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AfD zu Arbeit und Sozialem

Aus dem Programm „Bereit für die blaue Wende. AfD-Regierungsprogramm zur Landtagswahl 2026“

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026, 20. September 2026Original-PDF, 93 SeitenAnalyse vom 2. Oktober 2026

KIZusammenfassungen und Einordnungen auf dieser Seite hat eine KI erstellt. Ein Mensch prüft sie nicht einzeln. Wie sie entstehen

Einordnung beim Thema Arbeit und Soziales

Durchschnitt der Punkte auf dieser Seite. Die Einordnung erstellt eine KI.

Jede Achse misst ein Thema. Ein „links“ oder „rechts“ für alles gibt es hier nicht: Wirtschaft, Gesellschaft, Migration und Sicherheit stehen getrennt. Eingeordnet ist nur, was im Programm steht. So lesen Sie die Einordnung

  • Wirtschaftausgewogen (0), aus 2 Punkten

    Punkte je Stufe: 0 deutlich mehr Staat, 1 eher mehr Staat, 0 ausgewogen, 1 eher mehr Markt, 0 deutlich mehr Markt

Die kleinen Säulen unter den Balken zeigen, wie viele Punkte auf jeder der fünf Stufen liegen.

Grundsicherung auf Arbeitsanreize ausrichten, Arbeitszeit flexibilisieren

Die AfD will sich im Bund dafür einsetzen, dass die Grundsicherung stärker auf Arbeitsanreize zielt und Arbeitende klar besser gestellt sind als Nichtarbeitende. Dazu sollen die Regeln zum Hinzuverdienst reformiert und die Arbeitszeit flexibler werden.

Die AfD will die Grundsicherung ändern. Grundsicherung ist Geld vom Staat für Menschen ohne Einkommen. Arbeit soll sich mehr lohnen als Nichtarbeit. Auch die Arbeitszeit soll freier geregelt werden.

Dem Fachkräftemangel will die AfD mit dem Abbau von Fehlanreizen statt mit staatlicher Lenkung und pauschalen Förderprogrammen begegnen. Starre Arbeitszeitregeln sollen wegfallen. Für Saisonbranchen wie den Tourismus nennt das Programm Jahresarbeitszeitkonten und flexible Wochenmodelle, die sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.

Originalzitat anzeigen (Seite 14)
„Auf Bundesebene setzen wir uns dafür ein, dass das Grundsicherungssystem konsequent auf Arbeitsanreize ausgerichtet wird.“
Seite 14 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Markt

    Die Grundsicherung soll stärker auf Arbeitsanreize zielen und das Arbeitszeitrecht gelockert werden, was Eigenverantwortung betont und Regulierung verringert.

Barrierefreiheit und Beschäftigung Schwerbehinderter fördern

Die AfD will den öffentlichen Raum umfassend barrierefrei zugänglich machen. Gemeinsam mit Unternehmen und Sozialversicherungsträgern sollen mehr schwerbehinderte Menschen in Arbeit gebracht werden.

Menschen mit Behinderung sollen überall gut hinkommen. Die AfD will Hindernisse an öffentlichen Orten abbauen. Mehr Menschen mit schwerer Behinderung sollen Arbeit finden. Dafür will die AfD mit Betrieben zusammenarbeiten.

Das Programm nennt zwei Vorhaben für Menschen mit Behinderungen. Erstens soll der Zugang zu öffentlichen Räumen ohne Barrieren möglich werden. Zweitens will die AfD mit Betrieben und den zuständigen Trägern der Sozialversicherung Maßnahmen erarbeiten, die die Beschäftigungsquote Schwerbehinderter steigern.

Originalzitat anzeigen (Seite 65)
„Wir wollen zusammen mit Betrieben und zuständigen Sozialversicherungsträgern Maßnahmen entwickeln, um die Beschäftigung Schwerbehinderter zu erhöhen.“
Seite 65 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

Gehörlosengeld und Nachteilsausgleich einführen

Die AfD will in Mecklenburg-Vorpommern ein Gehörlosengeld schaffen, das sich am Blindengeld orientiert. Blinde, stark sehbehinderte und gehörlose Menschen sowie schwerstbehinderte Kinder sollen für ihre Nachteile einen finanziellen Ausgleich erhalten.

Blinde Menschen bekommen Geld vom Land. Die AfD will so ein Geld auch für gehörlose Menschen. Gehörlos heißt: Ein Mensch kann nicht hören. Auch Kinder mit sehr schwerer Behinderung sollen einen Ausgleich bekommen.

Das Programm verspricht einen angemessenen Nachteilsausgleich für vier Gruppen: Blinde, hochgradig Sehbehinderte, Gehörlose und schwerstbehinderte Kinder. Als konkrete neue Leistung nennt es ein Gehörlosengeld. Vorbild dafür ist das bestehende Blindengeld.

Originalzitat anzeigen (Seite 66)
„Wir führen ein Gehörlosengeld analog zum Blindengeld ein.“
Seite 66 im Original

Einordnung

  • Wirtschafteher mehr Staat

    Das Land soll eine zusätzliche Geldleistung für eine weitere Gruppe behinderter Menschen zahlen, was die öffentlichen Sozialleistungen ausweitet.

Gehälter in Wohlfahrtsverbänden offenlegen

Die AfD will das Wohlfahrtsfinanzierungs- und Transparenzgesetz des Landes weiterentwickeln. Führungskräfte von Wohlfahrts- und Sozialdiensten sollen ihre Bezüge offenlegen müssen, damit Steuergeld aus Sicht der Partei dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Wohlfahrts-Verbände bekommen Geld vom Staat. Die AfD will wissen, was die Chefs dort verdienen. Die Verbände sollen das in einem Bericht zeigen. So soll das Geld bei den Menschen ankommen, die Hilfe brauchen.

Offengelegt werden sollen die Gehälter der Geschäftsführer, zusätzliche Leistungen und Ansprüche auf Pensionen. Ort dafür ist ein Vergütungs- und Transparenzbericht. Das Programm begründet dies damit, dass es in den Führungsebenen keine Selbstbedienung geben dürfe. Zugleich würdigt es die Arbeit der Beschäftigten und Ehrenamtlichen in der sozialen Arbeit.

Originalzitat anzeigen (Seite 66)
„Geschäftsführergehälter, Zusatzleistungen und Pensionsansprüche sind im Vergütungs- und Transparenzbericht offenzulegen.“
Seite 66 im Original

Einordnung

Dieser Punkt berührt keine der Achsen.

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