Klimapolitik global ausrichten statt teurer Maßnahmen im Inland
Die AfD lehnt Milliardenausgaben für Klimamaßnahmen ab, die sie für wenig wirksam und für die Bürger belastend hält. Stattdessen will sie den Export umweltfreundlicher Technik, Projekte in Schwellenländern und Wiederaufforstung fördern.
Die AfD sagt: Das Klima ändert sich durch Natur und Mensch. Deutschland verursacht nur zwei Prozent des CO2 auf der Welt. Die Partei will deshalb weniger Geld für Klima-Maßnahmen im Inland ausgeben. Sie will lieber deutsche Umwelt-Technik ins Ausland verkaufen. Außerdem will sie mehr Bäume pflanzen.
Das Programm sieht natürliche wie menschliche Ursachen des Klimawandels und verlangt eine offene wissenschaftliche Debatte, die auch Kritiker der Mehrheitsmeinung einbezieht. Die AfD verweist auf den deutschen Anteil von zwei Prozent am weltweiten CO2-Ausstoß und folgert, Umweltpolitik müsse zuerst global ansetzen. Vor Ort setzt sie auf Umwelt- und Naturschutz und beruft sich auf eine Studie der ETH Zürich zur Wiederaufforstung. Die Ausrufung eines Klimanotstands lehnt sie ab. Politik soll wirtschaftliche, soziale und ökologische Belange gegeneinander abwägen.
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„Hier wäre es weitaus sinnvoller, den Export umweltfreundlicher deutscher Technologien zu fördern oder Umweltschutz-Projekte in Schwellenländern zu unterstützen“Einordnung
- Klimaeher Wachstum zuerst
Die Partei will Ausgaben für Klimamaßnahmen im Inland zurückfahren und Belastungen der Bürger vermeiden, ohne ein konkretes Gesetz zu streichen.