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AfD zur Außen- und Verteidigungspolitik

Aus dem Programm „Programm der Alternative für Deutschland für die Landtagswahl 2023“

Landtagswahl Bayern 2023, 8. Oktober 2023Original-PDF, 148 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Außen und Verteidigung

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Außenpolitikausgewogen (-0,5), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 1 deutlich Diplomatie zuerst, 0 eher Diplomatie zuerst, 0 ausgewogen, 1 eher Abschreckung zuerst, 0 deutlich Abschreckung zuerst

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Waffenlieferungen an die Ukraine verurteilen

Die AfD verlangt, dass die Bayerische Staatsregierung die Waffenlieferungen an die Ukraine klar verurteilt. Deutschland soll aus Sicht des Programms vermitteln, statt Partei zu ergreifen. Russland und die Ukraine werden aufgerufen, sofort über Frieden zu verhandeln.

Die AfD ist gegen Waffen für die Ukraine. Die Regierung von Bayern soll diese Lieferungen klar ablehnen. Deutschland soll zwischen den Ländern vermitteln. Russland und die Ukraine sollen sofort über Frieden reden.

Das Programm sieht es als Aufgabe der beiden Kriegsparteien, den Konflikt friedlich beizulegen, und appelliert an beide Regierungen, umgehend Verhandlungen zu beginnen. Die Einmischung anderer Staaten sei bisher wenig hilfreich gewesen. Die AfD warnt, Deutschland und Bayern könnten durch die Haltung der Bundesregierung in den Krieg geraten. Sie verweist darauf, dass schwere Waffen aus Bayern geliefert und ukrainische Soldaten auf bayerischen Übungsplätzen ausgebildet werden. Damit sei der Grundsatz aufgegeben worden, keine Waffen in Krisen- und Kriegsgebiete zu schicken.

Originalzitat anzeigen (Seite 20)
„Wir fordern von der Bayerischen Staatsregierung eine klare Verurteilung der Waffenlieferungen an die Ukraine.“
Seite 20 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikdeutlich Diplomatie zuerst

    Die AfD lehnt die laufenden Waffenlieferungen an die Ukraine grundsätzlich ab und setzt stattdessen auf Vermittlung und Verhandlungen.

Bundeswehrstandorte in Bayern erhalten und ausbauen

Die AfD will, dass sich die Staatsregierung stärker für die Bundeswehr einsetzt und Standorte in Bayern erhält und ausbaut. Von den geplanten zusätzlichen Dienstposten soll ein deutlicher Teil im Freistaat angesiedelt werden.

Die AfD will die Standorte der Bundeswehr in Bayern behalten und vergrößern. Die bayerische Regierung soll sich mehr dafür einsetzen. Die Bundeswehr soll neue Stellen bekommen. Viele davon sollen nach Bayern kommen.

Das Programm wirft der Staatsregierung vor, dem Abbau von Standorten, darunter Traditionsstandorten, jahrelang nicht entgegengetreten zu sein. Dadurch sei die soziale und wirtschaftliche Bindung der Bevölkerung an die Truppe geschwächt worden. Bayern brauche als großes Flächenland eine starke, regional verankerte Bundeswehr. Bei der geplanten Aufstockung auf 203.000 Soldatenstellen und zusätzlichen zivilen Stellen in der Wehrverwaltung soll sich die Regierung für Bayern als Standort einsetzen.

Originalzitat anzeigen (Seite 36)
„Die AfD fordert ein stärkeres Engagement der Bayerischen Staatsregierung für die Bundeswehr in Bayern und in Deutschland.“
Seite 36 im Original

Einordnung

  • Außenpolitikeher Abschreckung zuerst

    Standorte sollen erhalten und ausgebaut und neue Dienstposten nach Bayern geholt werden, was militärische Stärke innerhalb der bestehenden Planung betont.

Was sagen die anderen Parteien zur Außen- und Verteidigungspolitik?

Alle Programme in Bayern im Vergleich