Zum Inhalt springen
parteiprogramm

SPD zu Europa

Aus dem Programm „Regierungsprogramm der SPD Brandenburg 2024“

Landtagswahl Brandenburg 2024, 22. September 2024Original-PDF, 49 SeitenAnalyse vom 4. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Europa

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 0 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

  • Europaeher mehr EU (-1), aus 1 Punkt

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr EU, 1 eher mehr EU, 0 ausgewogen, 0 eher weniger EU, 0 deutlich weniger EU

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Beziehungen zu Polen und Europa-Arbeit stärken

Die SPD will die Zusammenarbeit mit Polen in allen Ministerien verankern und Brandenburgs Rolle in der EU ausbauen. Sie sieht das Land als Brücke zwischen Ost und West und will die EU verteidigen sowie heimische Unternehmen vor stark subventionierten Billigimporten schützen lassen.

Die SPD will enger mit Polen zusammenarbeiten. Es soll weiter einen Polen-Beauftragten geben. Städte und Gemeinden sollen EU-Geld leichter nutzen können. Die EU soll Firmen vor sehr billigen Importen schützen. Mehr junge Menschen sollen an Austausch-Programmen teilnehmen.

In Frankfurt (Oder) sollen an der Viadrina ein Ukraine-Zentrum und ein Dialogforum Osteuropa entstehen. Das Kommunalrecht soll so angepasst werden, dass Kooperationen mit polnischen Kommunen leichter werden, und die Medien sollen mehr über Polen berichten. Kommunen, Wissenschaft und Unternehmen sollen EU-Förderprogramme stärker nutzen, bürokratische Hürden sollen sinken. Die SPD will in Brüssel für ausreichend finanzierte EU-Programme eintreten und die Internationalisierungsstrategie weiterentwickeln. Austauschprogramme für Schulen, Auszubildende und Studierende sowie Engagement für den europäischen Gedanken sollen unterstützt werden.

Originalzitat anzeigen (Seite 46)
„Wir werden die Aufgabe eines Polen-Beauftragten beibehalten und die brandenburgisch-polnischen Beziehungen als Querschnittsthema in allen Ministerien verankern.“
Seite 46 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Der geforderte Schutz vor subventionierten Billigimporten und mehr Fördermittel bedeuten mehr staatliche Eingriffe in den Markt im bestehenden Rahmen.

  • Europaeher mehr EU

    Die SPD will die EU verteidigen, ihre Förderprogramme ausreichend finanziert sehen und verbindlicheres Handeln der EU beim Handelsschutz, was schrittweise mehr gemeinsame Politik bedeutet.

Was sagen die anderen Parteien zu Europa?

Alle Programme in Brandenburg im Vergleich