Souveränitätsrechte zurückholen, Lobby-Karenzzeit einführen
Die AfD will Hoheitsrechte, die an Organisationen wie EU, UNO oder WHO abgegeben wurden, wieder den Parlamenten übertragen. Frühere Mitglieder von Staatsregierung und Landtag sollen fünf Jahre warten müssen, bevor sie für Lobbyorganisationen arbeiten dürfen.
Die AfD will Rechte von EU, UNO und WHO zurückholen. Die Parlamente sollen wieder selbst entscheiden. Frühere Minister und Abgeordnete sollen fünf Jahre warten. Erst dann dürfen sie für Lobby-Gruppen arbeiten. Lobby-Gruppen wollen die Politik beeinflussen.
Nach Darstellung des Programms beeinflussen Lobbyisten und Nichtregierungsorganisationen politische Entscheidungen häufig; genannt werden das Weltwirtschaftsforum und die Deutsche Umwelthilfe. Zugleich gäben Bundes- und Staatsregierung Hoheitsrechte an überstaatliche Organisationen ab. Beides löse aus Sicht der AfD die Souveränität Bayerns und Deutschlands auf. Als Gegenmittel nennt sie die Rückübertragung dieser Rechte und eine fünfjährige Wartezeit vor Lobbytätigkeiten.
Originalzitat anzeigen (Seite 16)
„Die AfD fordert die Rückverlagerung demokratischer Souveränitätsrechte an die Parlamente und für die Tätigkeit in Lobbyorganisationen eine Karenzzeit von fünf Jahren für ehemalige Mitglieder der Staatsregierung und des Landtags.“Einordnung
- Europadeutlich weniger EU
An die EU abgegebene Hoheitsrechte sollen an die Parlamente zurückgehen, was Zuständigkeiten von der EU zurückholt.