Einheimische bei gefördertem Wohnraum bevorzugen
Die AfD will geförderte Wohnungen vorrangig an Menschen vergeben, die in Berlin geboren sind oder seit vielen Jahren dort leben. Dazu soll ein Punktesystem dienen, außerdem ein eigenes Sonderbaurecht für Einheimische. Das Programm begründet das damit, dass langjährige Berliner bei der Wohnungssuche benachteiligt seien.
Die AfD will geförderte Wohnungen zuerst an Berliner geben. Gemeint sind Menschen, die in Berlin geboren sind oder schon lange dort wohnen. Ein Punkte-System soll die Vergabe regeln. Für Einheimische soll man auch leichter bauen dürfen.
Das Punktesystem soll die Dauer des Wohnsitzes mit sozialen Merkmalen verbinden: Einkommen, Zahl der Kinder, Pflege von Angehörigen und Arbeit in Bereichen wie Polizei, Feuerwehr, Pflege, Kinderbetreuung oder Nahverkehr. Der Vorrang soll für Mietwohnungen gelten und auch für Wohnungen landeseigener Unternehmen, die verkauft werden sollen. Die kooperative Baulandentwicklung will die AfD so ändern, dass dort entstehende Wohnungen ebenfalls nach diesem System bevorzugt an Einheimische gehen. Zudem soll § 246 Baugesetzbuch, der heute Sonderregeln für Flüchtlingsunterkünfte enthält, neu gefasst werden. Ziel ist ein Sonderbaurecht für Einheimische in angespannten Wohnungsmärkten mit leichteren Ausnahmen, Befreiungen und vereinfachten Änderungen von Bebauungsplänen.
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„Wir treten deshalb dafür ein, dass Berliner, die hier geboren sind oder seit vielen Jahren in unserer Stadt leben, bei der Vergabe von gefördertem Wohnraum vorrangig berücksichtigt werden.“Einordnung
- Migrationeher restriktiv
Ein Vorrang nach Wohnsitzdauer und ein Sonderbaurecht statt der Regeln für Flüchtlingsunterkünfte stellen neu Zugewanderte beim Zugang zu Wohnraum schlechter als heute.