Paragraf 188 StGB ersatzlos streichen
Die AfD will, dass Berlin sich im Bundesrat für die Abschaffung von Paragraf 188 des Strafgesetzbuchs einsetzt. Die Vorschrift stellt Beleidigungen von Politikern unter besondere Strafe. Aus Sicht des Programms dient sie inzwischen dazu, kritische Äußerungen zu verfolgen.
Es gibt ein Gesetz, das Politiker besonders vor Beleidigung schützt. Die AfD will dieses Gesetz abschaffen. Berlin soll das im Bundesrat vorschlagen. Die AfD sagt: Das Gesetz wird gegen Kritik benutzt. Die normalen Regeln gegen Beleidigung reichen ihr.
Das Programm nennt die Vorschrift eine kleine Majestätsbeleidigung und hält den besonderen Ehrenschutz für Politiker für zweifelhaft. Der ursprüngliche Zweck sei verfehlt, und die Regel sei für manche Unternehmer zu einem Geschäftsmodell geworden. Das schade dem Ansehen von Justiz und Demokratie. Die allgemeinen Paragrafen 185 und 187 genügten zum Schutz der Ehre.
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„Eine Bundesratsinitiative Berlins zur ersatzlosen Streichung des § 188 StGB.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheitdeutlich Bürgerrechte zuerst
Ein bestehender Straftatbestand zu Äußerungen über Politiker soll ersatzlos entfallen, was die Meinungsfreiheit gegenüber dem Strafrecht stärkt.