Grenzkontrollen, EU-Asylreform und Migrationsabkommen
Die SPD bekennt sich zum Asylrecht, begrüßt aber die verstärkten Kontrollen der Bundespolizei an der Grenze zu Polen. Sie fordert, den europäischen Asylkompromiss rasch umzusetzen und Migrationsabkommen zu schließen, die Rückführungen ermöglichen und legale Arbeitsmigration eröffnen.
Die SPD will Menschen in Not weiter Schutz geben. Sie findet aber mehr Kontrollen an der Grenze zu Polen gut. Deutschland soll Verträge mit anderen Ländern schließen. Dann können Menschen ohne Bleiberecht zurückkehren. Andere dürfen zum Arbeiten kommen.
Die Zusammenarbeit mit polnischen Sicherheitsbehörden im Grenzgebiet soll ausgebaut werden, um gemeinsam gegen Schleuser vorzugehen. Die Grenzsicherung bleibt aus Sicht der SPD Aufgabe der Bundespolizei; die Landespolizei könne nur zeitweise helfen. Die Abkommen sollen Rückführungen sichern und zugleich Wege zur Arbeitsaufnahme öffnen, wobei anfangs keine Sozialleistungen bezogen werden. Als Vorbild nennt das Programm das Abkommen mit Albanien.
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„Für die Ermöglichung der Rückführung ausreisepflichtiger Personen müssen zügig Migrationsabkommen geschlossen werden.“Einordnung
- Bürgerrechte und Sicherheiteher Sicherheit und Ordnung zuerst
Mehr Grenzkontrollen und eine engere Polizeizusammenarbeit gegen Schleuser weiten Sicherheitsmaßnahmen schrittweise aus.
- Europaeher mehr EU
Die gemeinsame europäische Asyl- und Grenzpolitik soll schnell umgesetzt werden, was eine gemeinsame EU-Politik stärkt.
- Migrationeher restriktiv
Die SPD unterstützt Grenzkontrollen und will Rückführungen durch Abkommen erleichtern, verbindet dies aber mit dem Asylrecht und legalen Zugangswegen.