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parteiprogramm

AfD zum Wohnen

Aus dem Programm „Programm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026, 22. März 2026Original-PDF, 94 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Wohnen

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (+0,3), aus 3 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 2 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Migrationeher restriktiv (+1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich offen, 0 eher offen, 0 ausgewogen, 1 eher restriktiv, 0 deutlich restriktiv

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Kommunalen Baulandfonds mit 50 Millionen einrichten

Die AfD will einen Landesfonds über 50 Millionen Euro schaffen, aus dem Kommunen Geld für den Kauf unbebauter Grundstücke erhalten. Die Kommunen sollen so die derzeit noch vergleichsweise niedrigen Bodenpreise nutzen und Flächen vorhalten können.

Grundstücke sind in vielen Orten noch günstig. Die AfD will einen Fonds mit 50 Millionen Euro einrichten. Ein Fonds ist ein Geld-Topf für einen bestimmten Zweck. Gemeinden können damit leere Grundstücke kaufen. Später können sie dort Bau-Land schaffen.

Der Fonds soll Landesmittel mit wenig Verwaltungsaufwand bereitstellen. Verkauft eine Kommune ein Grundstück später mit Gewinn, etwa nach der Ausweisung als Bauland, zahlt sie den Zuschuss an den Fonds zurück und behält den Gewinn. Das Programm begründet den Vorschlag damit, dass die Preise bereits wieder steigen. Bodenbevorratung werde für die öffentliche Hand aus strategischen Gründen wichtiger.

Originalzitat anzeigen (Seite 58)
„Dieser wird mit 50 Mio. Euro ausgestattet und ermöglicht es Kommunen bürokratiearm, Landesmittel zum Erwerb von unbebauten Grundstücken zu erhalten.“
Seite 58 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Ein neuer Landesfonds soll Kommunen den Grunderwerb ermöglichen und stärkt damit die Rolle der öffentlichen Hand am Bodenmarkt.

Wohnungsmarkt durch Abschiebungen entlasten

Die AfD will die Nachfrage nach Wohnungen senken, indem abgelehnte Asylbewerber abgeschoben werden. Sie führt die gestiegenen Mieten auf die Asylzuwanderung der vergangenen zehn Jahre zurück.

Die AfD sagt: Wegen vieler Asylbewerber sind die Mieten gestiegen. Sie will abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimat zurückbringen. Dann suchen weniger Menschen eine Wohnung. Die AfD erwartet, dass der Preisdruck dann nachlässt.

Nach Darstellung des Programms konnte der Neubau die zusätzliche Nachfrage durch Asylzuwanderung nicht ausgleichen. Zuerst seien günstige Wohnungen teurer geworden, danach die Mieten in allen höheren Preislagen. Die Partei hält bezahlbares Wohnen und offene Grenzen für unvereinbar. Durch Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber soll die Nachfrage zurückgehen und der Preisdruck nachlassen.

Originalzitat anzeigen (Seite 66)
„Die AfD wird den Wohnungsmarkt nachfrageseitig entlasten, in dem abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer abgeschoben werden.“
Seite 66 im Original

Einordnung

  • Migrationeher restriktiv

    Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber sollen konsequenter durchgesetzt werden, was die bestehende Praxis in restriktiver Richtung verschärft.

Bauvorschriften vereinfachen, Handwerksmeister planen lassen

Die AfD will die Landesbauordnung an die bundesweite Musterbauordnung angleichen und teils noch darüber hinaus vereinfachen. Handwerksmeister aller Baugewerke sollen kleinere Bauvorhaben in ihrem Fach selbst planen und einreichen dürfen. Das soll Baukosten senken.

Die AfD will die Bau-Regeln im Land einfacher machen. Die Regeln sollen so sein wie das gemeinsame Muster der Bundesländer. Handwerks-Meister sollen kleine Bau-Pläne selbst einreichen dürfen. Heute braucht man dafür oft einen Architekten. Bauen soll so billiger werden.

Aus Sicht der Partei enthält die Landesbauordnung zu viele Vorgaben und landeseigene Sonderregeln, die Architekten, Baustoffhersteller und Handwerker Geld kosten. Wo die Musterbauordnung nur einen Minimalkonsens der Länder abbildet, sollen die Regeln im Land noch weiter gelockert werden. Die AfD erwartet niedrigere Preise und mehr Auswahl für Bauherren. Die kleine Bauvorlagenberechtigung, also das Recht, Bauanträge für kleinere Vorhaben einzureichen, soll für Meister aller Baugewerke gelten. Als Beispiel nennt das Programm Dachdeckermeister, die bisher keine Dachgaube planen dürfen. Planung und Ausführung kämen dann aus einer Hand.

Originalzitat anzeigen (Seite 66)
„Die AfD wird insbesondere die Landesbauordnung konsequent an die Musterbauordnung (MBO) anpassen.“
Seite 66 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Bauvorschriften sollen abgebaut und der Zugang zur Bauplanung für Handwerker geöffnet werden, was Regulierung verringert und Wettbewerb stärkt.

Teilung von Einfamilienhäusern erleichtern

Die AfD will es einfacher machen, ein Einfamilienhaus freiwillig in ein Zweifamilienhaus umzuwandeln. Eine Besteuerung von Wohnfläche lehnt sie zugleich ausdrücklich ab. So soll ungenutzter Wohnraum verfügbar werden, etwa wenn Kinder ausgezogen sind.

Manche Häuser sind für ihre Bewohner zu groß geworden. Die AfD will, dass man daraus leichter zwei Wohnungen machen kann. Das soll freiwillig bleiben. Eine Steuer auf Wohnfläche lehnt die AfD ab. Einige Bau-Auflagen sollen dafür wegfallen.

Laut Programm stehen der Umwandlung bisher Hürden in der Landesbauordnung entgegen, die unter anderem Umbauten nötig machen. Die AfD will dafür einen eigenen rechtlichen Rahmen schaffen. Die Begründungspflicht für neue Wohnungen und zusätzliche Brandschutzanforderungen sollen entfallen, der Charakter der Nachbarschaft soll beachtet werden. Die Partei wendet sich gegen die Vorstellung, die Menschen in Deutschland bewohnten zu große Flächen, und nennt dies klimaideologisch.

Originalzitat anzeigen (Seite 67)
„Die AfD wird einen rechtlichen Rahmen schaffen, der die Umwandlung erleichtert.“
Seite 67 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Auflagen für den Umbau von Wohnhäusern sollen wegfallen und eine Wohnflächensteuer wird abgelehnt, was weniger Regulierung und Abgaben bedeutet.

Was sagen die anderen Parteien zum Wohnen?

Alle Programme in Rheinland-Pfalz im Vergleich