Remigration von Ausländern ohne Bleiberecht
Die AfD stellt ihre Migrationspolitik unter das Leitbild „Integration oder Remigration“. Ausländer ohne Bleiberecht sollen das Land verlassen, wenn sie straffällig, extremistisch oder gefährlich sind, Sozialleistungen beziehen oder ihr Fluchtgrund weggefallen ist. Deutsche Staatsbürger, auch eingebürgerte, nimmt das Programm ausdrücklich aus.
Die AfD will, dass bestimmte Ausländer Deutschland verlassen. Das nennt sie Remigration. Es geht um Ausländer ohne Bleibe-Recht, zum Beispiel Straftäter. Wer einen deutschen Pass hat, ist davon nicht betroffen.
Als Mittel nennt das Programm Abschiebungen und Programme für eine freiwillige Rückkehr. Besonders hebt es Syrer hervor, weil der Bürgerkrieg dort aus Sicht der AfD beendet ist. Eingebürgerte gelten als Deutsche und sind von solchen Maßnahmen ausgeschlossen. Zugleich erklärt die Partei, sie vertrete auch gut integrierte Menschen mit Migrationsgeschichte, und sieht Zuwanderung als Gewinn, wenn sie kontrolliert verläuft und der einheimischen Bevölkerung nützt.
Originalzitat anzeigen (Seite 24)
„Remigration bedeutet für die AfD, dass eingewanderte Ausländer ohne Bleiberecht Deutschland wieder verlassen müssen, wenn sie kriminell geworden, extremistisch oder gefährlich sind, auf Sozialleistungen angewiesen sind oder der Fluchtgrund entfallen ist.“Einordnung
- Migrationdeutlich restriktiv
Ausreisepflicht soll breit durchgesetzt und auch an Sozialleistungsbezug und entfallene Fluchtgründe geknüpft werden, was weit über die heutige Praxis hinausgeht.