen. Der Sonderstab „Gefährliche Ausländer“ soll personell und organisatorisch wachsen.

Die CDU will mehr Menschen abschieben, die ausreisen müssen. Eine Duldung soll es nur noch in Pflicht-Fällen geben. Eine Duldung heißt: Die Abschiebung wird vorerst ausgesetzt. Es soll mehr Plätze für Abschiebe-Haft geben.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
  • Migrationeher restriktiv

Gleichstellung und Vielfalt

1 Punkt

Gleichstellung fördern, Frauen vor Gewalt schützen

Die CDU will, dass Frauen stärker und gleichwertig am Arbeitsmarkt beteiligt sind, vor allem in MINT-Berufen und in Führungspositionen. Das soll ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit stärken und Altersarmut vorbeugen. Den Schutz vor Gewalt will sie über das Gewalthilfegesetz verbessern.

Frauen und Männer sollen die gleichen Chancen haben. Mehr Frauen sollen in technischen Berufen und als Chefinnen arbeiten. So haben sie eigenes Geld und sind im Alter seltener arm. Frauen sollen besser vor Gewalt geschützt werden.

  • Gesellschafteher progressiv

Klima und Energie

8 Punkte

Verbrennerverbot abschaffen, Flottengrenzwerte lockern

Die CDU will das EU-weite Aus für neue Verbrennerfahrzeuge kippen und die CO₂-Flottengrenzwerte flexibler gestalten. Welche Antriebstechnik sich durchsetzt, soll der Markt entscheiden. Synthetische und biogene Kraftstoffe sollen auf die CO₂-Bilanz angerechnet werden.

Ab 2035 will die EU neue Autos mit Benzin oder Diesel verbieten. Die CDU will dieses Verbot abschaffen. Auch die Regeln für den CO₂-Ausstoß sollen lockerer werden. Der Markt soll entscheiden, welche Autos sich durchsetzen. Die CDU will so Arbeits-Plätze in der Auto-Industrie sichern.

  • Wirtschafteher mehr Markt
  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

Energiekosten senken, Netze und Speicher ausbauen

Die CDU will sich für wettbewerbsfähige Energiepreise einsetzen und lehnt eine Aufteilung in Strompreiszonen ab, die das Land benachteiligen würde. Netze für Strom, Gas, Wasserstoff und CO₂ sollen gemeinsam geplant werden. Zusätzlich sollen Großbatteriespeicher und neue Kraftwerkskapazitäten entstehen.

Die CDU will, dass Strom und Energie bezahlbar bleiben. Strom soll im Süden nicht teurer sein als im Norden. Leitungen für Strom, Gas und Wasserstoff sollen zusammen geplant werden. Es soll mehr große Batterien und mehr Kraftwerke geben.

Erneuerbare breit ausbauen, Windkraft-Vorrang ablehnen

Die CDU will viele Arten erneuerbarer Energien nutzen und den Ausbau der Photovoltaik fortsetzen. Einen besonderen Vorrang der Windkraft vor anderen Belangen lehnt sie ab. Kommunen sollen an den Erträgen örtlicher Windräder beteiligt werden, weil Akzeptanz aus Sicht der CDU durch Teilhabe entsteht.

Die CDU will viele Arten von sauberer Energie nutzen. Dazu gehören Sonne, Wind, Wasser, Biogas und Erdwärme. Wind-Räder sollen aber keinen besonderen Vorrang haben. Gemeinden sollen Geld von den Wind-Rädern vor Ort bekommen. Niemand soll eine Solar-Anlage bauen müssen, die sich nicht lohnt.

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Erneuerbare-Wärme-Gesetz abschaffen

Die CDU will das Erneuerbare-Wärme-Gesetz des Landes streichen und bei der Wärmeversorgung auf Wahlfreiheit setzen. Maßstab soll die tatsächliche CO₂-Einsparung sein, nicht eine vorgeschriebene Technik. Die kommunale Wärmeplanung soll verbessert werden.

Ein Landes-Gesetz schreibt vor, beim Heizen erneuerbare Energie zu nutzen. Die CDU will dieses Gesetz abschaffen. Jeder soll selbst wählen, wie er heizt. Wichtig soll sein, wie viel CO₂ man wirklich spart. Heizen soll für alle bezahlbar sein.

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Hochwasserschutz und Klimaanpassung beschleunigen

Die CDU will dem Hochwasserschutz im Wasserrecht den Rang eines überragenden öffentlichen Interesses geben und Schutzbauten schneller errichten. Städte sollen nach dem Prinzip der Schwammstadt umgebaut werden, und Kommunen erhalten mehr Förderung gegen Starkregenschäden.

Die CDU will das Land besser vor Hochwasser schützen. Dämme und Rückhalte-Becken sollen schneller gebaut werden. Städte sollen mehr Grün bekommen und Regenwasser speichern. Das nennt man Schwamm-Stadt. Gemeinden bekommen mehr Geld für den Schutz vor Starkregen.

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Klimavorgaben nur eins zu eins umsetzen

Die CDU will Klimaschutzvorgaben von Bund und EU im Land ohne zusätzliche eigene Verschärfungen umsetzen und das Klimaschutzgesetz des Landes entsprechend ändern. Maßnahmen sollen danach geordnet werden, wie viel CO2 sie pro eingesetztem Euro einsparen.

Der Bund und die EU machen Regeln für den Klimaschutz. Die CDU will diese Regeln genau so umsetzen. Das Land soll keine strengeren Regeln draufsetzen. Das Klima-Gesetz des Landes wird dafür geändert. Geld soll dorthin fließen, wo es am meisten CO2 spart.

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CO2-Abscheidung und -Speicherung ermöglichen

Die CDU will Verfahren zulassen, mit denen CO2 abgeschieden, gespeichert oder weiterverwendet wird. Der Aufbau der nötigen Infrastruktur hat für sie höchste Priorität, einschließlich der Prüfung von Lagerstätten an Land in Baden-Württemberg.

Man kann CO2 auffangen und unter der Erde lagern. Man kann es auch als Rohstoff nutzen. Die CDU will das im Land erlauben. Sie will prüfen, wo man CO2 sicher lagern kann. Auch eine Leitung für CO2 soll geprüft werden.

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Allgemeine Elementarschadenversicherung einführen

Die CDU will eine allgemeine Versicherung gegen Elementarschäden einführen, die nach dem Grundsatz „alle für alle“ funktioniert. Für die Landwirtschaft soll die Mehrgefahrenversicherung zu einem umfassenden Schutz ausgebaut werden.

Hochwasser und Unwetter können Häuser zerstören. Die CDU will dafür eine Versicherung für alle einführen. Alle zahlen ein, und alle sind geschützt. Auch Bauern sollen sich besser gegen Wetter-Schäden versichern können.

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Umwelt und Tierschutz

3 Punkte

Bestände von Kormoran, Biber und Wolf regulieren

Die CDU will beim Artenschutz den Erhalt der Art insgesamt in den Mittelpunkt stellen statt des einzelnen Tiers. Stark gewachsene Bestände bestimmter Arten sollen reguliert werden dürfen, auch durch Tötung, und invasive Arten früh bekämpft werden.

Die CDU will Tierarten als Ganzes schützen. Von manchen Tieren gibt es heute sehr viele. Dazu gehören Kormoran, Biber und Saatkrähe. Man soll einzelne Tiere davon töten dürfen. Fremde Arten wie Waschbären will die CDU früh bekämpfen.

Kreislaufwirtschaft mit Anreizen ausbauen

Die CDU will den Rohstoffverbrauch senken, Abfälle vermeiden und Materialien im Kreislauf halten. Dafür setzt sie auf Anreize und neue Technologien statt auf zusätzliche Vorschriften und will die Entsorgung im Land langfristig absichern.

Die CDU will weniger Rohstoffe verbrauchen. Dinge sollen öfter wieder benutzt werden. Dafür soll es Anreize geben und keine neuen strengen Regeln. Müll, den man nicht verwerten kann, soll Strom und Wärme liefern. Ausgehobene Erde von Baustellen soll man leichter wieder nutzen können.

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Wasserversorgung mit Landesstrategie sichern

Die CDU verlangt eine landesweite Strategie für die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser, wobei die Kommunen zuständig bleiben. Die öffentliche Wasserversorgung soll im Wasserrecht Vorrang erhalten, und Wassermangel soll durch vorausschauendes Management vermieden werden.

Die CDU will einen Plan für das Wasser im ganzen Land. Für das Trinkwasser sollen weiter die Städte und Gemeinden zuständig sein. Jede Gemeinde soll für den Notfall eine zweite Wasserquelle haben. Die öffentliche Versorgung soll im Gesetz Vorrang bekommen. Das Land soll früh gegen Wassermangel handeln.

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Landwirtschaft

3 Punkte

Agrarflächen sichern und Hofnachfolge fördern

Die CDU will landwirtschaftliche Flächen per Gesetzesnovelle für die Erzeugung von Nahrungsmitteln sichern. Wer einen Hof übernimmt, soll eine pauschale Prämie erhalten, und Agrarinvestitionen sollen stärker gefördert werden.

Äcker und Wiesen sollen für den Anbau von Lebensmitteln erhalten bleiben. Junge Leute sollen Geld bekommen, wenn sie einen Hof übernehmen. Das Land soll Bauern mehr Geld für Investitionen geben. Moderne Technik soll auf den Feldern helfen.

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Naturschutz mit Landwirten kooperativ gestalten

Die CDU will Naturschutz und Landwirtschaft enger verzahnen und dabei Auflagen lockern, etwa durch eine Reform des Verbots, Grünland umzubrechen. Statt neuer starrer Schutzgebiete setzt sie auf regionale Lösungen, Förderung und Zusammenarbeit.

Die CDU will Naturschutz und Landwirtschaft zusammenbringen. Bauern sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Das Verbot, Wiesen in Äcker umzuwandeln, soll geändert werden. Neue strenge Schutzgebiete will die CDU nicht. Sie will lieber Geld für Naturschutz-Leistungen zahlen.

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Regionale Erzeugung und Ernährungssicherheit stärken

Die CDU setzt auf regionale Lebensmittelproduktion, unabhängig davon, ob bio oder konventionell. Die Ernährungssicherheit des Landes soll als Staatsziel in die Landesverfassung kommen, und die Tierhaltung im Land soll gefördert werden.

Die CDU will mehr Lebensmittel aus der Region. Das gilt für Bio-Essen und für anderes Essen. Kantinen und Schulen sollen mehr davon nutzen. Die sichere Ernährung soll in der Landes-Verfassung stehen. Bauern sollen weniger Papierkram haben.

Verkehr

10 Punkte

Land zum Testfeld für autonomes Fahren machen

Die CDU will das gesamte Land zum Erprobungsgebiet für autonomes Fahren machen. Dafür sollen Pilotkorridore in Stadt und Land entstehen und ein eigener Rechtsrahmen geschaffen werden. Baden-Württemberg soll so eine internationale Vorreiterrolle einnehmen.

Autonome Autos fahren ohne Fahrer. Die CDU will, dass man sie im ganzen Land testen kann. Dafür soll es besondere Test-Strecken geben. Neue Regeln sollen die Tests erlauben und sicher machen.

Straßen, Schienen und Brücken schneller ausbauen

Die CDU will Verkehrswege mit einer „Planungsoffensive“ schneller modernisieren und alle geplanten Autobahnprojekte im Land zügig umsetzen. Die Mittel für den Erhalt von Brücken sollen sich bis 2030 verdoppeln. Den Klimacheck bei der Förderung kommunaler Verkehrsprojekte will sie streichen.

Die CDU will Straßen, Schienen und Brücken schneller bauen und reparieren. Für Brücken soll es bis 2030 doppelt so viel Geld geben. Alle geplanten Autobahnen sollen gebaut werden. Eine Klima-Prüfung für Verkehrs-Projekte soll wegfallen.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

Güterverkehr modernisieren, keine Landes-Lkw-Maut

Die CDU lehnt eine Lkw-Maut auf Landes- und Kommunalstraßen ab, um den Wirtschaftsverkehr nicht zusätzlich zu belasten. Terminals für den kombinierten Verkehr sollen ausgebaut und digitalisiert werden. Mit der Initiative „Güterverkehr 2036“ sind mehr Lkw-Stellplätze, Ladepunkte und Lieferzonen geplant.

Lastwagen sollen auf Landes-Straßen und Gemeinde-Straßen keine Maut zahlen. Maut ist eine Gebühr für die Nutzung von Straßen. Die CDU will mehr Park-Plätze und Lade-Stationen für Lastwagen. Waren sollen leichter zwischen Bahn und Lastwagen wechseln können.

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Alle Antriebe fördern, Ladenetz ausbauen

Die CDU will Elektromobilität, Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe gleichrangig unterstützen. Lade- und Tankstellen sollen durch schnellere Genehmigungen zügig entstehen, und für synthetische Kraftstoffe soll es einen verlässlichen Rechtsrahmen geben.

Die CDU will verschiedene Antriebe für Autos fördern. Dazu gehören Strom, Wasserstoff und künstlich hergestellte Kraftstoffe. Es soll schneller mehr Lade-Stationen und Tankstellen geben. Firmen sollen sich auf feste Regeln verlassen können.

  • Klimaausgewogen

Verkehr digital steuern, City-Maut ablehnen

Die CDU will den Verkehr mit intelligenten Ampeln, Echtzeitdaten und KI-gestützten Leitsystemen flüssiger machen. Eine City-Maut oder ähnliche feste Zufahrtsbeschränkungen lehnt sie ab.

Die CDU will weniger Stau durch moderne Technik. Ampeln und Park-Leitsysteme sollen klüger arbeiten. Eine Gebühr für die Fahrt in die Innenstadt will die CDU nicht. Niemand soll im Verkehr sterben.

  • Klimaeher Wachstum zuerst

Bus und Bahn ausbauen und vernetzen

Die CDU will den öffentlichen Nahverkehr mit dichteren Takten, neuen Strecken und modernen Fahrzeugen ausbauen. Das Angebot soll Fahrgäste überzeugen, weil sich der Umstieg aus Sicht der Partei nicht verordnen lässt. Die Verkehrsmittel sollen über einheitliche Tickets und digitale Plattformen besser zusammenspielen.

Die CDU will mehr Busse und Bahnen. Sie sollen öfter fahren und pünktlich sein. Auch auf dem Land soll es gute Angebote geben, zum Beispiel Ruf-Busse. Tickets und Fahrpläne sollen einfacher werden. Autofahrer sollen keine Nachteile haben.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Regionalbahn pünktlicher und sicherer machen

Die CDU will den regionalen Bahnverkehr zuverlässiger machen, unter anderem mit Anreizen und Sanktionen für Bahnunternehmen bei Verspätungen und Ausfällen. Außerdem sollen mehr Sicherheitspersonal und Videoüberwachung das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken.

Züge im Land sollen pünktlicher fahren. Bahn-Firmen sollen Nachteile haben, wenn Züge ausfallen oder zu spät kommen. Abends und nachts soll mehr Sicherheits-Personal mitfahren. In Zügen, Bussen und Bahnhöfen soll es überall Kameras geben.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Stuttgart 21 vollenden, Gäubahn anbinden

Die CDU will Stuttgart 21 zusammen mit dem digitalen Knoten Stuttgart fertigstellen, um Kapazität, Pünktlichkeit und Anschlüsse zu sichern. Die Gäubahn soll über den Pfaffensteigtunnel direkt an Stuttgart und den Flughafen angebunden werden.

Die CDU will den neuen Bahnhof Stuttgart 21 fertig bauen. Züge sollen dort pünktlich fahren und gute Anschlüsse haben. Die Gäubahn soll einen neuen Tunnel bekommen. Bis dahin soll sie trotzdem gut nach Stuttgart fahren.

Rad- und Fußwege nach Bedarf ausbauen

Die CDU will Rad- und Fußverkehr sicherer und alltagstauglicher machen, mit durchgängigen Radnetzen, sicheren Kreuzungen und barrierefreien Gehwegen. Radwege sollen dort entstehen, wo sie tatsächlich genutzt werden, nicht pauschal überall.

Die CDU will bessere Wege für Fahrräder und Fußgänger. Kreuzungen und Schulwege sollen sicherer werden. Neue Radwege soll es dort geben, wo viele Menschen fahren. An Bahnhöfen soll man Fahrräder sicher abstellen können.

Verbrenner-Aus durch Technologieoffenheit ersetzen

Die CDU verlangt, dass EU-Gesetze auf Technologieoffenheit setzen statt auf Verbote wie das Verbrenner-Aus. Den Umstieg auf klimafreundliche Antriebe und autonomes Fahren soll die EU über Anreize, Innovationsförderung und Infrastruktur unterstützen.

Die EU will neue Autos mit Verbrenner-Motor verbieten. Die CDU ist gegen solche Verbote. Sie will, dass alle Techniken erlaubt bleiben. Die EU soll saubere Antriebe mit Anreizen fördern. Sie soll auch Lade-Säulen und Ähnliches ausbauen.

  • Klimadeutlich Wachstum zuerst

Digitales

3 Punkte

Datennutzung erleichtern und Mobilfunk ausbauen

Die CDU will Daten für die Wirtschaft leichter nutzbar machen und stellt dabei Datensicherheit über einen aus ihrer Sicht übertriebenen Datenschutz. Geplant sind eine einheitliche Landesdatencloud und zentrale Hubs. Außerdem sollen Funklöcher verschwinden und 5G weit verfügbar sein.

Die CDU will, dass Firmen Daten besser nutzen können. Daten sollen sicher sein. Zu strengen Daten-Schutz findet die CDU aber falsch. Das Land soll einen gemeinsamen Daten-Speicher bekommen. Überall soll es guten Handy-Empfang geben.

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Verwaltung vollständig digitalisieren

Die CDU will alle Verwaltungsverfahren digital neu aufsetzen und automatisieren; analoge Wege soll es nur noch bei Bedarf geben. Behördengänge sollen gebündelt an einer Stelle online möglich sein, und Daten sollen dem Staat nur einmal übermittelt werden müssen. Bei Software will das Land vorrangig auf deutsche und europäische Angebote setzen.

Die CDU will eine digitale Verwaltung. Alle Behörden-Gänge sollen online an einer Stelle möglich sein. Bürger sollen ihre Daten nur einmal angeben müssen. Das Fax soll verschwinden. Das Land soll vor allem Programme aus Deutschland und Europa nutzen.

Glasfaser und Mobilfunk flächendeckend ausbauen

Die CDU strebt ein Glasfasernetz im ganzen Land und eine lückenlose Mobilfunkversorgung nach 5G-Standard an. Wo sich der Ausbau für private Anbieter nicht rechnet, soll das Land fördern. Die digitale Infrastruktur gilt dem Programm als Voraussetzung für Teilhabe und gleichwertige Lebensverhältnisse.

Die CDU will schnelles Internet über Glasfaser im ganzen Land. Auch das Handy-Netz soll überall funktionieren. Wo Firmen nicht bauen, soll das Land Geld geben. In schlecht versorgten Gegenden sollen Anbieter ihre Netze teilen.

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Innere Sicherheit

11 Punkte

Polizei personell und materiell verstärken

Die CDU will mehr Polizistinnen und Polizisten einstellen und den Vollzugsdienst durch 1.000 zusätzliche Angestellte von Verwaltungsarbeit entlasten. Die Kennzeichnungspflicht für Polizeikräfte soll abgeschafft und die Polizei mit Tasern ausgestattet werden.

Die CDU will mehr Polizistinnen und Polizisten einstellen. 1.000 neue Angestellte sollen der Polizei Büro-Arbeit abnehmen. Polizisten sollen keine Kennzeichnung mehr tragen müssen. Die Polizei bekommt Taser. Das sind Geräte, die mit Strom kurz lähmen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

In Innenstädten härter durchgreifen

Die CDU will in Innenstädten und an Kriminalitätsschwerpunkten mehr Polizeipräsenz, mehr Kontrollen und wirksamere Platzverweise. Gegen Verschmutzung und Störungen im öffentlichen Raum sollen mehr und höhere Bußgelder verhängt werden.

Die CDU will mehr Polizei in den Innenstädten. Es soll mehr Kontrollen geben. Die Polizei soll Menschen leichter von einem Ort wegschicken können. Wer nicht geht, kann eher in Gewahrsam kommen. Wer Müll hinterlässt, soll höhere Bußgelder zahlen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Polizeigesetz mit neuen Befugnissen verschärfen

Die CDU will der Polizei per Gesetz zusätzliche Befugnisse geben. Dazu gehören ein deutlich schärferer vorbeugender Gewahrsam, Identitätskontrollen in einem Grenzstreifen und DNA-Analysen, die äußere Merkmale unbekannter Personen bestimmen.

Die CDU will das Polizei-Gesetz strenger machen. Die Polizei soll gefährliche Personen leichter vorsorglich festhalten können. Nahe der Grenze soll sie Ausweise kontrollieren dürfen. Sie soll aus DNA-Spuren das Aussehen einer Person ableiten dürfen.

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Videoüberwachung mit KI landesweit ausbauen

Die CDU will die Videoüberwachung öffentlicher Orte deutlich ausweiten und KI-gestützte Auswertung im ganzen Land zum Standard machen. Die Software soll auffälliges Verhalten automatisch erkennen und bei Fahndungen helfen.

Die CDU will mehr Kameras an öffentlichen Orten. Polizei und Gemeinden sollen dafür mehr Möglichkeiten bekommen. Ein Computer-Programm soll die Bilder auswerten. Es erkennt auffälliges Verhalten von selbst. So sollen sich Menschen sicherer fühlen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Organisierte Kriminalität mit Onlinedurchsuchung bekämpfen

Die CDU will gegen organisierte Kriminalität und Clanstrukturen vorgehen, unter anderem mit Onlinedurchsuchungen und einer Umkehr der Beweislast beim Einziehen von Vermögen. Die zuständigen Stellen sollen nach dem Vorbild des Staatsschutzzentrums gebündelt werden.

Die CDU will kriminelle Banden und Clans stärker bekämpfen. Ermittler sollen heimlich Computer und Handys durchsuchen dürfen. Verdächtige sollen beweisen müssen, dass ihr Geld legal ist. Sonst kann der Staat es einziehen. Die Behörden sollen enger zusammenarbeiten.

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Verfassungsschutz mit mehr Befugnissen ausstatten

Die CDU will den Verfassungsschutz des Landes stärken und prüft, seine Befugnisse auszuweiten. Als Beispiel nennt sie den verdeckten Zugriff auf Computer und andere IT-Systeme, um gegen Extremismus jeder Richtung vorzugehen.

Der Verfassungsschutz beobachtet Feinde der Demokratie. Die CDU will ihn stärker machen. Sie prüft, ob er mehr tun darf. Er soll zum Beispiel heimlich auf Computer zugreifen dürfen. Das richtet sich gegen Extremisten jeder Art.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Katastrophenschutz modernisieren und Sirenennetz ausbauen

Die CDU will die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes erneuern und die Warninfrastruktur samt einem flächendeckenden Sirenennetz ausbauen. Ehrenamtliche Helfer der verschiedenen Organisationen sollen gleichgestellt werden.

Die CDU will den Schutz bei Katastrophen verbessern. Die Helfer bekommen neuere Fahrzeuge. Überall im Land soll es Sirenen geben. Ehrenamtliche Helfer sollen gleiche Rechte haben. Es soll regelmäßig Übungen geben.

Feuerwehren und Ehrenamt im Bevölkerungsschutz entlasten

Die CDU will Gemeinden weiter bei Investitionen in Feuerwehrfahrzeuge und -gebäude unterstützen und die Feuerschutzsteuer dafür zweckgebunden lassen. Ehrenamtliche Einsatzkräfte sollen durch weniger Bürokratie entlastet werden.

Die CDU will die Feuerwehren weiter unterstützen. Gemeinden sollen Geld für Fahrzeuge und Gebäude bekommen. Ehrenamtliche Helfer sollen weniger Papierkram haben. Anträge sollen einfacher und digital werden.

Zivil- und Katastrophenschutz ausbauen

Die CDU will das Land besser auf Kriegs- und Katastrophenfälle vorbereiten. Geplant sind ein neues Konzept für Schutzräume, Lager für Notfallgüter und ein neuer Förderschwerpunkt für den Zivilschutz in Städten und Gemeinden.

Die CDU will das Land besser auf Katastrophen und Krieg vorbereiten. Es soll einen neuen Plan für Schutzräume geben. In jedem Regierungs-Bezirk soll es ein Lager für Not-Vorräte geben. Schüler sollen Erste Hilfe und Katastrophen-Schutz lernen.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

Opfer von Straftaten besser unterstützen

Die CDU will Opfer von Gewalt, Missbrauch und anderen Straftaten rechtlich, psychologisch und sozial stärker unterstützen. Täter sollen mehr Verantwortung für die Folgen ihrer Taten tragen.

Die CDU will Opfern von Straftaten besser helfen. Sie sollen Rat und Schutz bekommen. Täter sollen den Schaden wieder gutmachen müssen. Der Staat soll auf der Seite der Opfer stehen.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Justizvollzug personell und technisch stärken

Die CDU will die Gefängnisse mit mehr Personal, moderner Ausstattung und digitalen Assistenzsystemen ausstatten. Resozialisierung soll in der Haft beginnen, zugleich soll der Vollzug nach Ansicht der Partei auch strafen und abschrecken.

Die CDU will mehr Personal für die Gefängnisse. Die Technik soll moderner werden. Gefangene sollen lernen, später ohne Straftaten zu leben. Die Haft soll aber auch abschrecken.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Demokratie und Staat

12 Punkte

Verpflichtendes Deutschlandjahr einführen

Die CDU spricht sich für ein Pflichtjahr für alle jungen Menschen aus, das sie Deutschlandjahr nennt. Es soll nach ihrer Auffassung Gemeinschaftssinn, Verantwortung und Solidarität fördern.

Alle jungen Menschen sollen ein Jahr lang einen Dienst für die Gemeinschaft leisten. Die CDU nennt das Deutschland-Jahr. Der Dienst soll Pflicht sein. Bis dahin will die CDU mehr Plätze für freiwillige Dienste schaffen.

  • Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Sicherheit und Ordnung zuerst

Justiz beschleunigen, spezialisieren und digitalisieren

Die CDU will Gerichtsverfahren durch Spezialisierung und beschleunigte Verfahren verkürzen. Die Justiz soll digital arbeiten und Künstliche Intelligenz als Hilfsmittel nutzen, während Entscheidungen bei Menschen bleiben.

Die CDU will, dass Gerichte schneller entscheiden. Dafür soll es mehr Fach-Gerichte geben. Die Justiz soll digital arbeiten. Künstliche Intelligenz soll helfen, aber Menschen entscheiden weiter.

  • Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst

Ehrenamt zentral koordinieren und entlasten

Die CDU will die Förderung des Ehrenamts bei einem Mitglied der Landesregierung bündeln und Vereine von Bürokratie entlasten. Die Ehrenamtskarte soll verbessert und das Geld für Jugendfreiwilligendienste erhöht werden.

Viele Menschen helfen freiwillig in Vereinen. Die CDU will sie besser unterstützen. Ein Mitglied der Regierung soll sich darum kümmern. Vereine sollen weniger Papier-Arbeit haben.

Verwaltung mehr Spielraum geben, Staatsaufgaben überprüfen

Die CDU will den Behörden mehr Ermessen einräumen, damit sie schneller und praxisnäher entscheiden. Zugleich sollen alle staatlichen Aufgaben überprüft werden, damit sich der Staat auf seine wesentlichen Funktionen beschränkt.

Die CDU will, dass Ämter freier entscheiden können. Entscheidungen sollen schneller gehen. Es soll weniger Bürokratie geben. Der Staat soll nur das tun, was wirklich nötig ist.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Verwaltung verschlanken, Personal um zehn Prozent abbauen

Die CDU will den Staat schlanker aufstellen und das Personal der Kernverwaltung binnen fünf Jahren um zehn Prozent verringern. Zuständigkeiten sollen klar verteilt und Doppelstrukturen beseitigt werden. Begründet wird das mit dem demografischen Wandel und der Digitalisierung.

Die CDU will eine kleinere Verwaltung. In fünf Jahren soll es dort zehn Prozent weniger Personal geben. Niemand soll entlassen werden. Stellen fallen weg, wenn Menschen in Rente gehen. Behörden sollen nicht doppelt an derselben Sache arbeiten.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Vorschriften abbauen und Gesetze befristen

Die CDU will alle Landesvorschriften auf ihre Notwendigkeit prüfen und Gesetze künftig grundsätzlich befristen. Für jede neue Regel sollen zwei alte entfallen, und Landesrecht soll Vorgaben von Bund und EU nicht übererfüllen. Das Landesinformationsfreiheitsgesetz will sie abschaffen.

Die CDU will weniger Vorschriften im Land. Gesetze sollen nur für eine bestimmte Zeit gelten. Danach enden sie von selbst, wenn niemand sie verlängert. Für jede neue Regel sollen zwei alte wegfallen. Das Gesetz über Auskünfte von Behörden soll wegfallen.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Verbandsklagerechte streichen, Widerspruchsverfahren abschaffen

Die CDU lehnt Verbandsklagerechte ab und will sich auf allen Ebenen für deren Streichung einsetzen. Klagen sollen nur noch selbst Betroffene dürfen. Zudem soll das Widerspruchsverfahren in möglichst vielen Bereichen entfallen, um Verfahren zu beschleunigen.

Verbände dürfen heute gegen manche Projekte klagen. Die CDU will das beenden. Nur wer selbst betroffen ist, soll klagen dürfen. Auch der Widerspruch gegen Bescheide soll oft wegfallen. So sollen Verfahren schneller gehen.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Direktmandate sichern, Landtag verkleinern

Die CDU will, dass jeder Wahlkreis seinen direkt gewählten Abgeordneten behält, anders als im Bundestagswahlrecht. Für einen kleineren Landtag zeigt sie sich offen dafür, das Element der Personenwahl zu stärken. Bewährte Formen dialogischer Bürgerbeteiligung sollen bleiben.

Jeder Wahlkreis soll seinen direkt gewählten Abgeordneten behalten. Der Landtag soll kleiner werden. Dafür kann die Wahl von Personen wichtiger werden. Die Bürger sollen weiter mitreden können. Behörden und Schulen sollen nach den amtlichen Regeln schreiben.

  • Gesellschafteher konservativ

Öffentlichen Dienst attraktiver machen

Die CDU sagt den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gute Arbeitsbedingungen und angemessene Bezahlung zu und bekennt sich für hoheitliche Aufgaben zum Berufsbeamtentum. Befristungen ohne Sachgrund sollen weiter zurückgehen. Um Nachwuchs zu gewinnen, sollen die untersten Entgeltgruppen auslaufen.

Die CDU will gute Arbeit und faire Bezahlung im öffentlichen Dienst. Es soll weniger befristete Verträge ohne Grund geben. Die niedrigsten Lohn-Gruppen sollen wegfallen. Wer will, soll länger arbeiten können. Beamte sollen bei Krankheit schneller ihr Geld zurückbekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Kommunen mehr Freiheit geben und entlasten

Die CDU will Kommunen mehr Eigenverantwortung geben und landesweite Standards auf das Nötigste begrenzen. Genehmigungsverfahren sollen durch Vertrauensregeln und Eigenkontrolle ersetzt werden. Zugleich sollen Gemeinden von Aufgaben entlastet werden und stärker zusammenarbeiten.

Gemeinden sollen mehr selbst entscheiden dürfen. Das Land soll weniger genau vorschreiben. Statt langer Genehmigungen soll es mehr Vertrauen geben. Gemeinden sollen Verwaltungs-Arbeit zusammen erledigen. Dafür soll es Geld als Anreiz geben.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Bei Kommunalwahlen zu d’Hondt zurückkehren

Die CDU will bei Kommunalwahlen wieder das Auszählverfahren nach d’Hondt anwenden. Damit will sie der aus ihrer Sicht bestehenden Zersplitterung von Gemeinderäten und Kreistagen entgegenwirken. Ziel ist, die Arbeitsfähigkeit der Kommunalverwaltung zu sichern.

Bei Kommunal-Wahlen werden Stimmen in Sitze umgerechnet. Die CDU will dafür wieder ein früheres Verfahren nutzen. Es heißt d’Hondt. Die CDU findet: In den Räten sitzen zu viele kleine Gruppen. Das soll sich ändern.

Staatliche Förderung der Zivilgesellschaft neu ausrichten

Die CDU will Landeszuschüsse an zivilgesellschaftliche Organisationen stärker am Interesse der Allgemeinheit ausrichten. Aus ihrer Sicht soll das Engagement der Bürger und nicht die Beteiligung des Staates im Mittelpunkt stehen. Private Spenden sollen einfacher und steuerlich besser gestellt werden.

Vereine und Initiativen bekommen Geld vom Land. Die CDU will dieses Geld anders verteilen. Es soll mehr dem Nutzen für alle dienen. Dafür sollen private Spenden leichter werden. Spender sollen mehr Steuern sparen können.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Europa

2 Punkte

EU auf Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau ausrichten

Die CDU will das Gewicht Baden-Württembergs nutzen, damit die EU stärker auf Wettbewerbsfähigkeit setzt. Dazu zählen neue Handelsabkommen, weniger EU-Bürokratie und ein vertiefter Binnenmarkt. Auch die Forschungsförderung der EU soll gut ausgestattet sein.

Die EU soll mehr für eine starke Wirtschaft tun. Die CDU will mehr Handels-Verträge mit anderen Ländern. Es soll weniger Bürokratie aus Brüssel geben. Der gemeinsame Markt in Europa soll wachsen. Die EU soll Forschung und junge Firmen gut fördern.

  • Wirtschafteher mehr Markt
  • Europaausgewogen

Zusammenarbeit mit Nachbarn und Partnerregionen ausbauen

Die CDU will die Zusammenarbeit über die Grenzen am Oberrhein, Hochrhein und Bodensee vertiefen und stärker auf Alltagsprobleme der Menschen dort ausrichten. Mit der Schweiz soll das Vertragspaket „Bilaterale III“ rasch ratifiziert werden. Auch Partnerschaften mit europäischen Regionen sollen wachsen.

Baden-Württemberg soll mehr mit seinen Nachbarn zusammenarbeiten. Das gilt für Frankreich und die Schweiz. Menschen an der Grenze sollen im Alltag weniger Probleme haben. Die EU und die Schweiz sollen ihre neuen Verträge schnell beschließen. Auch mit anderen Regionen in Europa will das Land enger arbeiten.

  • Europaeher mehr EU

Außen und Verteidigung

2 Punkte

Rüstungsindustrie und Dual-Use-Forschung fördern

Die CDU will Baden-Württemberg als Standort der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie stärken und dafür werben. Die Trennung zwischen ziviler und militärischer Forschung soll aufgehoben werden. Das Programm versteht dies als Beitrag zur Verteidigung und zur industriellen Souveränität.

Im Land gibt es viele Firmen für Rüstung. Die CDU will diese Firmen unterstützen. Forschung für Militär und für zivile Zwecke soll nicht mehr getrennt sein. Das soll auch Arbeits-Plätze sichern.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

Bundeswehrgesetz für Baden-Württemberg schaffen

Die CDU will ein „Bundeswehrgesetz Baden-Württemberg“ einführen, das Vorhaben der Bundeswehr und des Zivilschutzes von bestimmten Vorschriften ausnimmt. Damit sollen Maßnahmen für die Verteidigungsfähigkeit schneller umgesetzt werden.

Die CDU will ein eigenes Bundeswehr-Gesetz für das Land. Projekte der Bundeswehr sollen dann schneller gehen. Für sie sollen manche Regeln nicht gelten. Das Land soll auch den Tag der Bundeswehr feiern.

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

Kultur und Medien

5 Punkte

Lokale Medien, Film und Games fördern

Die CDU will lokale Zeitungen, private Sender und Kinos mit verlässlichen Rahmenbedingungen absichern, unter anderem durch eine Förderung der Zeitungszustellung im ländlichen Raum. Auch der Film- und Gamesstandort sowie die Ausbildung in Medienberufen sollen gestärkt werden.

Die CDU will lokale Zeitungen und private Sender erhalten. Das Land soll helfen, Zeitungen auf dem Land zuzustellen. Auch Filme und Computer-Spiele aus dem Land will die CDU fördern. Junge Leute in Medien-Berufen sollen Hilfe beim Start bekommen.

  • Wirtschafteher mehr Staat

Öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten und begrenzen

Die CDU bekennt sich zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, will ihn aber stärker auf seinen Kernauftrag ausrichten. Der Rundfunkbeitrag soll stabil bleiben, und die Gehälter in Leitungspositionen sollen sich am öffentlichen Dienst orientieren.

Die CDU will ARD, ZDF und SWR behalten. Die Sender sollen sich auf ihre wichtigste Aufgabe beschränken. Sie sollen mehr aus der Region berichten. Der Rundfunk-Beitrag soll nicht steigen.

  • Wirtschafteher mehr Markt

Digitalabgabe auf Onlinewerbung großer Plattformen einführen

Die CDU unterstützt eine Abgabe auf die Onlinewerbung großer Plattformen, die mit dem Europarecht vereinbar ist. Die Einnahmen sollen ausschließlich in Medieninfrastruktur, Vielfalt und Qualitätsjournalismus fließen.

Große Internet-Firmen verdienen viel Geld mit Werbung. Die CDU will, dass sie dafür eine Abgabe zahlen. Das Geld soll an Medien und guten Journalismus gehen. So soll der Wettbewerb fairer werden.

  • Wirtschaftdeutlich mehr Staat

Kulturstrategie für Baden-Württemberg entwickeln

Die CDU will eine landesweite Kulturstrategie erarbeiten, die Kunst und Kultur absichert und den Erhalt und Neubau von Kulturgebäuden langfristig regelt. Jedes Kind soll ein Instrument erlernen oder in einem Chor mitsingen können.

Die CDU will einen Plan für die Kultur im Land machen. Theater, Museen und andere Kultur-Gebäude sollen erhalten bleiben. Jedes Kind soll ein Instrument lernen oder im Chor singen können. Künstler sollen weniger Papier-Arbeit bei Förderungen haben.

Beauftragten und Kulturzentrum für Vertriebene und Aussiedler schaffen

Die CDU will ein Amt für die Anliegen von Vertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern einrichten. Außerdem soll ein Zentrum für Forschung und Kultur entstehen, das sich vor allem den Deutschen aus Russland widmet.

Viele Menschen kamen als Vertriebene oder Aussiedler ins Land. Die CDU will für sie einen Beauftragten einsetzen. Das ist eine Person, die sich um ihre Anliegen kümmert. Für Deutsche aus Russland soll es ein Kultur-Zentrum geben.

  • Gesellschafteher konservativ

Weitere Themen

2 Punkte

Solidarpakt Sport verlängern, Schulsport ausbauen

Die CDU will die Finanzierungsvereinbarung des Landes mit dem Sport vor 2031 verlängern und so Vereine, Verbände und Sportstätten absichern. In den Schulen soll es täglich eine Bewegungs- oder Sporteinheit geben, und die Bundesjugendspiele sollen wieder stärker Wettkampf sein.

Das Land gibt den Sport-Vereinen Geld. Die CDU will das auch nach 2031 tun. Kinder sollen sich in der Schule jeden Tag bewegen. Bei den Bundes-Jugend-Spielen soll der Wettkampf wieder wichtiger werden.

  • Gesellschafteher konservativ

Kooperation mit Kirchen und Sonntagsschutz bewahren

Die CDU will das bestehende Verhältnis von Staat und Religion beibehalten, das Glaubensfreiheit mit einer Zusammenarbeit mit den Kirchen verbindet. Der Schutz von Sonn- und Feiertagen soll bleiben, und auch andere Glaubensgemeinschaften sollen sich frei entfalten können.

Der Staat arbeitet mit den Kirchen zusammen. Die CDU will das so lassen. Sonntage und Feiertage sollen geschützt bleiben. Alle Religionen sollen frei leben können.

  • Gesellschaftausgewogen