EZB-Negativzinsen beenden, Bankenhaftungsunion verhindern
Die AfD will, dass die Europäische Zentralbank ihre Politik der Null- und Negativzinsen beendet. Sie wendet sich gegen EU-Regeln für Regionalbanken, die sie als Überregulierung sieht, und gegen eine gemeinsame europäische Haftung für Banken. Zur Begründung nennt sie Verluste für Sparer und Schäden für regionale Banken.
Die AfD ist gegen Null-Zinsen und Minus-Zinsen der Europäischen Zentral-Bank. Sparer verlieren dadurch aus Sicht der Partei Geld. Die EU soll kleine Banken in der Region weniger streng regeln. Banken in Europa sollen nicht gemeinsam füreinander haften.
Nach Darstellung des Programms erschweren die niedrigen Zinsen die Altersvorsorge und schaden dem Geschäft der Regionalbanken und damit der saarländischen Wirtschaft. Guthaben und Kapitalversicherungen der Bürger verlören schleichend an Wert. Die AfD will sich deshalb auf allen politischen Ebenen für ein Ende dieser Zinspolitik einsetzen. Pläne der EU für eine Haftungsgemeinschaft der Banken lehnt sie ab.
Originalzitat anzeigen (Seite 29)
„engagiert sich gegen die von Brüssel betriebene Überregulierung auch von Regionalbanken und gegen die Pläne der EU zur Einrichtung einer Bankenhaftungsunion.“Einordnung
- Wirtschafteher mehr Markt
Weniger Regulierung für Regionalbanken und ein Ende der Niedrigzinspolitik zugunsten der Sparer passen zu einer marktorientierten Linie.
- Europaeher weniger EU
Der Punkt verteidigt den heutigen Stand gegen die diskutierte gemeinsame Bankenhaftung und will weniger EU-Vorgaben für Regionalbanken.